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Album:Vengeance
Genre:Hard Rock, Heavy Metal
Label:Niji Entertainment
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:10.06.11
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"Dio. Und paar ganz nette Bonustracks..."

Zuletzt 1986 in Erscheinung getreten beehrten THE RODS die Metal-Gemeinde einst mit solch genialen Titeln wie „Let Them Eat Metal“ und „Heavier Than Thou“. 15 Jahre später entmottet DIO-Cousin David Feinstein sein Trio und veröffentlicht mit „Vengeance“ ein neues Album über die Nachlassverwalter Niji Entertainment.

Als Mr. Feinstein unter eigenem Namen zuletzt ein Album mit dem Titel „Bitten By The Beast“ herausbrachte, mochte man durchaus glauben, dass der dort enthaltenen Song „Metal Will Never Die“ die letzte bisher unveröffentlichte Aufnahme der Götterstimme des tragischerweise verstorbenen Ronnie James Dio war, aber Pustekuchen: Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Mr. Padavona seine Stimme auch kurzfristig bei THE RODS zur Verfügung stellte, weshalb alle DIO-Fans „Vengeance“ vermutlich schon aufgrund dessen Mitwirken bei „The Code“ ins heimische Plattenregal stellen werden – ist ja auch der beste Song des Albums. Davon abgesehen wird auf „Vengeance“ schmissiger Hard Rock bzw. Heavy Metal geboten, der peinlichst genau aber auch wirklich allen in den seligen 80ern aufgestellten Regeln des Genres entspricht: DIO-inspiriertes Riffing – man vergleiche nur mal das Mainriff des eröffnenden „Raise Some Hell“ mit „Stand Up And Shout“ – paart sich mehr oder minder freiwillig mit peinlichsten Klischee-Texten über das freie Leben eines Rebellen und seiner Leidenschaft zum Motorradfahren, was sich dann in solch einfallsreichen Songtiteln wie „Rebels Highway“, „Ride Free Or Die“ und „Livin’ Outside The Law“ äußert. Ist das bereits angesprochene Riffing allerdings durchaus schmackhaft und die Gitarrenarbeit des Bandchefs wie immer spektakulär, so ist der Gesang auf „Vengeance“ absolut unerträglich. Abgesehen vom Beitrag des kleinen Mannes mit der großen Stimme werden hier dummhaftigste Heavy Metal-Platitüden auf peinlichste Art und Weise vorgetragen, was es äußerst schwierig macht, „Vengeance“ mit ernster Miene zu ertragen. Natürlich ist das alles lange nicht so unerträglich, wie man im ersten Moment glauben mag und „Vengeance“ lebt ja auch von einem schön organischen Sound, allerdings hat Mr. Feinstein schon weit bessere Zeiten gesehen.

Tatsächlich ist der enthaltene Beitrag von Ronnie James Dio das triftigste Argument für die Anschaffung des neuen THE RODS-Albums, allerdings sind auch die übrigen Songs in jedem Fall solide. Ob man nun für den letzten DIO-Song und ein paar ganz nette Nummern den vollen Preis berappen möchte, sei jedoch dahingestellt…

Trackliste:
01. Raise Some Hell
02. I Just Wanna Rock
03. Rebels Highway
04. Ride Free Or Die
05. The Code
06. Livin' Outside The Law
07. Let It Ripp
08. Fight Fire With Fire
09. Madman
10. Runnin' Wild
11. Vengeance
Spielzeit: 00:50:07

Line-Up:
David Feinstein - Guitar, Vocals
Gary Bordonaro - Bass
Carl Canedy - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
07.06.2011 | 16:49
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