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Album:The Great Fleet Of Echoes
Genre:Dark Metal
Label:Firebox Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:12.03.10
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"Zu Metal für Synthie, zu Synthie für Metal"

Finnland und Dark Metal. Bei diesen Schlagworten dürfte einigen das Wasser im Munde zusammenlaufen, steht diese Kombination doch nicht erst seit ein paar Jahren für hochqualitative Veröffentlichungen. THROES OF DAWN sind zwar ebenfalls nicht erst seit gestern auf der Genre-Landkarte aufgetaucht, konnten seit ihrer Gründung 1994 allerdings bislang keine breitere Bekanntheit erlangen. Zu Unrecht, wenn man dem Online-Meinungsbarometer Glauben schenken darf…

…und so schickt sich das fünfte Werk der Finnen an, den Zeiger auf der Bekanntheitsskala ein Stück weiter nach oben zu schieben. Doch ob „The Great Fleet Of Echoes“ das gelingen wird, darf ernsthaft bezweifelt werden. Der Knackpunkt sind nicht die Kompositionen, die gemäß des bildmächtigen Titels eine schwermütige und melancholische Landschaft aus Gothic und Doom mit leichtem Death-Einschlag malen und mit träumerischen Elektronika verweben. Man höre nur das verträumte „Lethe“, die einsetzende Bridge von „Ignition Of The Grey Sky“ oder den Refrain in „Slow Motion“. Nein, „The Great Fleet Of Echoes“ krankt an einer viel zu schwachbrüstigen Produktion, deren größter Aufhänger nicht einmal die viel zu entrückten und artifiziellen Drums sind. Stimmungskiller sind die unsagbaren Rhythmusgitarren, so mager, als wären sie durch ein meterlanges, dünnblechernes Rohr gejagt und erst auf der anderen Seite abgenommen worden. Mit jedem einsetzenden, tragenden Doom-Part, mit jedem Vorpreschen eines schweren Midtempos erwacht das Bedürfnis, besagte Parts mit einem wuchtigeren Gefühl in der Magenkuhle spüren zu wollen. Zusammen mit dem Schlagwerk kommt den Songs so der wichtigste Teil des Grooves abhanden, den eine solche Musik einfach atmen MUSS, um ihre Wirkung zu entfalten [das Trip-Hop-getriebene „Soft Whispers Of The Chemical Sun“ ausgenommen). So allerdings, und vor allem in Kombination mit den eigentlich überhaupt nicht zu süßen Keys, nähern sich THROES OF DOOM viel zu oft blutarmem und klapperigem Synthie-Gothic der 80er an. Das Dilemma dieser [beabsichtigt?] dürren Klanglandschaft: zu Metal für Synthie, zu Synthie für Metal.

Der Ausweg? Sich „The Great Fleet Of Echoes“ schönhören zu müssen, wäre zu drastisch formuliert, dafür zeigen THROES OF DAWN zu viel kompositorische Klasse. Doch wirken die Kritikpunkte zu schwer, als dass ein unbeschwerter Hörgenuss möglich wäre. Bleibt für Dark Metal-Fans zu hoffen, dass sich RAPTURE und SLUMBER noch in diesem Jahr mit neuem Material zurückmelden.

Trackliste:
01. Entropy
02. Ignition of the Grey Sky
03. Velvet Chokehold
04. Soft Whispers of the Chemical Sun
05. Chloroform
06. Slow Motion
07. We Have Ways to Hurt You
08. Lethe
09. The Great Fleet of Echoes
10. Blue Dead Skies
Spielzeit: 00:54:27

Line-Up:
Jani Heinola - Synthesizer, Guitar
Harri Huhtala - Bass
Henri "Kaamos" Koivula - Vocals
Jani "Martex" Martikkala - Drums
Juha Ylikoski - Guitar
Peter Mildner [Nekropoleon]
10.03.2010 | 23:20
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