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Album:The Scarred People
Genre:Gothic Metal, Gothic Rock
Label:Napalm Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:02.11.12
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"Diese verzaubernde Stimme ..."

Wenn ich sagen würde, dass ich nicht sehnsüchtig auf eine neues TIAMAT-Album gewartet habe, dann müsste ich glatt lügen. Vier Jahre nach „Amanethes“ kehren die Düster-Rocker mit ihrem neuen Album „The Scarred People“ und mit einem neuen Label im Gepäck [Napalm Records] zurück. Was man genau von der neuen Scheibe erwarten durfte, war nach der wilden Mischung, die uns die Schweden auf „Amnethes“ geboten hatten, ja vollkommen unklar. Und auf eine gewisse Art und Weise ist es auch tatsächlich zu einer kleinen Überraschung gekommen.

Es gibt Alben, die sind nach den ersten zwei oder drei Hördurchgängen so unglaublich eingängig, dass man nicht mehr aufhören kann, sich diese anzuhören. Man hört sie als Hintergrundmusik, während man am PC sitzt, man hört sie aber auch auf dem iPod, während man durch die Gegend läuft. Und man hört sie auch gerne konzentriert. TIAMATs „The Scarred People“ ist genauso ein Album geworden und das ist eine kleine Überraschung, denn so eingängig wie auf dieser Scheibe haben sich TIAMAT nur ganz selten gezeigt. Man hat ein bisschen das Gefühl, dass Edlund und Konsorten richtig Lust darauf hatten, eingängige Gothic Rock und Metal Hits zu schreiben. Es findet sich eigentlich auf der ganzen Scheibe kein bisschen Death Metal, kein bisschen Growling und fast keine experimentellen Songs [abgesehen von „384EKteis“] mehr. Stattdessen bieten uns TIAMAT auf ihrem neuen Album KID ROCK-Atmosphäre [„Messinian Letter“], Songs im Sinne des Band-Klassikers „Too Far Gone“ [„Radiant Star“], Erinnerungen an frühere Instrumentals wie „Kite“ [„Tiznit“] und ein wie immer brilliantes Organ von Mastermind Johan Edlund. Man frisst dem Mastermind von TIAMAT förmlich aus der Hand, ganz egal welchen Blödsinn er [objektiv betrachtet] manchmal so singt: „Through rain and stormy weather, with black boots full of leather, you’re the flame, you’re the fire, fully equipped with dark desire!“ Das wunderbare an „The Scarred People“ ist einfach die unglaublich stimmige Atmosphäre, die bezaubernd-düsteren Melodien, die schicken aber nicht komplexen Soli an den Gitarren und die organische Produktion. Dazu kommt noch die Tatsache, dass mindestens drei Viertel der Songs einem ständig im Ohr bleiben und man die Refrains innerhalb kürzester Zeit mitsingen kann. Und ach ja, die in der Metal-Szene altbewährten „Ohooohoooohoooo“-Chöre haben TIAMAT jetzt auch [„The Scarred People“]. Mit knapp fünfzig Minuten hat das Album eine wunderschöne Länge und man kann immer und immer wieder auf Repeat drücken, um sich an der Stimme von Edlund und der düsteren Atmosphäre von „The Scarred People“ zu berauschen.

Liebe ich TIAMATs „The Scarred People“? – Oh ja! Es ist noch kaum ein Tag vergangen, an dem ich mir das Album nicht angehört habe. Bin ich der Meinung, dass es objektiv betrachtet, ein unglaublich originelles und bahnbrechendes Album geworden ist? – Eher nicht. Aber das macht absolut nichts! TIAMAT haben hier das absolut perfekt Gothic Metal Album herausgebracht. Es ist eingängig, düster, unkitschig, macht Spaß, eignet sich zum Mitsingen und wird live sicher wieder begeistern. Dazu kommt noch, dass man einfach bei jedem einzelnen Lied merkt, dass es von TIAMAT stammt. Es mag nicht deren originellsten, brutalstes und einfallsreichstes Album sein, aber die Trademarks dieser Nischen-Band sind wieder einmal vorhanden. Und ah ja, falls ich es noch nicht gesagt habe, ich liebe „The Scarred People“!

Trackliste:
01. The Scarred People
02. Winter Dawn
03. 384EKteis
04. Radiant Star
05. The Sun Also Rises
06. Before Another Wilbury Dies
07. Love Terrorists
08. Messinian Letter
09. Thunder & Lightning
10. Tiznit
11. The Red of the Morning Sun
Spielzeit: 00:49:19

Line-Up:
Roger Öjersson - Gitarre
Johan Edlund - Gesang, Gitarre, Keyboards
Lars Skjöld - Drums
Anders Iwers - Bass
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
26.10.2012 | 21:24
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