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Cover von Todesbonden -- Sleep Now, Quiet Forest
Band: Todesbonden Homepage Todesbonden bei Facebook Metalnews nach 'Todesbonden' durchsuchenTodesbonden
Album:Sleep Now, Quiet Forest
Genre:Ambient, Dark Metal, Gothic Metal
Label:Prophecy Productions
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:20.06.08
CD kaufen:'Todesbonden - Sleep Now, Quiet Forest' bei amazon.de kaufen
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"Atmosphärisch und verträumt"

Nachdem TODESBONDEN im Jahr 2004 bereits ihren Einstand mit der gelungenen EP „Stormbringer“ feierten, steht nun die erste Full Length, die auf den Namen „Sleep Now, Quiet Forest“ hört, über Prophecy Productions in den Startlöchern.

Die US-amerikanische Band um AUTUMN TEARS-Sängerin Laurie Ann Haus, die über ein absolut beachtliches Klangspektrum verfügt und einen Großteil der Möchtegern-Trällerelsen spielend in die Tasche steckt, präsentiert sich auf der Langrille vielschichtiger und ausgereifter als noch auf „Stormbringer“. Das Grundgerüst besteht natürlich weiterhin aus Metal und verzerrten Gitarren, wobei dies grob auf Dark- bzw. Gothic Metal eingegrenzt werden kann, während zahlreiche akustische Ausflüge und orientalische, keltische und neoklassische Einflüsse geschickt in die Musik eingeflochten werden. Die Songs bieten somit verträumte, melancholische und emotionsgeladene Klangwelten, die an die göttlichen THE 3RD AND THE MORTAL, DEAD CAN DANCE, alte THE GATHERING und LOREENA McKENNITT erinnern. Dabei agieren TODESBONDEN variabel und verfügen weitgehend über eine eigene Handschrift, wobei sie bei allem gefühlvollen Auftreten keineswegs kitschig oder aufgesetzt wirken. Zwar sind nicht alle Kompositionen durchweg fesselnd, da die eine oder andere weniger starke Nummer vertreten ist, und auch der Einsatz von Violine, Piano und Flöte ist mittlerweile alles andere als einzigartig, aber prinzipiell macht das Quintett aus Virginia seine Sache auf „Sleep Now, Quiet Forest“ überzeugend. Das richtige Gespür für gute Melodien ist somit spürbar vorhanden, was sich anhand der Highlights der Scheibe, nämlich „Surya Namaskara“, „Sailing Alone“, „Ghost Of A Crescent Moon“ und „Sailing Alone“, sehr schön aufzeigen lässt.

TODESBONDEN präsentieren mit ihrem Erstling ein mutiges, vielschichtiges und durchdachtes Werk, das über den Metal-Tellerrand völlig beabsichtigt und gekonnt hinausschaut. Potential hat die Band um die Ausnahmesängerin auf alle Fälle, auch wenn noch nicht alle Songs voll und ganz zünden wollen, aber insgesamt ist „Sleep Now, Quiet Forest“ ein gutes Album geworden, das zum Träumen und Zurücklehnen einlädt, ohne dabei ein gewisses Grundmaß an [metallischer] Härte zu vernachlässigen. Freunde der obigen Bands bzw. von Gothic Metal mit Ethno-Einflüssen werden nicht enttäuscht sein.

Trackliste:
01. Surrender To The Sea
02. Surya Namaskara
03. Trianon
04. Angus Og’s Fiddle
05. Fading Empire
06. Ghost Of The Crescent Moon
07. Flow My Tears
08. Sailing Alone
09. Lullaby [‚The Wickerman’ Soundtrack, Cover Song]
10. Battle Of Kadesh
11. Sleep Now, Quiet Forest
Spielzeit: 00:55:48

Line-Up:
Laurie Ann Haus – Vocals, Flute
Jason A. Wood – Guitar
Jason Ian-Vaughn Eckert – Bass
Patrick Geddes – Violin
James Lamb – Keyboard
Alexander Eitner [soulsatzero]
13.06.2008 | 18:56
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