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Band: This Or The Apocalypse Homepage This Or The Apocalypse bei Facebook Metalnews nach 'This Or The Apocalypse' durchsuchenThis Or The Apocalypse
Album:Dead Years
Genre:Metalcore, Modern Metal, Progressive
Label:Lifeforce Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:21.09.12
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"Technischer Leckerbissen ohne Aha-Moment"

Verglichen mit den zahlreichen Metalcore-Größen aus den Staaten sind THIS OR THE APOCALYPSE noch relativ unbekannt, können aber nach drei, immer besser werdenden Alben auf eine starke Kern-Fan-Gemeinde blicken. Spätestens mit ihrem absoluten Killer-Album „Haunt What´s Left“ und der europäischen „Scream It Like You Mean It“-Tour mit WE CAME AS ROMANS und MISS MAY I sind sie in der heutigen Zeit angekommen und haben ihr enormes Potenzial freigiebig zur Schau gestellt. Nach zwei langen Jahren darf das vierte Werk „Dead Years“ auf die Menschheit losgelassen werden, zum dritten Mal in Folge durch den Europa-Vertrieb Lifeforce.

Großartige Veränderungen am Sound haben die Amerikaner nicht vorgenommen, nach wie vor wird die Balance zwischen metallischer Härte, Melodie und progressiver Variation gesucht und mal selten, mal häufiger in den zehn Tracks gefunden. Der Opener „Hell Praiser“ und „Power Hawk“ eröffnen das Album sehr groovig und bauen fette Riffwände mit Breakdowns auf, die nur von der melodischen Schlagseite und dem angepissten Geshoute von Rick Armellino überboten werden. Während in „In Wolves“ erstmalig cleaner Gesang auf der aktuellen Platte eingesetzt wird, darf „Americans“ mit Abwechslung, melancholischen Melodien und einem noch angepissteren Armellino als erstes Lied oben genannte Balance finden. Bis hierhin klang die abgelieferte Leistung einfach zu unspektakulär und zu konventionell, um an die Heldentaten von vor zwei Jahren zu erinnern, gelungene Gitarrenarbeit hin oder her. „Hate The Ones You Love“ schlägt in dieselbe Kerbe ohne ganz ran zu reichen, melancholische Riffs, ein Spritzer Variation, deftig aufs Maul, ein klasse Break und Rick Armellino, der die Führung übernimmt. Er brüllt wie ein Irrer ins Mikro und zählt eindeutig zu den Besseren im Core-Genre. Das Negativ-Beispiel muss man hierfür noch nicht mal heranziehen, die Mannen zeigen es postwendend selbst. „You Owe No One But You“ beginnt zwar noch stark, entpuppt sich jedoch im späteren Verlauf als langweiliger Emocore mit ausgenudelten Breakdowns und bekannten Schmachtgesang. Insgesamt bedient sich das Quintett von drei Sängern, neben dem Stammsänger dürfen auch Bassist Matthew Marcellus und Gitarrist Rodney Phillips die cleanen Vocals einsingen.
„A Damn Moment“ darf als nächster Anspieltipp angehauen werden, griffige Melodien und coole Gangshouts beherrschen das Bild. Mit „Gaunt & Fierce“ ist noch so etwas wie die Quoten-Ballade erreicht worden, die mit Clean-Refrains [dieses Mal im annehmbaren Maße] und lässigen Southern-Riff in ein episches Outro mündet. „Kill ´Em With Guidance“ knüpft an den Beginn von „Dead Years“ an, nur um etwas öfter auf die Bremse zu drücken. Dafür präsentieren sie eine kleinere Djent-Attacke in der Bridge, die ihr durchweg hohes technisches Niveau unterstreicht. Als harmonischen Rausschmeißer gibt es „Hard Brach To Snap“ auf die Ohren, der mit Gangshouts live zum Mitsingen motiviert und ein letztes Mal die Klasse von THIS OR THE APOCALYPSE unter Beweis stellt.

Nach mehrfachen Durchläufen stellt sich heraus, dass das amerikanische Quintett mit „Dead Years“ ein durchaus überzeugendes Album auf die Beine gestellt hat. Neben den exzellenten Fähigkeiten der Musiker und einem Sänger in bester Brüll-Laune darf auch die Produktion glänzen, die sich mit Druck in die Gehörgänge bohrt. Aber im Gegensatz zum Vorgänger „Haunt What´s Left“ fehlt es am aktuellen Album zu sehr an der viel geschätzten Abwechslung, die ganz großen Aha-Momente bleiben trotz der vorhandenen THIS OR THE APOCALYPSE-Trademarks aus. Die Songstruktur leiert sich einfach etwas aus und Technik allein kann diesen Makel nicht unbedingt wieder wett machen, wenn das Überraschungsmoment fehlt. Aber ich bin zuversichtlich, denn die Jungs haben es ja in einzelnen Songs bewiesen, dass sie es besser können und trotz Kritik befinden wir uns noch immer auf hohen Niveau!

Trackliste:
01. Hell Praiser
02. Power Hawk
03. In Wolves
04. Americans
05. Hate The Ones You Love
06. You Own No One But You
07. A Damn Moment
08. Gaunt And Fierce
09. Kill'em With Guidance
10. Hard Brach To Snap
Spielzeit: 00:42:39

Line-Up:
Rick Armellino - Vocals
Jack Esbenshade - Guitar
Matthew Marcellus - Bass/Vocals
Aaron Ovecka - Drums
Rodney Phillips - Guitar/Vocals
Nico Carvalho [Champ]
14.09.2012 | 03:39
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