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Reviews von Three Steps To The Ocean
CD Review: Three Steps To The Ocean - Three Steps To The Ocean [EP]

Three Steps To The Ocean
Three Steps To The Ocean [EP]


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Band: Three Steps To The Ocean Homepage Three Steps To The Ocean bei Facebook Metalnews nach 'Three Steps To The Ocean' durchsuchenThree Steps To The Ocean
Album:Until Today Becomes Yesterday
Genre:Ambient, Instrumental, Post Rock
Label:Frohike Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:15.10.09
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"Eintauchen in den Post-Rock-Ozean"

Nach einer gelungenen, selbst betitelten EP im Jahr 2006 legen THREE STEPS TO THE OCEAN aus der Nähe von Mailand mit „Until Today Becomes Yesterday“ ihr Debütalbum vor. Eigentlich ist die schick aufgemachte CD der Post-Rocker zwar schon im letzten Oktober erschienen, jedoch erst kürzlich in meinem Briefkasten gelandet.

Aber besser spät als gar nicht, also los geht’s: Nach wie vor verfolgen die rein instrumental agierenden Italiener ihre eigene Vorstellung des Post Rock, wobei sie das Rad natürlich nicht neu erfinden und oftmals an PELICAN, MONO, RED SPAROWES oder auch EXPLOSIONS IN THE SKY erinnern. Dennoch heben sie sich durch den vermehrten Einsatz von Synthesizern und Keyboards etwas von dem Gros der Bands ab, denn dadurch wirken ihre Kompositionen insgesamt verträumter und nicht ganz so brachial und kantig. Ausbrüche mit Riff-Klangwänden gibt es natürlich trotzdem, jedoch werden diese viel spärlicher eingesetzt als bei vergleichbaren Bands. Diese stilistische Vielfalt ist einerseits ein großer Vorteil von THREE STEPS TO THE OCEAN, zumal bei dem Quartett auch das Wort ‚Dynamik’ ganz groß geschrieben wird, andererseits lässt sich dadurch nicht vermeiden, dass manche der Songs etwas vor sich hinplätschern. Dies fällt vor allem bei den Übergängen „It’s A Day, Maybe More, Since I Saw You“ und „It’s A Minute, Maybe More, Since I Could See“ ins Gewicht fällt, die sicherlich bewusst ruhig konzipiert wurden, dem Album aber etwas an Fahrt nehmen. Richtig gut gelungen sind dafür der bestens ausgewählte Opener „December 31st 1844“, „Remember Lynne Cox“ sowie das abschließende „Il Quinto Giorno“ [übrigens der italienische Titel von Frank Schätzings Buch „Der Schwarm], auch wenn der letzte Songs nicht ganz an das wunderbare „Submerged Universe“ der EP heranreichen kann – aber das ist auch schwierig.

Wer auf etwas ruhigeren und verträumteren, aber keineswegs zahnlosen Post Rock steht sowie eher nach den leisen Zwischentönen sucht, jedoch auch mit gelegentlichen Riffwänden klarkommt, wird bei THREE STEPS TO THE OCEAN fündig werden und sollte „Until Today Becomes Yesterday“ antesten. Während einige wirklich prima gelungene Nummern auf der Scheibe stehen, fehlen mir über die Gesamtspielzeit hinweg jedoch noch ein wenig der packende Fluss und ausnahmslos fesselnde Stücke, die die Spannung durchweg aufrechterhalten und die Konkurrenz auf die Ränge verweisen können. Alles in allem ein gutes Debüt der Italiener, die das Zeug zu noch mehr haben und sich auf dem nächsten Album sicherlich positiv weiterentwickeln werden.

Trackliste:
01. December 31st 1844
02. It's A Day, Maybe More, Since I Saw You
03. Diomede
04. Remember Lynne Cox
05. It's A Minute, Maybe More, Since I Could See
06. Il Quinto Giorno
Spielzeit: 00:40:45

Line-Up:
Andrea – Guitars, Noises
Andrea – Bass
Francesco – Synth, Programming
Davide – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
27.02.2010 | 12:25
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