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Album:The Avarice Of Man
Genre:Brutal Death, Death Metal, Deathcore
Label:Listenable Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:03.09.10
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"Brutal – und sonst?"

Nach „Unconsecrated“ und „Lost Verses“ geben die australischen Deather THE RED SHORE in Form des Konzeptalbums „The Avarice Of Man“ ein neues Lebenszeichen von sich und fahren darauf hörbar die letzten verbliebenen Deathcore-Einsprengsel in ihrer Musik zurück.

Und das macht sich bei THE RED SHORE prinzipiell gut, denn augenscheinlich [siehe Interview mit dem neuen Sänger Chase Butler] fühlt sich die Band sowieso alles andere als dieser Szene zugehörig, sondern setzt vielmehr auf sperrigen und weitgehend schnellen [Technical/Brutal] Death Metal, der bisweilen auch mal groovt [„Of First And Last Things“]. Komplexes Todesblei gibt es auf „The Avarice Of Man“ dann auch zuhauf, wobei vor allem das wuchtige und beinahe schon eingängige „The Seed Of Annihilation“ mit seiner Schnittmenge aus ZYKLON, BEHEMOTH und HATE ETERNAL zu punkten weiß. Im Verlauf der Scheibe schleicht sich dafür jedoch die eine oder andere Länge ein, denn THE RED SHORE sind vor allen Dingen eins nicht: eingängig. Sperrig, wuchtig, kantig und insgesamt schwer verdaulich wüten und walzen die Songs vor sich hin, während der Brüllgesang von Chase zwar aggressiv und kräftig ist, aber leider auch ziemlich eintönig/eindimensional. Dies stellt das wohl größte Manko der CD dar, denn auch wenn Death-Metal-Sänger per se sich selbstredend auf Growls konzentrieren, ist das bei „The Avarice Of Man“ eine ganz schön fordernde bis anstrengende Angelegenheit. Dabei achten die Aussies durchaus auf Abwechslung, beherrschen strukturiertes Songwriting sowie ihre Instrumente und streuen mit „The Union…“ auch geschickt eine kurze Verschnaufpause in Form einer düsteren Überleitung ein. Dennoch hätte es nicht geschadet, das Album etwas kompakter als die 57 Minuten Spielzeit zu gestalten, denn zum Ende hin zieht sich die Scheibe spürbar, zumal die schiere Brutalität dadurch irgendwann einmal ihre Durchschlagskraft einbüßt.

THE RED SHORE haben dennoch viele gute Ideen und schlüssige Songs parat; und das Konzept über den Untergang der Menschheit aufgrund ihrer Habgier und Verantwortungslosigkeit ist zwar nicht gänzlich neu, aber interessant und gut umgesetzt. Insgesamt stellt sich bei „The Avarice Of Man“ vor allem die Frage, ob nicht weniger in diesem Fall mehr gewesen wäre und ob man mit Chase Butler wirklich den geeigneten Sänger für den deutlich komplexeren und technischeren Todesblei gefunden hat, da bei aller Aggressivität auch ein wenig Abwechslung gefragt wäre. Hört einfach mal rein, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass hier eigentlich viel mehr zu holen gewesen wäre, denn grundsätzlich ist „The Avarice Of Man“ keine schlechte Scheibe!

Trackliste:
01. Creation
02. The Seed Of Annihilation
03. All Too Human
04. The Approaching Tempest
05. The Avarice Of Man
06. Of First And Last Things
07. Armies Of Damnation
08. Inflict De-Creation
09. The Union...
10. ...And It's Own
11. Awakening
12. Reduced To Ruin
13. The Relapse Of Humanity
Spielzeit: 00:57:33

Line-Up:
Chase Butler – Vocals
Jason Leombruni – Guitar
Roman Koester – Guitar
Jon Green – Bass
Tim Shearman – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
31.08.2010 | 22:59
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