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CD Review: The Retaliation Process - Death Is A Gift [EP]

The Retaliation Process
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Album:Downfall
Genre:Death/Thrash Metal, Modern Metal, Neo-Thrash
Label:Silverwolf Productions
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.02.10
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"Hanseatische Dampfmaschinenköpfe"

Mit THE RETALIATION PROCESS aus Hamburg entlassen die baierischen Silverwolf Productions nach WATCH ME BLEED bereits den nächsten Aspiranten in Sachen Modern Extreme Metal in die Freiheit.

Die Hanseaten haben ordentlich Dampf auf den Kesseln und generieren auf ihrem Debüt „Downfall“ einen ebenso eingängig-groovigen wie wuchtigen Metal-Sound, der nicht nur ein gerüttelt' Maß Neo-Thrash Marke MACHINE HEAD, LAMB OF GOD oder THE HAUNTED, sondern auch MeloDeath- und dezente Metalcore-Elemente, aber auch versöhnlichere Rockmomente enthält.
Auch wenn Shouter Christoph sowohl von seiner Klangfarbe als auch Phrasierung mehr als einmal an einen gewissen Rob Flynn erinnert, sind THE RETALIATION PROCESS trotzdem alles andere als Copycats, denn wie so oft, besteht die wahre Kunst schließlich darin, aus hochwertigen und bewährten Zutaten inspiriert etwas Eigenständiges zu kreieren und die Nordlichter wissen sehr genau, was sie tun, spielerisch ebenso wie kompositorisch.
„Uprising“ und auch das folgende „Blindfolded“ ballern mit MACHINE HEAD-inspirierten Grooves um sich, aber schon „Four Seasons Of Self Mutilation“ steckt bei aller Härte voll klanglicher Überraschungen und Tempowechsel, was die Sache spannend hält.
„Bridge End“ kokettiert mit SLAYER und PANTERA und das Instrumental „Prozac“ [nie klang ein Antidepressivum angenehmer] nimmt überraschend kurzfristig das Tempo 'raus.
„Carnal Addiction“ bricht aber bereits wieder mit aller Härte über die Hörerschaft herein und vereint erneut gekonnt moderne Härtnerei mit Eingängigkeit und nackenstrapazierenden Grooves, noch getoppt von dem ebenso brutalen wie eingängigen „Down“, das eigentlich jede anständige Headbangerrübe mühelos abschrauben sollte. „On The Way Back“ beginnt verhalten und beinahe SMOKE BLOW-mäßig, nimmt aber dann mit satt-dissonanten Thrashriffs zügig Fahrt auf.
„Written In Red Ink“ ist erneut ein drückender Modern Thrasher und „Uncertain“ verbeugt sich nochmal tief vor MACHINE HEAD und der alten Bay Area-Schule und verbaut Black Metal ebenso, wie ich sogar meine, eine kleine KARMA TO BURN-Referenz zu entdecken.

Produzent Eike Freese [of DARK AGE-Fame] hat dem „Vergeltungsprozess“ hier zudem einen amtlich fetten Sound gedrechselt, der internationale Vergleiche nicht zu scheuen braucht.
Die schnörkellose Verquickung der diversen Metalspielarten gelingt auf „Downfall“ jedenfalls trefflich, so dass der THE RETALIATION PROCESS-Sound bei eigentlich sämtlichen Anhängern harter und moderner Klänge Anklang finden sollte.

Trackliste:
01. Uprising
02. Blindfolded
03. Four Seasons Of Self Mutilation
04. Bridge End... vs.
05. ...Prozac
06. Carnal Addiction
07. Down
08. On The Way Back
09. Written In Red Ink
10. Uncertain
Spielzeit: 00:45:52

Line-Up:
Christoph Madarasz – Voice
Jury Kowalczyk – Guitars
Sascha Maskow – Guitars
Michael Konecny – Bass
André Kummer - Drums
Dirk Konz [dkay]
03.03.2010 | 21:14
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