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Band: Thunderstone Homepage  Metalnews nach 'Thunderstone' durchsuchenThunderstone
Album:Tools Of Destruction
Genre:Power Metal
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:18.04.05
CD kaufen:'Thunderstone - Tools Of Destruction' bei amazon.de kaufen
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"Mit knirschenden Zähnen in den Kampf gegen die Konkurrenz"

Pünktlich zur „Icebreaker Festival“-Tour mit HAMMERFALL kommt THUNDERSTONEs neuestes Werk auf den Markt. Dass die Band sich musikalisch nun endgültig freigeschwommen hat und wie eh und je auf beachtlichem Niveau musiziert, lehrt uns „Tools Of Destruction“.

Die erste Single „Tool Of The Devil“ (freilich nur für den finnischen Markt ausgekoppelt) steht an erster Stelle der Platte und macht sich dort auch mehr als gut. Bei diesem Song hat man etwas mit Stimmeffekten herumprobiert, ansonsten kracht und rumpelt es ordentlich im Gebälk. Genauso wie man es eben von dieser Ausnahmetruppe gewohnt ist, oder etwa doch ein wenig mehr? Ein leichter Härtezuwachs ist dann doch auszumachen, man achte nur mal auf die herrlich knirschenden Gesänge des stimmlich herausragenden Pasi Rantanen. Ihren ersten kleinen Hit hätten die fünf Jungs damit schon mal in der Tasche. Weiter geht´s mit „Without Wings“, das wie der nachfolgende Track „Liquid Of The Kings“ von hoher Musikalität und songwriterischer Klasse zeugt, insgesamt aber zum Mittelmaß dieser Veröffentlichung gezählt werden muss. Richtig mitreißen kann danach „I Will Come Again“ mit seinen fast schon fröhlichen Melodien und einem typisch eingängigen Refrain. Und der entscheidet ja auch maßgeblich die Klasse eines Songs. Ein Grundsatz, den sich die jungen Finnen deutlich hinter die Ohren geschrieben haben, denn man kann bei jedem einzelnen „Zerstörungswerkzeug“ eigentlich nur staunen, welche Klasse die Arrangements und Gesänge in den Refrains und nicht nur dort erreichen. Das zähe „Welcome To The Real“ ist ebenfalls ein Kunststück für sich. Hier verschmelzen nämlich die allerfeinsten Zutaten zu einem leckeren Gebräu thunderstonescher Art. Mal lassen sich die Nordmänner von knackigem Power- und Thrashmetal beeinflussen, mal dominiert die Hardrock-Ader. Frontmann Pasi nimmt die Stimmungen auf wie ein Schwamm und kreiert durch besonders aggressive oder betont zurückhaltende Vocals ein stimmiges Gesamtbild. Eine gefühlvolle Ballade gibt´s mit „Another Time“ auch und „Feed The Fire“ ist wieder so ein Klassesong mit Mitsingappeal. Bei „Weight Of The World“ isser dann wieder da, dieser knirschende Gesang, der hier mit Uptempo, Doublebass und einigen Breaks unterstützt wird. Der Bonustrack "Spire" kommt dagegen ganz ohne Gitarren aus und konzentriert sich stattdessen auf Humppa-Einlagen, die auf einem Akkordeon gespielt werden! Im Ernst, das sorgt für eine nette Abwechslung und zeigt, dass der Band nicht zwangsläufig alles so bier-... ähh, wir sind in Finnland... vodkaernst ist.

Ach was wäre dieses Album nur für ein Meilenstein, würden sich die Hauptdarsteller nur einen kleinen Tick interessanter und abwechslungsreicher in Szene setzen. Trotzdem, diese Platte kann locker mit den jüngsten Veröffentlichungen von HAMMERFALL, FIREWIND oder BRAINSTORM mithalten.

Trackliste:
01. Tool Of The Devil
02. Without Wings
03. Liquid Of The Kings
04. I Will Come Again
05. Welcome To The Real
06. The Last Song
07. Another Time
08. Feed The Fire
09. Weight Of The World
10. Land Of Innocence
11. Spire (Acoustic Radio Live Version)
12. Spread My Wings (First Demo Version)


Georg Schillay [Cryxx]
09.05.2005 | 21:35
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