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Album:The Hymn Of A Broken Man
Genre:Metalcore
Label:Roadrunner Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:14.01.11
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"Treffen der Core-Väter"

Es ist nun schon etwas mehr als zehn Jahre her, da machte eine junge Band, allen voran zwei Herren aus dieser Gruppe, ein ganzes Genre - von Heute auf Morgen - berühmt. Die Rede ist von KILLSWITCH ENGAGE und somit von Bandchef Adam Dutkiewicz und Jesse Leach. Ob man KSE nun mag/mochte oder nicht, es lässt sich nicht abstreiten, dass KSE einer der Bands waren, die den Weg für Metalcore geebnet haben. Gerade die ersten beiden Werke, stehen als Markenzeichen für das Genre und was „Reign In Blood“ für den Thrahser ist, das dürfte „Alive Or Just Breathing“ für den Core-Fan sein. Natürlich hat es auch einen Grund warum hier über KSE und die alten Bandmitglieder gesprochen wird. Hinter TIMES OF GRACE stecken niemand geringeres, als Jesse und Adam, die nach einigen Jahren wieder zusammen Musik machen.

Die Frage die sich stellt ist natürlich, ob die erneute Zusammenarbeit etwas taugt und wenn dies der Fall ist: Handelt es sich dabei um einen krampfhaften Versuch an die alten Platten - mit neuem Projekt - anzuknüpfen?

Der Opener „Strength In Numbers” baut kurz Spannung auf und entlädt nach kurzer Zeit seine gewaltige Kraft. Im Mittelpunkt stehen melodische Core-Melodien und ordentliche Strukturen, wie man es von früher gewohnt ist. Allen voran Jesse Leach glänzt wieder auf ganzer Linie. Ob nun beim schreien, röhren oder beim Clean-Gesang. Der Mann ist einfach einer der Besten in diesem Genre und dies stellte er bereits in mehreren Projekten unter Beweis. Auch bei TIMES OF GRACE ist sein Talent von der ersten Minute an, ein Genuss für die Ohren. Dabei fällt auf, dass Leach viel mehr verschiedene Stimmenlagen benutzt, als er es früher bei KSE getan hat. Die neuen Stimmenlagen bringen Abwechslung in die Sache und erinnern damit weniger an die beiden Platten der alten Band. Im Großen und Ganzen verhalten sich die Songs recht komplex und sind auf einem hohen spielerischen Niveau. Hänger gibt es keine und auch auf Einheitsbrei muss man vergeblich warten. Die Songs besitzen allesamt eine Seele und ein Eigenleben und wurden mit viel Liebe zum Detail erschaffen.

Wenn man gemein wäre, könnte man behaupten, dass gerade wo viele behaupten, KSE hätten einen Hänger, Adam versuchen würde, wieder Aufwind um seine Person und Hauptband zu schaffen. Glücklicherweise verzichtet man auf die Peinlichkeit, Howard vor die Tür zu setzten und Jesse wieder in die Band zu holen, um wieder Pluspunkte bei den Fans zu landen. Die Lösung: Eine eigene Band bzw. ein Projekt zu starten, war die beste Lösung. Zumal man sagen muss, dass das Material sich schon von dem alten KSE-Zeug etwas abhebt. Alleine durch die neuen Gesangslinien wirkt das Ganze wie ein eigenständiges Projekt, dass sie nicht zu nah an die alten Tage lehnt. Klar ist, dass man hier Core bekommt und zwar Core im Sinne von Dutkiewicz und Leach. Allerdings in einem eigenen und sehr frischen Auftreten. Punktum: die Platte ist ein echter Hammer geworden. Ein Hammer, der die perfekte Mischung schafft… Auf der einen Seite bringt man die Markenzeichen beider Musiker zur Geltung auf der anderen Seite wirkt man nicht wie eine Kopie der alten Tage. Großartige Sache und somit ist „The Hymn Of A Broken Man“ eine ganz klare Empfehlung.

Trackliste:
01. Strength In Numbers
02. Fight For Life
03. Willing
04. Where The Spirit Leads Me
05. Until The End Of Days
06. Live In Love
07. In The Arms Of Mercy
08. Hymn Of A Broken Man
09. The Forgotten One
10. Hope Remains
11. The End Of Eternity
12. Worlds Apart
13. Fall From Grace
14. Willing [Acoustic Version]

Spielzeit: 00:52:57

Line-Up:
Adam Dutkiewicz – Vocals, Guitar, Bass, Drums
Jesse Leach – Vocals
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
11.01.2011 | 16:00
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