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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Da scheißt sich die Kuh auf die Vorderbeine!" | ||||||||||||||||||
| Aus Indiana kam schon so manches Juwel in die alte Welt hinübergeschwappt und überließ dem zuvor angedachten Hörstoff für die kommenden Wochen keinen Millimeter Land im CD-Schacht. DEVIL TO PAY sind so eine Band, deren komplette Diskographie alle paar Monate ihren Sturm auf die Anlage wiederholt; dieser Tage ziehen THORR-AXE in den Kampf und dürften allen Anscheins nach über noch mehr Power als die Kollegen aus der Hauptstadt ihres Staates verfügen. Fanatiker von Truppen wie MASTODON oder HIGH ON FIRE sowie allerlei unbekannten UG-Größen werden sich vorrangig am mächtigen Gitarrensound mit deftiger Crunch-Note ergötzen, dessen Intensität durch das knackige Riffgerüst aller Lieder sowie der fantastischen Arbeit der Rhythmus-Abteilung fast schon erschreckende Ausmaße annimmt. THORR-AXE gelingt der Spagat zwischen urwüchsigem Anarchismus und ausgefeilter Präzision, Letzteres vor allem hinsichtlich der vereinzelt in den Songfluss gestreuten Harmonie-Arpeggios wie in "The Island". Allzu viel progressives, hin- und hertreibendes Rumgenudel steht jedoch nicht auf Programm. Die audiovisuelle Axt trifft meist ohne Schlangenlinien direkt ins Ziel - egal ob im groovenden oder aggressiven Straight-Forward-Tempo. Die pointierten Wechsel als auch die leicht lernbaren Refrain-Zeilen unterstreichen darüber hinaus die Live-Fähigkeit dieses Materials. Mit der Zeit kristallisieren sich zwei Arten von Lieder heraus, welche ich gleichermaßen schätze: Die ersten Beiträge inklusive "Dragon King" haben Single-Qualität, gehen sofort ins Ohr und machen kriminell viel Spaß. Ab "Hung For Nine Days" setzt das Trio auf getragene, tonnenschwere Hymnen, welche allesamt zu absoluten Monstern heranwachsen, deren Durchschlagskraft sich weniger mit Worten als durch einen Test am eigenen Leib ausdrücken lassen. Für welches Lager man sich auch entscheiden sollte: Das Hörvergnügen bleibt jedenfalls nicht auf der Strecke. Umwerfende Scheibe! | ||||||||||||||||||
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