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Cover von Thorngoth -- Leere
Band: Thorngoth bei Facebook Metalnews nach 'Thorngoth' durchsuchenThorngoth
Album:Leere
Genre:Black Metal
Label:Folter Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.06.10
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"Alles andere als leer"

"Rauhnacht" machte diese Truppe schlagartig zu einem Hoffnungsträger des deutschen Schwarzmetalls, auch wenn ihre vorherige Arbeit ebenfalls von gutem Handwerk zeugte. Dennoch sind sie bis dato nur als Geheimtipp gehandelt worden, was ich nicht nur als schade empfinde, sondern sich auch mit "Leere" schleunigst ändern sollte - zum Bestmöglichen für die Band.

THORNGOTH verfügen über das, wovon zahlreiche Combos nur träumen können: Eine stetige qualitative Steigerung ohne Glaubwürdigkeitsprobleme. Zwar halten die Mannen nach wie vor die Fahne der melodischen Knäckebrot-Raserei der alten Meister - gepaart mit produktionstechnischer deutscher Ordentlichkeit - hoch, allerdings wird dieser in ihrer Welt immer interessanter verarbeitet. "Leere" ist die vertonte emotionale Achterbahnfahrt mit allerlei toll dargebrachten Spannungsbögen, unerwarteten Wendungen, plötzlichen Tempoattacken und dergleich anderer feiner Kost. Die mittlerweile in Mode gekommenen Earcatcher wie Standard-Riffs oder das Einbringen anderer ekliger Genres beim Songwriting blieben glücklicherweise außen vor, dafür ist die Verheizung von guten bis sehr guten Ideen hier schon zu stark, als dass man den konzentrierten Hörer mit billigen Mitteln wegscheuchen will. So führt zum Beispiel die Leadgitarre eine tragende Rolle während des gesamten Scheibenverlaufs, welche mit ausschließlich schönen Melodien aufwarten kann und es nicht nur einmal hinkriegt, mich daran zu erinnern, warum Black Metal als Ganzes ein so fantastisches Betätigungsfeld sein kann. Aber auch die scheinbar mühelose Zusammenführung von verzweifelten, flotten und schlicht wahnsinnigen Passagen [wie kurzzeitig im dritten Teil des Albums] zu harmonisch klingenden Nummern wie auch die zu großen Teilen dichte Atmosphäre machen den Reiz von "Leere" aus. Selbst in der sonst so recht schauderhaft praktizierten Disziplin des beschwörenden Gesanges - wie er im siebenten Teil im Mittelteil seine Erwähnung findet - leisten sich THORNGOTH keinen Fauxpas, der Hörgenuss bleibt ungetrübt.

Andererseits verlangt "Leere" nach gespitzten Ohren und ein klein wenig Geduld, um dem Material die Chance zur Entfaltung zu geben, welche sie klar verdient hat. Belohnt wird man wie gesagt mit einer Fülle an tollen Einfällen, wunderbar zusammengeschnürt sowie dem mit Abstand besten Artwork in der bisherigen Geschichte von THORNGOTH, sodass ein Nichtkauf nur aufgrund finanzieller Engpässe zu rechtfertigen wäre.

Trackliste:
01 - Leere I
02 - Leere II
03 - Leere III
04 - Leere IV
05 - In der Leere
06 - Leere V
07 - Leere VI
08 - Leere VII
09 - Leere VIII
Spielzeit: 00:44:15

Line-Up:
Sorath - Gitarren
Corpse - Bass
Akhorahi - Gesang
Grond - Schlagzeug
Vulgrim - Gitarren
Michael Bambas [Micha]
19.06.2010 | 21:50
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