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Cover von The Shadow Theory -- Behind The Black Veil
Band: The Shadow Theory Homepage The Shadow Theory bei Facebook Metalnews nach 'The Shadow Theory' durchsuchenThe Shadow Theory
Album:Behind The Black Veil
Genre:Prog-Metal
Label:InsideOut
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:19.11.10
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"Geisterhaft gut"

PSYCHOTIC WALTZ sind wiedervereint. Das ist eigentlich schon Grund genug, um glücklich und zufrieden tot umzufallen. Dafür muss man weder in den Genuss der Reunion-Gigs kommen, noch das fünfte Album der amerikanischen Überprogger abwarten. Trotzdem macht uns PSYCHOTIC WALTZ-Frontmann Devon Graves [früher unter dem Namen Buddy Lackey unterwegs] noch ein leckeres Geschenk, bevor der Walzer wieder richtig loswalzt: "Behind The Black Veil" von seiner frisch gegründeten Band THE SHADOW THEORY. Was aus den ebenfalls von Graves geleiteten und genialen DEADSOUL TRIBE geworden ist, bleibt dabei etwas im Dunkeln.

Für THE SHADOW THEORY hat sich Devon die Musiker geschnappt, die ihn auf Tour oder sonstwie nachhaltig beeindruckt haben: Gitarrist Arne Schuppner von den deutschen Proggern COMPLEX 7, Bassmonster Kristoffer Gildenlöw [ex-PAIN OF SALVATION], den bisher eher unbekannten griechischen Keyboarder Demi Scott und THRESHOLD-Drummer Johanne James. "Behind The Black Veil" ist ein Konzeptalbum über einen drogensüchtigen Rockstar, der eines Tages nicht mehr zwischen Traum und Realität unterscheiden kann - verpackt in eine Geistergeschichte, die atmosphärisch sowohl Poe als auch Lovecraft streift. Vertont mithilfe von packendem Prog, der natürlich an PSYCHOTIC WALTZ und DEADSOUL TRIBE erinnert, aber keineswegs auf diese beiden Komponenten reduziert werden sollte. Gefrickelt wird bei THE SHADOW THEORY nur sehr dezent, niemals zum Selbstzweck und nur, wenn die Songs danach verlangen. Im Vordergrund steht ganz klar die grandiose Atmosphäre, die den Hörer nach ein paar Schnupperdurchläufen regelrecht einsaugt. "Behind The Black Veil" ist demnach ein klassischer Grower, der erst nach einiger Zeit seine wahre Pracht zeigt, dann aber beharrlich die Anlage blockiert. Bei Stücken wie "The Sound Of Flies" muss einfach jedem Musikliebhaber das Herz aufgehen: Unfassbar, wie viele Details in diesen knapp fünf Minuten verpackt sind. THE SHADOW THEORY schlagen mit Leichtigkeit die Brücke von klassischem, verspielten, bombastischem Prog ["A Symphony Of Shadows"] hin zu modernen Einflüssen – obwohl ein Song wie das folkige "Selebrate" ganz klar die '70-Glanzzeiten von JETHRO TULL angelehnt ist. Es gibt auf diesem Album jedenfalls eine ganze Menge zu entdecken, z.b. die grandiosen Gänsehautmomente im wunderbaren "Welcome", der Song, der am schnellsten ins Ohr geht.

"Behind The Black Veil" ist ein wunderbares Album, für das man sich wirklich Zeit nehmen muss und auch sollte, denn die Belohnung ist mehr als angemessen. Wahrlich ein Fest für die Sinne, das hoffentlich trotz PSYCHOTIC WALTZ Fortsetzung findet. THE SHADOW THEORY sind viel zu schade, um im Schatten von irgendetwas zu versauern – egal, wie groß der Schatten auch sein mag.

Trackliste:
01. I Open Up My Eyes
02. The Sound Of Flies
03. Ghostride
04. Welcome
05. By The Crossroads
06. Selebrate
07. Snakeskin
08. Sleepwalking
09. The Black Cradle
10. A Candle in The Gallery
11. A Symphony Of Shadows
Spielzeit: 00:57:19

Line-Up:
Devon Graves – Vocals, Guitar, Flute
Arne Schuppner – Guitar
Kristoffer Gildenlöw – Bass
Demi Scott – Keyboard
Johanne James – Drums
Michael Siegl [nnnon]
24.11.2010 | 22:34
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