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CD Review: Theatre Of Tragedy - Last Curtain Call [Live-2CD]

Theatre Of Tragedy
Last Curtain Call [Live-2CD]


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Band: Theatre Of Tragedy Homepage Theatre Of Tragedy bei Facebook Metalnews nach 'Theatre Of Tragedy' durchsuchenTheatre Of Tragedy
Album:Forever Is The World
Genre:Gothic Metal, Rock'n'Roll
Label:AFM Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.09.09
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"Rückbesinnung und Blick nach vorne"

Mit THEATRE OF TRAGEDY ist das so eine Sache. Kaum eine Band hat so oft in stilistischer Hinsicht umgesattelt, dadurch auch etliche Fans verloren, sich aber dennoch nicht unterkriegen lassen, sodass wir inzwischen das 16-jährige Bestehen der Band aus dem norwegischen Stavanger schreiben. Passend dazu gibt es das mittlerweile siebte Studioalbum, „Forever Is The World“ betitelt.

Nachdem die Nordlichter ursprünglich mit düsterem Doom/Death begonnen und unter anderem maßgeblich an der Ausprägung des gesanglichen ‚Beauty and the Beast’-Konzepts beteiligt war, kam die Kehrtwende zu reinem Gothic Metal mit „Aégis“ bzw. später in Richtung Industrial, Electro und Pop, ehe mit dem letzten Album, „Storm“ [2006], wieder eine kleine Rückbesinnung stattfand. Genau dort knüpft anno 2009 „Forever Is The World“ noch stärker an, da man es fast als eine Art ‚Best of THEATRE OF TRAGEDY’ titulieren könnte, da nahezu alle bisherigen Markenzeichen der Band auf der Scheibe Verwendung finden – wohlgemerkt, die rein elektronischen Anteile weitgehend und glücklicherweise ausgeklammert. So erinnern vor allem der schöne und schwermütig stampfende Opener „Hide And Seek“ sowie das düster-verspielte „Frozen“ an die Anfangstage der Band, auch wenn ein „Velvet Darkness They Fear“ natürlich nicht mehr erreicht werden kann. Dazwischen gibt es dann immer wieder interessante Klangexperimente wie das orientalisch angehauchte „Revolution“, das vielschichtige „Hollow“ oder auch das reichlich poppige „Transition“. Dabei tritt der Gesang von Raymond deutlich in den Hintergrund und Nell Sigland wird wesentlich mehr Freiraum zugestanden, wobei erstmals wieder Raymonds Growls zum Einsatz kommen und sein Klargesanganteil zurückgeschraubt wird. Ersteres passt gut zu den Songs, die sowieso in Richtung der Frühwerke blicken, und außerdem war sein etwas dünner Klar-/Sprechgesang meiner Meinung nach schon immer eine der Schwächen [„Astray“] in der Musik von THEATRE OF TRAGEDY. Nell hat dafür die Sache gut im Griff, auch wenn einige der Songs manchmal verdächtig zwischen ergreifend und eindrücklich bzw. süßlich-kitschig [„Forever Is The World“] schwanken, aber größtenteils, auch durch das geschickt eingesetzte Keyboard und die schön bratenden Rhythmusgitarren, überzeugend dargeboten werden können. Trotzdem fehlt mir bei den heutigen THEATRE OF TRAGEDY doch ein wenig die überzeugende Ausstrahlung, Atmosphäre und auch der nötige Biss der früheren Scheiben, obwohl die Musiker im Laufe der Jahre deutlich hörbar einiges an Erfahrung sammeln konnten.

„Forever Is The World“ ist eine abwechslungsreiche Scheibe der Norweger geworden, die oftmals aufhorchen und noch deutlicher eine Rückbesinnung auf die alten Tage durchschimmern lässt. Ob damit jedoch die vor einigen Jahren verlorenen Fans wieder ins Boot geholt werden können und ob diese mit den restlichen, oft poppigen Nummern etwas anfangen können bzw. ob die neueren Fans etwas mit den wieder eingesetzten Grunts anfangen können, dürfte eine spannende Frage für THEATRE OF TRAGEDY sein. Auf „Forever Is The World“ ist jedoch für jeden Fan der Band etwas dabei und ein guter Schritt dahingehend, die eigenen Stärken zu erkennen und diese zu schlüssiger Musik auszuarbeiten, auch wenn längst nicht alle Songs die Klasse eines „Hide And Seek“ oder „Frozen“ erreichen. Insgesamt eine gute Scheibe – fünf Punkte.

Trackliste:
01. Hide And Seek
02. A Nine Days Wonder
03. Revolution
04. Transition
05. Hollow
06. Astray
07. Frozen
08. Illusions
09. Deadland
10. Forever Is The World
Spielzeit: 00:49:01

Line-Up:
Nell Sigland – Vocals
Raymond István Rohonyi – Vocals, Programming
Vegard K. Thorsen – Guitars
Frank Claussen – Guitars
Lorentz Aspen – Keyboards, Piano
Hein Frode Hansen – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
10.09.2009 | 20:03
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