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Album:The Samuel Jackson Five
Genre:Alternative, Progressive, Rock
Label:Denovali Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:27.04.12
CD kaufen:'The Samuel Jackson Five - The Samuel Jackson Five' bei amazon.de kaufen
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"Große Fragmente, kleinere Songs"

THE SAMUEL JACKSON FIVE haben nicht nur einen saucoolen Namen, sondern bereits drei Alben auf dem Markt, die dem gemeinen Metaller natürlich durch die Lappen gegangen sind. „The Samuel Jackson Five” ist demnach bereits Pille Nummer vier, aber gleichzeitig das erste Album der norwegischen Multiinstrumentalisten mit, oh Schreck, Gesang. Aber Entwarnung: Der Großteil ist immer noch instrumental.

„The Samuel Jackson Five” bietet kurze, kompakte Songs im drei bis fünf Minuten-Format, in denen viele Stile abgearbeitet werden, ohne, dass man wirklich sagen könnte, was denn jetzt genau die klare Überhand hat. Indie Rock, Alternative, Jazz, Post Rock, Prog, sogar leichte Folk-Anklänge haben THE SAMUEL JACKSON FIVE zu bieten und verquirlen das Ganze leider etwas zu sorglos. „The Samuel Jackson Five” hat tatsächlich so viele tolle Fragmente zu bieten, die anders zusammengesetzt ungelogen „Album des Jahres”-Potential hätten, aber so, in oft unfertig wirkende, nicht zu Ende arrangierte Songs eingelassen, einiges von ihrer Wirkung verlieren. Das ist natürlich auf hohem Niveau gejammert, da „The Samuel Jackson Five” auch so ein gutes Album geworden ist, aber es ist schon schmerzhaft, dass die Norweger so viel von ihrem Potential einfach wegschmeißen. So bleibt „The Samuel Jackson Five” nur eine Ansammlung toller Momente, die allerdings nicht mehr als die Summe ihrer Teile ergeben, im Gegenteil. „Never-Ending Now”, „Moscow”, „Radio Gagarin” und „A Perennial Candidate” bieten alle Gänsehautpassagen, die Hierarchie ist aber durcheinander: Diese Passagen tragen die Songs und nicht umgekehrt. Ausnahmen sind die Tracks mit richtigem Gesang, wie „Electric Crayons” [mit Gastgesang von Thomas Bratlie [RUMBLE IN RHODOS], der den Song deutlich in Richtung THE MARS VOLTA abdriften lässt] oder „Tremulous Silence”. Hier zeigen THE SAMUEL JACKSON FIVE, dass sie eigentlich zu ordentlichen Arrangements in der Lage sind – zumindest wenn Gesang im Spiel ist. Wenn die Norweger das jetzt noch auf ihre instrumentalen Stücke übertragen können, dann dürfen sie die Vocals auch gerne wieder zu Teufel jagen.

Letztlich hinterlässt „The Samuel Jackson Five” einen sowohl euphorischen als auch niedergeschlagenen Eindruck. Einerseits vernimmt man in den knapp 42 Minuten Spielzeit viel tolle Musik, aber leider kaum sinnige Songs. Und so muss eben doch wieder jeder für sich selbst entscheiden, ob THE SAMUEL JACKSON FIVE heiße Scheiße oder nicht sind.

Trackliste:
01. Never-Ending Now
02. Moscow
03. Electric Crayons
04. Radio Gagarin
05. Race To The Self-Destruction Button
06. What Floats Her Boat
07. Ten Crept In
08. A Perennial Candidate
09. Tremulous Silence
10. ...And Then We Met The Locals
11. Low Entropy
Spielzeit: 00:41:55

Line-Up:
Thomas Meidell - Guitar, Baritone Guitar, Bass, Organs, Synths, Programming, Banjo, Glockenspiel, Theremin, Test Tone Generator, Samples, Vocals, Percussion, Handclaps
Jonny Knutsen - Guitar, Vocals, Lap-Steel, Synths, Handclaps
Thomas Kaldhol - Guitar, Mandolin Bouzouki, Field-Recording, Handclaps
Sigmund Bade - Bass, Guitar, Baritone Guitar, Piano, Fender Rhodes, Organs, Synths, Handclaps
Stian Tangerud - Drums, Percussion, Handclaps
Michael Siegl [nnnon]
01.05.2012 | 13:32
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