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Cover von Threat Signal -- Vigilance
Band: Threat Signal Homepage Threat Signal bei Facebook Metalnews nach 'Threat Signal' durchsuchenThreat Signal
Album:Vigilance
Genre:Modern Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:11.09.09
CD kaufen:'Threat Signal - Vigilance' bei amazon.de kaufen
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"Auferstanden aus Ruinen"

Nicht Wenige fanden das "Under Reprisal"-Debüt [2006] der kanadischen Truppe THREAT SIGNAL damals wie heute so richtig knorke. Kein Wunder, die Mischung aus unterkühltem, modernem Metal mit Hang zur Melodie und einem Spritzer Metalcore war nicht nur super dargeboten, sondern auch druckvoll produziert [Christian Olde Wolbers, jetzt wohl ehemaliges FEAR FACTORY-Mitglied, war am Werk] und bot mit "Rational Eyes" einen astreinen Hit. Leider konnten THREAT SIGNAL die Welt danach nicht im Sturm erobern, sondern mussten mit einem Line Up-Wechsel nach dem anderen klar kommen, so dass sich die Produktion des zweiten Drehers immer mehr nach hinten verschob. Inzwischen ist von der Debüt-Besetzung nur noch Sänger Jon Howard übrig...

...aber der war schließlich schon immer das Markenzeichen der Band. Sowohl sein angepisstes Geshoute, als auch die etwas an Chester Bennington von LINKIN PARK-erinnernden Clean-Vocals sind top und machen "Vigilance" zu einem eindeutigen THREAT SIGNAL-Album. Die Musik setzt sich zwar immer noch aus den gleichen Zutaten zusammen, wurde aber dieses Mal etwas anders zusammengesetzt. THREAT SIGNAL haben inzwischen auf jeden Fall mehr Eigenständigkeit zu bieten, gerade die FEAR FACTORY-esken Parts sind so gut wie komplett verschwunden. Die Produktion, die Jon dieses Mal selbst übernommen hat, ist erdiger und trockener als auf dem Vorgänger, was dem Album die kalte Sterilität des Vorgängers nimmt. Das kann man, je nach Standpunkt, positiv oder negativ werten, aber es passt auf jeden Fall zum dargebotenen Songmaterial. Das mit knapp 55 Minuten Spielzeit recht lang ausgefallene Album braucht auf jeden Fall den ein oder anderen Durchlauf, um sich dem Vorwurf der Gleichförmigkeit entledigen zu können. So langsam aber sicher kristallisieren sich dann aber Highlights wie "Afterlife", "Beyond Recognition", das etwas an IN FLAMES angelehnte "Severed", das angepisste, mit vertracktem Riffing ausgestattete "Escape From Reality" oder der gegen Ende richtig schöne Abschlusstrack "To Remember" heraus. Trotzdem wird recht schnell klar, dass sich THREAT SIGNAL mit "Vigilance" nicht selbst übertroffen haben, sondern "lediglich" solide Kost bereithalten, die "nur" mit der Qualität des Debüts mithalten kann, aber nicht zu neuen Höhenflügen ansetzt. Vielleicht muss hier noch zusammenwachsen, was zusammengehört.

"Vigilance" ist eine coole Platte von einer sympathischen Band, aber leider nicht der nächste ganz große Wurf, den man von THREAT SIGNAL nach drei Jahren Wartezeit doch ganz gerne gehört hätte. Fans von "Under Reprisal" können mit dieser Scheibe trotzdem nicht viel falsch machen und hoffen, dass das dritte Album der Kanadier nicht ebenfalls drei lange Jahre im Ofen schmoren muss.

Trackliste:
01. Afterlife
02. Through My Eyes
03. The Beginning Of The End
04. United We Stand
05. Beyond Recognition
06. Another Source Of Light
07. Hate Machine
08. Severed
09. Lost
10. Revision
11. In Repair
12. Escape From Reality
13. To Remember
Spielzeit: 00:54:40

Line-Up:
Jon Howard - Vocals
Travis Montgomery - Guitar
Adam Weber - Guitar
Pat Kavanagh - Bass
Norman Killeen - Drums
Michael Siegl [nnnon]
08.09.2009 | 00:14
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