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Cover von The Safety Fire -- Grind The Ocean
Band: The Safety Fire bei MySpace.com Metalnews nach 'The Safety Fire' durchsuchenThe Safety Fire
Album:Grind The Ocean
Genre:Djent, Metalcore, Progressive
Label:InsideOut
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.02.12
CD kaufen:'The Safety Fire - Grind The Ocean' bei amazon.de kaufen
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"Kleiner als die Summe seiner Teile"

Alle paar Wochen oder Monate wird derzeit irgendwo das nächste große Ding im Prog- und Djent-Bereich ausgemacht. Aktuell ist es „Grind The Ocean“, das Debütalbum der britischen Band THE SAFETY FIRE, auf das überall Lobeshymnen angestimmt werden.

Dabei muss man sich zwangsläufig wie ein Gourmet vorkommen, der sich daran versucht, alle Zutaten eines Eintopfs identifizieren zu können, wenn man sich das Album zu Gemüte führt. Denn THE SAFETY FIRE verquicken eine ganze Menge altbekannter Elemente, bei deren bloßer Erwähnung einem schon das Wasser im Mund zusammen läuft. Die Basis des Eintopfs kommt aus der saftigen Metalcore-Ecke, dazu gibt es einen großen Schuss MESHUGGAH-Riffs, eine Prise CYNIC und zur geschmacklichen Abrundung etwas CIRCA SURVIVE und THE MARS VOLTA. So weit, so gut. Doch nachdem man das erste Mal probiert hat, schüttelt man sich zunächst mal etwas ungläubig, da das, was man da gerade konsumiert hat, so gar nicht dem Standard entspricht, den man erwartet hatte. Also unternimmt man einen zweiten und dritten Versuch und stellt dabei fest, dass es – nachdem man sich etwas an die anfängliche Bitterkeit gewöhnt hat - durchaus tolle Geschmackserlebnisse zu entdecken gibt. Der vierte, fünfte und alle weiteren Durchgänge bestätigen das noch mal und man stößt immer wieder auf Nuancen, die man vorher nicht wahrgenommen hat. So richtig glücklich wird man aber trotzdem nicht, denn auch wenn „Grind The Ocean“ immer wieder wirklich starke Momente hat, will das alles doch irgendwie nicht so recht zusammen passen. Vergleichbar vielleicht mit dem berühmten Lieblingsgericht des Bart Simpson: Hähnchen mit Zuckerguss. Für sich genommen klingt beides gut, zusammen genommen aber eher nicht so.

„Grind The Ocean“ ist alles andere als leichte Kost und man ist wirklich permanent hin- und hergerissen zwischen Parts, die mitunter wahre Glücksgefühle auslösen [z.B. der wirklich sensationelle Titelsong und Rausschmeißer „Grind The Ocean“] und anderen Momenten, in denen man dann doch wieder resigniert feststellt, dass alles insgesamt leider doch nicht so richtig zusammenpasst. Da können sich die Zutaten - jede für sich - noch so lecker anhören, das Ganze ist auf dem Debüt von THE SAFETY FIRE kleiner als die Summe seiner Teile.

Trackliste:
01. Huge Hammers
02. Floods Of Colour
03. DMP [FDP]
04. Anomolous Materials
05. Animal King
06. Circassian Beauties
07. Sections
08. Seagraves
09. Grind The Ocean
Spielzeit: 00:47:43

Line-Up:
Sean Robert McWeeney - Vocals
Derya Oisin Nagle - Guitar
Joaquin Ardiles - Guitar
Lorenzo Anton Carlo Peri - Bass
Calvin Simon Tulloch Smith - Drums
Timo Beisel [kaamos] | 19.02.2012 | 23:05

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