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Band: Thunderstone Homepage Thunderstone bei Facebook Metalnews nach 'Thunderstone' durchsuchenThunderstone
Album:Dirt Metal
Genre:Heavy Metal, Power Metal, Prog-Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.05.10
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"Thunderstone ist nicht gleich Thunderstone"

THUNDERSTONE haben schon eine komische Laufbahn hinter sich. Nachdem man, für die ersten beiden Alben, viel Anerkennung und Lob bekam, änderte man seinen SONATA ARCTICA/STRATOVARIUS-Klang und wurde moderner und roher. Das Ergebnis war Kritik und wenig Wohlwollen der Fans. Als dann auch noch der Sänger das Handtuch wirft, scheint die Lage aussichtslos. Auch die Tour mit NOCTURNAL RITES wirkt kraftlos und alles andere als motiviert. Sehen THUNDERSTONE also ihrem Ende entgegen? Mit „Dirt Metal“ lässt sich diese Frage vielleicht beantworten.

Mit „Dirt Metal“ geht es zwar nicht zurück zu den Wurzeln, jedoch einige Schritte nach vorne. Der Titel „Rebirth“ hat seinen Namen wohl nicht zu Unrecht und legt gleich einen Track der Extraklasse hin. Gefühlvoll und komplex präsentieren sich THUNDERSTONE und hauen mich damit tatsächlich aus den Socken! Vor allem Sänger Tommi Salmela, passt mit seiner warmen und etwas kratzigen Stimme sehr gut in die Songs. Dabei klingen die neuen THUNDERSTONE wie eine Mischung aus JORN LANDE, MASTERPLAN und EVERGREY. Leider sind die modernen Einflüsse, meist durch das Keyboard beigesteuert, manchmal etwas zu viel des Guten. Gerade ein Track wie „Star“ zerstört die ganze Atmosphäre des Albums. Die unpassende Härte, das totale Ausufern in die Moderne und vor allem die Death-Growls, wirken mehr als deplatziert. Zum Glück geht es danach ordentlich weiter. Dabei liefern THUNDERSTONE wirklich gutes Material. Durchdachte Songs, treffen hier auf einen ganz neuen Touch der Songs. Wirklich interessant ist dabe,i das Überlängestück "Suffering Song", welches mit seinen fast neun Minuten, den neuen Weg der Band repräsentiert und einen würdigen Abschluss bildet.

Fazit: Am Ende offenbaren THUNDERSTONE mit „Dirt Metal“ eine große Überraschung. Tatsächlich gelingt es der Band, endlich einen eigenen Still zu finden, der eine eigene Fanbase ziehen dürfte. Natürlich sollten Fans der ersten beiden Alben sich diesem Werk mit großer Vorsicht nähern. Fakt ist, dass „Dirt Metal“ ein Riesenschritt nach vorne ist. Sollte man es schaffen, die übertriebene Moderne und vor allem die unpassende Aggression aus manchen Songs zu nehmen, könnten THUNDERSTONE tatsächlich Alben landen, welche für Fans der oben genannten Bands ein MUSS wären.

Trackliste:
01. Rebirth
02. I Almighty
03. Dirt Metal
04. Blood That I Bleed
05. Star
06. Ghosts Of Youth
07. Counting Hours
08. Dodge The Bullett
09. Deadlights
10. At The Feet Of Fools
11. Suffering Song
Spielzeit: 00:48:00

Line-Up:
Tommi Salmela – [Session] Vocals
Nino Laurenne - Guitars
Titus Hjelm - Bass
Mirka Rantanen - Drums
Jens Johansson – [Session] Keyboards

Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
15.05.2010 | 13:44
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