.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Therion
Reviews von Therion
CD Review: Therion - Gothic Kabbalah

Therion
Gothic Kabbalah


Dark Metal, Gothic Metal, Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"Quo vadis THERION"
Mehr aus den Genres
CD Review: Trick Or Treat - Rabbits' Hill Pt. 1

Trick Or Treat
Rabbits' Hill Pt. 1


Melodic Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Der Osterhase empfiehlt: Power Metal aus Italien"
CD Review: Majestic Downfall - Temple Of Guilt

Majestic Downfall
Temple Of Guilt


Dark Metal, Death Metal, Doom Metal
5.5 von 7 Punkten
"Majestätischer Doomdeath aus Mexiko"
CD Review: Cradle Of Filth - Thornography

Cradle Of Filth
Thornography


Dark Metal, Heavy Metal, Thrash Metal
3 von 7 Punkten
"Letzte Ausfahrt: Midian"
CD Review: Zombi - Shape Shift

Zombi
Shape Shift


Avantgarde/Electronica, Progressive, Space Rock
5 von 7 Punkten
"Zombie folgt Goblin!"
CD Review: Sonata Arctica - Pariah's Child

Sonata Arctica
Pariah's Child


Power Metal
6 von 7 Punkten
"Triumphale Rückkehr"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
CD Review: Ram - Rod

Ram
Rod


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Ramrod, der Zerstäuber"
Cover von Therion -- Sitra Ahra
Band: Therion Homepage Therion bei Facebook Metalnews nach 'Therion' durchsuchenTherion
Album:Sitra Ahra
Genre:Gothic Metal, Progressive, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:17.09.10
CD kaufen:'Therion - Sitra Ahra' bei amazon.de kaufen
Share:

"Einzigartige Musik der Meister"

THERION können auf eine großartige und sehr erfolgreiche Zeit im Bandgeschäft zurückblicken. Nicht nur, dass die Band immer besser ihre Alben an dem Mann bringt, nein zugleich wächst auch das Interesse für die außergewöhnlichen Konzepte, die hinter jedem Album stecken. Jedes Album bietet etwas Neues und führt einen in längst vergangene Zeiten. Doch nicht nur der Anspruch der Platten wächst von der Band aus – nein wer ein so hohes Gebiet ansteuert, der muss auch damit rechnen, dass der Anspruch der Fanbase auf einer sehr hohen Ebene ist. Ob das neue Album „Sitra Ahra“ einem hohen Anspruch standhalten kann, oder ob das Ende der Fahnenstange erreicht ist, lässt sich aufklären.

Der Opener „Sitra Ahra” überschüttet einen mit Bombast und lässt schon die ersten kleinen Wirkungen einer Gänsehaut verspüren. Schleppend aber dafür sehr mächtig und wie von THERION gewohnt – klassisch – bahn man sich den Weg durch sechs Minuten voller Einzigartigkeit. Dabei ist die Kunst der Klassik wieder sehr stark im Vordergrund. Der zweite Track kann sich, dank seiner acht Minuten, viel stärker entfalten. Hier wird wirklich die Kunst der Band an den Mann gebracht. Folgende Stärken vereinen sich hier. Die Kunst anspruchsvolle und komplexe Lieder mit Klassik zu verbinden. Dem Ganzen gibt man noch einen einmaligen und unverwechselbaren Sound und als Sahnespitze kommen noch Gänsehautparts durch die Symphonicgewalt dazu. In der Mitte entfaltet „Kings Of Edom” sogar einen sehr ordentlichen Speedpart, der dafür sorgt, dass man nicht ganz vom Boden – gen Himmel – schwebt. An Ideenreichtum mangelt es dem Album zum Glück nicht uns so kann man sich über ein gleich bleibendes Niveau freuen, dass sich durch das gesamte Album zieht. Gerade so ein Track wie das zehn Minuten lange „Land Of Canaan „ weiß wirklich in jeder Sekunde zu überraschen und erst in einem so langen Track entfaltet sich das großartige Talent der Band so richtig. Die vielen Fassetten machen den Track zu dem Aushängeschild des Albums. Betrachtet man das Album im Ganzen, dann sind die symphonischen Parts jedoch so zum träumen, dass man sich in einem Lied schon mal verlieren kann und erst einige Lieder wieder später mitbekommt, dass man hier ja gerade ein THERION-Album hört. Was jedoch manchmal etwas anstrengend ist, ist die Masse an Stimmen und vor allem die krassen Unterschiede der Stimmen, die auf diesem Album zu hören sind. Wer aber mit dem sehr schnellen Wechsel der verschiedensten Stimmenlagen klarkommt, der wird auch hieran seine helle Freude haben.

Fazit: „Sitra Ahra” setzt die grandiose Erfolgswelle von THERION – zumindest musikalisch - weiter fort. Jede Note sitzt und drückt förmlich aus: Hier wurde Kunst geschaffen. Ob die Kunst am Ende auch beim Konsumenten ankommt? Im Falle „Sitra Ahra” dürfte da ein sehr großes JA dahinter stehen. Zumindest die Freunde der letzten THERION-Alben dürfen beherzt zugreifen und sich auf einen Leckerbissen an Einzigartigen Melodien erfreuen.

Trackliste:
01.Sitra Ahra
02.Kings Of Edom
03.Unguentum Sabbati
04.Land Of Canaan
05.Hellequin
06.2012
07.Cu Chulain
08.Kali Yoga III
09.The Shells Are Open
10.Din
11.After The Inquisition/Children Of The Stone
Spielzeit: 01:01:11

Line-Up:
Christofer Johnsson - Guitars/Keyboards
Christian Vidal - Guitar
Nalle "Grizzly" Påhlsson - Bass
Johan Koleberg - Drums
Thomas Vikström - Vocals
Snowy Shaw - Vocals
Lori Lewis - Vocals
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
11.09.2010 | 17:13
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin