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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Ungarische Wundertüte" | ||||||||||||||||||
| Freunde des Avantgarde Black Metal haben einen Grund, sich zu freuen: Tamás beglückt uns wieder mit einem neue THY CATAFALQUE-Werk. In der Zwischenzeit hat die "Band" einen Deal mit Season Of Mist eingeheimst und gibt hier ihr Debüt. Kann der Nachfolger zum superben "Róka Hasa Rádió" auch hier wieder nahtlos begeistern? Die [einzige] "negative" Kritik gleich im Voraus: Es hat sich nicht allzuviel im musikalischen Bereich getan, so klingt "Rengeteg" doch auf den ersten Lauscher sehr nach dem Vorgänger [was sich nach mehrmaligen Durchgängen ändert]. Dabei startet das Album alles andere als Zuhörerfreundlich, denn "Fekete mezők" zieht einen gleich erstmal tief in das THY CATAFALQUEsche Universum, ist dabei supersperrig. Zu Beginn also der düsterste und deftigste Song des Albums, verbunden mit niederwalzenden Doom-Wänden. Hier treffen einige Extreme aufeinander und könnten beim ersten Hinhören entsprechend überfordern. Dieses Album aus einem Guss von einer durchziehenden Melancholie geprägt, wenn auch hin und wieder die Sonne [z.B. Trilobita] scheinen, aber selbst diese das Gemüt nicht erhellen darf. Besonderer Erwähnung bedarf es dem Lied "Vashegyek", der in rund 14 Minuten alle Register zieht: Ambient, elektronische Stilmittel und rasender Black Metal, gemischt mit Clean und rauem Gesang treffen hier aufeinander, ohne dabei irgendwie den Ablauf zu stören. Der Song wird, wie die restlichen neun Tracks, einfach nicht langweilig. So haben es THY CATAFALQUE auch hier wieder geschafft, den Hörer vollkommen emotional an die Musik zu binden und lassen ihn über die gesamte Spieldauer nicht los; keine einzige Sekunde! Die ungarische Wundertüte [so muss man die musikalische Vielfalt hier nennen] ist, als i-Tüpfelchen, höchst abwechslungsreich. Dennoch folgen die Songs dem genannten emotionalen roten Faden und wirken nicht gekünstelt oder ansatzweise wie Füllwerk. Im Gesamten ist Tamás Kátai mit "Rengeteg" wieder einmal eine wahre Vielfalt an verdammt guter Musik gelungen, die keinen Freund von "Róka Hasa Rádió" enttäuschen sollte. Die Band hat zugunsten einer weiteren wirklich fesselnden CD auf ihrem Stil beharrt und diesen wieder auf ein neues Level gehoben. Kenner greifen blind zu, der Rest sollte dringend reinhören. Eine Hymne an die Natur. | ||||||||||||||||||
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