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Band: Throwdown bei Facebook Metalnews nach 'Throwdown' durchsuchenThrowdown
Album:Intolerance
Genre:Hardcore, Neo-Thrash, NWOAHM, Thrash Metal
Label:SPV
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.02.14
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"Konsequent intolerant"

Vier Jahre nach „Deathless“ melden sich THROWDOWN aus Orange County mit ihrem siebenten Full Length-Album zurück, das auf den Namen „Intolerance“ hört und nunmehr via SPV veröffentlicht wird.

Geändert hat sich indes an der Marschrichtung der Band nicht allzu viel, will heißen: es dominiert nach wie vor eine ebenso eingängige, wie auch explosive Mischung aus NWOAHM, Straight Edge-Hardcore und mächtig viel PANTERA-Vibe.
Die Southern bzw. leichte Doom Metal-Attitüde, die noch auf dem Vorgänger, „Deathless“ von 2010, herauszuhören war, ist allerdings zugunsten von mehr Hardcore-Kredibilität deutlich reduziert worden [Ausnahme: „Born And Buried Alone“], ebenso wie auch die Länge der einzelnen Songs.
So ist bereits die knackig-kurze Kampfansage „Fight Or Die“ nicht nur als Vorgeschmack auf die anstehende, knapp halbstündige Tracht Prügel, sondern durchaus programmatisch zu verstehen.
„Borrowed Time“ gemahnt wie zuletzt üblich - zumindest konkret seit „Venom & Tears“ - von vorne bis hinten an PANTERA und Mainman Dave Peters' Stimme erinnert ein ums andere Mal an den jungen Phil H. Anselmo.
THROWDOWNs Straight Edge-XX-Lebensphilosophie wird in „Avow“ und erneut mit „Cut Away“ untermauert bzw. dem Hörer derart vehement in die Kauleiste gedrückt, dass auch Kollegen wie TERROR anerkennend nicken würden. Überhaupt sind die Songtitel und -texte wieder vermehrt plakativ [„Hardened By Consequence“] und somit für alle bekennenden Underdogs, Straßenkämpfer [„Defend With Violence“, „Without Weakness“] oder sonstwie vom Leben Gezeichneten [„Suffer, Conquer“] mit hinreichend Identifikationspotential versehen und obendrein mit Hooklines und Moshparts nur so gespickt.
Die PANTERA-Schlagseite haben THROWDOWN auf jeden Fall glaubhaft/hörbar verinnerlicht, so dass - bei aller vorherrschenden, schieren Huldigung der verblichenen „Cowboys From Hell“ - solchen Groove-Thrashern wie dem o.g. „Suffer, Conquer“, dem Titeltrack, „Intolerance“ oder dem abschließenden Riffmonster „Condemned To Live“ dennoch genug eigene Note innewohnt, um THROWDOWN auch weiterhin Respekt für so konsequent/kompetent vertonten Respekt zollen zu können.
Aufgenommen wurde diesmal bei „Hurley Recordings“ im kalifornischen Costa Mesa zusammen mit Produzent Davey Warsop und wie immer in Zeuss’ „Planet Z“ gemixt, was auch bei dieser LP für einen satten, brutalen Sound bürgt.

THROWDOWN setzen mit „Intolerance“ wieder mehr auf ihre Hardcore-Wurzeln, ohne dabei dem NWOAHM-Neo-Thrash der jüngeren Vergangenheit abhold zu werden – für Fans der Band und solche, die es werden wollen, also eigentlich eine Win/Win-Situation. Letztgenannte Hörer, die TERROR, HATEBREED, PANTERA oder LAMB OF GOD bereits im Plattenschrank stehen haben, sollten entsprechende Maßnahmen ergreifen...

Trackliste:
01. Fight Or Die
02. Borrowed Time
03. Avow
04. Hardened By Consequence
05. Defend With Violence
06. Suffer, Conquer
07. Cut Away
08. Intolerance
09. Without Weakness
10. Born And Buried Alone
11. Condemned To Live
Spielzeit: 00:28:23

Line-Up:
Dave Peters - Vocals
Mark Mitchell - Bass

Gastmusiker:

Jarrod Alexander – Drums
Dave Nassie - Gitarre

Live-Musiker:

Tim „Yogi“ Watts – Drums
Dirk Konz [dkay]
15.02.2014 | 22:07
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