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Band: The Resistance Homepage The Resistance bei Facebook Metalnews nach 'The Resistance' durchsuchenThe Resistance
Album:Scars
Genre:Death Metal, Hardcore
Label:earMusic
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:10.05.13
CD kaufen:'The Resistance - Scars' bei amazon.de kaufen
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"Stumpf, nicht Trumpf"

Dass es sich bei THE RESISTANCE um die neue Band der ex-IN FLAMES-Gitarristen Jesper Strömblad und Glenn Ljungström sowie ex-THE HAUNTED/ex-FACE DOWN-Sänger Marco Aro handelt, die sich hier mit ex-GRAVE-Drummer Chris Barkensjö zusammengetan haben, sollte inzwischen bekannt sein. Auch, dass die die Debüt-EP „Rise From Treason” statt dem versprochenen Old School Schweden-Death Metal letztlich etwas altbackenen Hardcore mit runtergestimmten Gitarren zu bieten hatte, hat sich möglicherweise herumgesprochen. „Scars”, das Debütalbum des Quartetts, schlägt in die gleiche Kerbe. Was irgendwie zu erwarten war...

Der Auftakt mit „Clearing The Slate” könnte allerdings nicht gelungener sein: Fette Blastbeats, sägende Riffs mit geilem Schweden-Sound und das prollige Schreigrunzen von Marco Aro. Zwei Minuten und 19 Sekunden pures Steilgehen. Geil! Danach geht es leider fast stetig bergab. Jesper Strömblad kann noch so sehr beteuern, dass THE RESISTANCE einfach nur altmodischen Death Metal zocken, aber „Scars” ist und bleibt ein Hardcore-Album, wenn auch mit deathigen Einflüssen versehen. Ein Song wie „The Serpent King” mag entfernt an ENTOMBED erinnern, aber Gangshouts wie in „I Bend – You Break” sind einfach nicht besonders Death Metal. Im Abschlusstrack „[I Will] Die Alone” blitzen noch ein paar typische Schweden-Melodien auf, aber auch nur sehr schüchtern. Ob nun Hardcore oder Death Metal ist ja auch völlig egal, so lange die Songs stimmen, aber auch hier können THE RESISTANCE nur bedingt überzeugen. „Scars” ist ein solides Album, aber so richtig mitreißend ist tatsächlich nur „Clearing The Slate”. Der Rest ist ok gemacht, aber letztlich einfach zu stumpf, um wirklich zu begeistern. Gerade, wenn man bedenkt, dass hier wirklich ausschließlich Profis am Werk sind. Live könnte das Ganze allerdings wunderbar funktionieren.

Wenn man sich nicht von dem Etikettenschwindel blenden lässt, dann hat „Scars” die Chance zu überzeigen, aber wer angesichts der Vergangenheit der Beteiligten gewisse Erwartungen aufgebaut hat, der kann hier eigentlich nur enttäuscht werden.

Trackliste:
01. Clearing The Slate
02. Your Demise
03. To The Death
04. Expand Or Expire
05. Imperfected
06. I Bend – You Break
07. The Serpent King
08. Eye For An Eye
09. My Madness
10. Warmonger
11. Scars
12. [I Will] Die Alone
Spielzeit: 00:39:36

Line-Up:
Marco Aro – Vocals
Jesper Strömblad – Guitar
Glenn Ljungström – Guitar
Chris Barkensjö – Drums
Michael Siegl [nnnon]
03.05.2013 | 11:50
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