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Album:Sweet Dreams
Genre:Instrumental, Progressive, Psychedelic
Label:Relapse Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:22.10.10
CD kaufen:'Titan - Sweet Dreams' bei amazon.de kaufen
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"Der Weltraumtruck auf Glatteis!"

Einfach nur losrocken ohne Rücksicht auf Verluste und Stilbrüche, sich einfach nur in einen Rausch spielen und stundenlang in für Außenstehende oft völlig unverständlichen Sphären herumschweben – wer das für großartig hält, der gründet eine Jam-Band.

Dabei vergessen etliche Vertreter dieser "Richtung" auch gerne mal, dass man Muckerkollegen so einiges mehr zumuten kann als einem Publikum, dass man für eine gute Jam-Band viel Können, Improvisationstalent und Probendisziplin braucht und das bei weitem nicht jede Session der Knaller schlechthin ist. TITAN aus Brooklyn haben das alles nicht vergessen, sondern offenbar konsequent beherzigt – was ihnen einen Vertrag mit Relapse eingebracht hat. Ihr Labeldebüt "Sweet Dreams" nimmt den Hörer mit auf eine knapp vierzig Minuten währende Reise. Während dieser verbindet sich hart rockendes aus jüngeren Zeiten konsequent mit den ausuferndsten Eskapaden des Rocks der 70er. Das gilt vor allem im Bereich der Synthesizer, die "Sweet Dreams" oft nach einem Duell von ATOMIC ROOSTERs Vincent Crane und DEEP PURPLEs Rhythmusfraktion klingen lassen, in dem BARONESS als Schiedrichter fungieren - schön nachzuhören bei "A Wooded Altar Beyond The Wander" und "Maximum Soberdrive". Überhaupt DEEP PURPLE – wer sich als Fan der Liveaufnahmen eben jener Rocksaurier bezeichnet, der tut gut daran, sich TITAN zu Gemüte zu führen.

Einzelne Songs hervorzuheben kann man auf "Sweet Dreams" eigentlich getrost vergessen, sofern man vom kurzen, an alte Horrorfilmsoundtracks erinnernden Instrumentalstück "Synthasaurs" einmal absieht. TITAN haben mit "Sweet Dreams" kein einfaches Album erschaffen, was sich allein schon durch die bisweilen unübersichtlichen Strukturen und über weite Strecken fehlenden Gesang erklären lässt. Wer aber mit "Geschwurbel" etwas anfangen kann und nicht einen dreieinhalbminütigen Popsong hören will, anhand dessen man die Kochzeit des Frühstückseis einschätzen kann, der sollte sich definitiv die Mühe machen und TITANs neuem Album drei, vier Durchläufe in Folge gönnen!

Trackliste:
01. Sweet Dreams
02. Synthasaurs
03. A Wooded Altar Beyond The Wander
04. Highlands Of Orick
05. Maximum Soberdrive
Spielzeit: 00:38:16

Line-Up:
Kris D'Agostino - Synthesizer
Dave Liebowitz - Schlagzeug
Josh Anzano - Gitarre
Steve Moore - Bass
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
20.10.2010 | 14:04
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