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Album:Green Machine Laser Beam
Genre:Death/Thrash Metal, Hardcore, Thrash Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.06.12
CD kaufen:'The Prophecy 23 - Green Machine Laser Beam' bei amazon.de kaufen
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"Alles auf Grün"

„Tough, cool und they are here to Mosh“. Das Intro, geschickt als Boxkampfansage platziert, bringt es auf den Punkt. THE PROPHECY 23 treiben es auf ihrem zweitem Album arg bunt und hauen uns ihre Interpretationen des Rock and Roll um die Ohren, das einem bisweilen Hören und Sehen vergeht.

Produziert wurde „Green Mashine Laser Beam“ von Kristian “Kohle” Kohlmannslehner, damit ist erst einmal ein großes Positivum abgearbeitet. Denn der Sound wirkt keineswegs nach Schablone konstruiert, sondern verleiht der Platte die nötige Frische und Farbe, ohne die hier so gar nichts funktionieren würde. Hier wurde ein individueller Klang geschaffen, der punktuell passt und wirklich keinen Anlass zum Meckern liefert. Bereits der Opener „Ice Road Trucker Vs. The Sun“ zeigt an, wo es lang geht. Eine Thrash Attacke jagt die nächste, immer schön garniert mit schwungvollen Skatermetal Einlagen [ SUICIDIAL TENDENCIES ] und dezentem Hardcore Einschlag. Die vielleicht brachialste Nummer gleich zu Beginn zeigt, wie ernst es der Fünfer trotz aller Blödsinnigkeiten meint. Sicher sind immer wieder gewisse Ähnlichkeiten wie zum Beispiel MUNICIPAL WASTE oder auch, bei der konzeptionellen Ausrichtung nicht weiter verwunderlich, die guten, alten ANTHRAX auszumachen. Dennoch sind die Heilbronner weit davon entfernt, so etwas wie ein Abklatsch zu werden. Dafür geht man mit viel zu viel Humor an die Sache heran, wie schon ein Blick auf das Comic artige Cover oder auf die Tracklist beweist. „No Beer – What A Mess“ klingt, als wäre sie im Dunstkreis einer altbekannten Thrash Metal Band aus dem Rhein/Main Gebiet [ TANKARD ] entstanden, die sich von jeher mit dem Gerstensaft beschäftigen. Die beiden Vocalisten Hannes [ Thrash ] und Philip [ Clean ] liefern dabei ebenfalls durchweg gute Leistungen und runden das Bild ab. Anzumerken allerdings wäre, das es neben korrekten, einer subjektiven Auswahl entsprechenden Gassenhauern wie eben „Ice Road Trucker Vs. The Sun“, „Don´t Waste My Time – Get Wasted“ und vor Allem „Princess Of Gorleben“ auch den einen oder anderen Durchhänger gibt, das Hitpotenzial also nicht zu 100% ausgeschöpft wird.

Aber die Saat ist gesät, und das auf fruchtbarem Boden. Die humorvolle Truppe hat eine Schippe draufgelegt und zeigt, was in ihnen steckt. Sicher gibt es noch einige Dinge zu optimieren, aber im Großen und Ganzen geht das Album giftgrün nach vorne los. Cooler Sound, cooles Konzept, coole Songs [ größtenteils zumindest ]. Der Weg dürfte eigentlich frei sein. Vollgas, bitte!

Trackliste:
01.Tough Cool And Here To Mosh
02.Ice Road Trucker Vs. The Sun
03.Don't Step Back
04.Beyond The Purple Pipes
05.Green Machine Laser Beam
06.Sergeant P Of The 23
07.We Are The Pit Police
08.Wake Me Up For Lunch
09.Honor To Whom Honor Is Due
10.Captain Quick And The Pirates
11.Call Your Friends To Hang Out
12.Don't Waste Time - Get Wasted (Now!)
13.No Beer - What A Mess (Radio Edit)
14.No Followers - No Leaders
15.Princess Of Gorleben
16.Guts.Gore.Reactor.Core
Spielzeit: 00:46:31

Line-Up:
Hannes Kloprogge - Vocals, Guitar,
Philipp Heckel - Vocals
Dennis Lidak - Guitar
Mario Macaroni - Bass
Florian Sanden - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
22.06.2012 | 10:34
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