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Cover von Theocracy -- Mirror Of Souls
Band: Theocracy Homepage Theocracy bei Facebook Metalnews nach 'Theocracy' durchsuchenTheocracy
Album:Mirror Of Souls
Genre:Melodic Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Metal Heaven
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:21.11.08
CD kaufen:'Theocracy - Mirror Of Souls' bei amazon.de kaufen
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"Solide, aber nicht überzeugend"

Aus dem Städtchen Athens [Georgia] in den Vereinigten Staaten kommen mit R.E.M. und den B-52S zwei altgediente Vertreter alternativer Rocksounds. Dass man dort aber auch melodischen Metal europäischer Prägung spielt, beweist die Band THEOCRACY, die fünf Jahre nach ihrem Debüt mit „Mirror Of Souls“ ihr Zweitwerk vorlegen.

Zwar weist der Waschzettel gleich mehrmals darauf hin, dass es sich bei „Mirror Of Souls“ um ein Album aus dem Progressive Metal-Genre handelt, im Grunde genommen handelt es sich hierbei aber um sehr melodischen Power Metal, ca. FREEDOM CALL, RHAPSODY OF FIRE, RIDE THE SKY oder STRATOVARIUS. Mit dem fast zehnminütigen „Laying The Demon To Rest“ und dem Titelsong, der mit einer Spielzeit von über 22 Minuten das Herzstück der Platte ist, hat man zumindest längetechnisch zwei Tracks zu bieten, die an Progressive Metal erinnern, aber das war es dann auch nahezu mit den Parallelen. Unabhängig von irgendwelchen Genre-Fragen, hauen THEOCRACY mit „A Tower Of Ashes“ und „On Eagles‘ Wings“ erstmal zwei melodische Hymnen raus, die schnell im Ohr bleiben und einfach gute Laune verbreiten. Das bereits erwähnte „Laying The Demon To Rest“ ändert an der Marschroute nicht so viel, wird aber auf Dauer etwas langatmig, bevor mit „Bethlehem“ eine leicht folkige Halbballade intoniert wird. „Absolution Day“ ist die songgewordene Freude und erinnert im Refrain von der Melodie an eine feiernde Ansammlung fröhlicher Hippies, wenn auch in angezogenem Tempo und mit harten Gitarren unterlegt. Das Ganze ist auch sehr schön geraten, übertritt allerdings die Grenze zum Kitsch – wie auch „Bethlehem“ ein ums andere Mal. Mit „The Writing In The Sand“ hätte man in den 80ern vielleicht einen Hit landen können, heute klingt es eher etwas belanglos. Auch das darauf folgende „Martyr“ zählt eher nicht zu den besseren Songs auf dem Album, bevor THEOCRACY mit dem abschließenden Titelstück noch mal versuchen, das Ruder herum zu reißen, wenn auch vergebens. Trotz einiger Tempowechsel und dem epischen Charakter, bildet es einen soliden Abschluss einer soliden Platte, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Wer an recht simpel gestricktem, aber sehr melodischem Power Metal seine Freude hat und dem Schaffen der erwähnten Bands nicht abgeneigt ist, könnte auch mit „Mirror Of Souls“ warm werden. Wem das aber nicht genug ist, weil er etwas Eigenständiges oder gar Revolutionäres sucht, der sollte einen großen Bogen um Album und Band machen und sich lieber anderweitig umsehen.

Trackliste:
01. A Tower Of Ashes
02. On Eagles' Wings
03. Laying The Demon To Rest
04. Bethlehem
05. Absolution Day
06. The Writing In The Sand
07. Martyr
08. Mirror Of Souls
Spielzeit: 01:08:02

Line-Up:
Matt Smith - Vocals, Guitars
Jonathan Hinds - Guitars
Shawn Benson - Drums
Timo Beisel [kaamos]
20.11.2008 | 00:38
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