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Band: The Wirepushers Homepage  Metalnews nach 'The Wirepushers' durchsuchenThe Wirepushers
Album:Electric Puppetry
Genre:Alternative, Rock
Label:Soulfood
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:27.06.14
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"Für die nächste Abi-Feier"

Sascha Paeth kennt man in erster Linie als Produzent, der unter anderem schon mit EPICA, RHAPSODY [OF FIRE], KAMELOT, EDGUY und AVANTASIA zusammengearbeitet hat. Er ist also definitiv jemand, der sich bestens auf Epik und Bombast versteht. Bei seiner neuen eigenen Band – THE WIREPUSHERS – ist davon allerdings gerade mal überhaupt gar nichts zu spüren.

THE WIREPUSHERS haben mir ihrem Debüt „Electric Puppetry“ ein luftig lockeres Rockalbum eingespielt, dass gut ins Ohr geht und wie der perfekte Soundtrack für die nächste Abi-Feier anmutet. Tiefgang und Komplexität sind hier völlig fehl am Platz, dem Wolfsburger Quartett ging es offensichtlich vordergründig um zwei Dinge: Dass sie im Studio eine gute Zeit hatten und dass sich die Leute ein wenig unterhalten fühlen, wenn sie sich das Album anhören. Nicht mehr, aber auch nicht weniger – und das ist ja auch völlig legitim. So halten sie sich auf den ersten zwölf Stücken konsequent an die goldene alte Radio-Regel [auch wenn die Band vermutlich nicht wirklich auf viel Airplay spekuliert], in dem nur ein Titel die obligatorische Vier-Minuten-Marke knapp überschreitet. Das passt absolut zu dem, was man musikalisch geboten bekommt, denn hier soll scheinbar bloß niemand überfordert oder gar vergrault werden. THE WIREPUSHERS bewegen sich immer schön glatt geschliffen genau in der Mitte des Rock-Highways und erinnern damit mal an LIQUIDO, mal etwas an die DONOTS oder auch mal an die H-BLOCKX. Ein einziges Mal tanzen die Herren dann aber doch noch aus der Reihe und lassen aufhorchen, wenngleich auch nicht unbedingt ob einer musikalischen Sensation. Der Schlusstrack „Stopgap Rap“ nimmt in seiner über vierzehnminütigen [!!!] Spielzeit gekonnt und auf durchaus amüsante Weise das Musikbusiness als solches und seine Protagonisten auf die Schippe. Der „Höhepunkt“ des Ganzen kommt bereits nach zweieieinhalb Minuten, wenn die Textzeile „Sorry people, this is it / we collect the royalties and loop the shit!“ zum ersten Mal vorkommt, bevor sie zum Programm wird und neben ekstatischem Gitarrengegniedel in den restlichen zwölf Minuten noch weitere gefühlte 8.000mal zu hören ist.

Das Songmaterial ist durchaus gefällig, aber alles andere als überragend [da hilft auch das SMALL FACES-Cover „Tin Soldier“ nicht, dass im WIREPUSHERS-Stil auf dem Album auch gar nicht sonderlich auffällt] und auch wenn „Electric Puppetry“ ein durchaus sympathisches Album ist, weiß man doch schon irgendwie, dass man die CD nicht mehr allzu oft hervorkramen wird - es sei denn, es steht mal wieder eine Abi-Feier an.

Trackliste:
01. The Escapader
02. Minimal
03. Electric Puppetry
04. All Is Good
05. Simplicity Of Men
06. Finest Girl
07. Sympathy
08. Don't Disturb My Circles
09. Is There Another Word For It?
10. Natural Born Idiot
11. Tin Soldier
12. Any Minute
13. Stopgap Rap
Spielzeit: 00:55:50

Line-Up:
Sascha Paeth - Guitar
Arne Wiegand - Bass
Paul Kettley - Vocals
Robert Hunecke - Drums
Timo Beisel [kaamos]
11.08.2014 | 00:14
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