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News zu The Wretched End
The Wretched End - Im Studio
17.08.11
17.08.11
The Wretched End - Neuer Song
20.11.10
20.11.10
Reviews von The Wretched End
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"Nachgesetzt" | ||||||||||||||||||
| Vor nicht allzu langer Zeit, Ende 2010 nämlich, flatterte mir das Debutalbum der Ex- Mitglieder solch illustrer Bands wie ZYKLON, EMPEROR, MINDGRINDER oder im Falle des Drummers, DARK FUNERAL auf den Tisch. Das Potential von THE WRETCHED END glaubte ich seinerzeit bereits erkannt zu haben und bescheinigte besagtem Debut eine gute Leistung. Die Neugier wurde also geweckt, als der Nachfolger in Sicht-, bzw in Hörweite gelangte. Um es vorweg zu nehmen, schlechter sind die Norweger in der kurzen Zeit nicht geworden. Im Gegenteil. Der brachiale Death Metal Sound findet seine Fortsetzung, die Songs klingen ausgereifter und auch Cosmos Gesang kann ich immerhin eine gewisse Steigerung attestieren. Bereits der Opener zeigt an, wo es langgeht. Was soll man schon mit Gefangenen anfangen? Hymnencharakter bestimmt bei „Tyrant Of The Mountain“ das Bild, die eingefügten Black Metal Sequenzen sind auch diesmal nicht zu überhören. Wie schon der Titel des Songs zur Vermutung Anlass geben könnte, lassen IMMORTAL in diesem Falle ansatzweise grüßen. Immer wieder nehmen die Jungs während der gesamten Albumdauer geschickt das Tempo heraus oder verpassen den Nummern einen herrlich modernen Anstrich. An Ideen mangelt es nicht, ohne das man es nötig hätte, die Songs kaputt zu kompomieren. „Cold Iron Soul“ wäre vielleicht aufgrund seiner Sperrigkeit eine Nummer, die etwas spärlich zündet, ansonsten geht das Resultat absolut in Ordnung. Der Trash Metal wird dann kurzerhand bei „Fear Propaganda“ ausgepackt, dem vielleicht besten Song auf „Inroads“. Einen Hit a la „Fleshbomb“ ist derweil nicht auf dem insgesamt aber homogenen Album auszumachen. Auf der anderen Seite kommt die Vielfalt nicht zu kurz. „Blackthorn Winter“ kommt dezent episch daher und bildet, zumindest am Anfang, einen nicht unangenehmen Kontrastpunkt. Auch das zweite Album dieser Band wird nicht als Allzeitklassiker durchgehen, stellt aber zu dem ohnehin alles andere als schwachem Debut noch eine geringe Steigerung dar. Qualitativ bewegt sich also alles im Rahmen des Erstlings, lediglich einen Hauch inspirativer und eigenständiger. Mit „Inroads“ dürften sich THE WRETCHED END ein paar neue Freunde schaffen, zu gönnen wäre es den Norwegern auf jedem Fall. | ||||||||||||||||||
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