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Cover von Tombs -- Fear Is The Weapon [Compilation]
Band: Tombs bei Facebook Metalnews nach 'Tombs' durchsuchenTombs
Album:Fear Is The Weapon [Compilation]
Genre:Black Metal, Post Rock, Sludge
Label:Relapse Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:19.11.10
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"Rückschau"

Mit ihrem weirden Debütalbum „Winter Hours” konnten TOMBS aus Brooklyn 2009 bei einigen Freunden merkwürdiger Musik ordentlich punkten. Das Teil entzog sich geschickt den gängigen Schubladen, überraschte mit tollen Wendungen und verbriet leichtfüßig Sludge, Post Rock und Black Metal – und so einiges dazwischen. Mit „Fear Is The Weapon” veröffentlicht das Trio eine kleine Rückschau, um die Wartezeit auf das nächste Studioalbum zu verkürzen, an dem die Band gerade tüftelt. Die Compilation, die auf 1000 Einheiten limitiert ist und nicht nachgepresst wird, bietet neben der 2008 veröffentlichten, selbstbetiteln EP noch die Tracks der Split mit PLANKS und Demoversionen einiger „Winter Hours”-Tracks.

Besagte EP [die ersten sieben Stücke von „Fear Is The Weapon”] wirkt stilistisch ein weniger kohärenter als das Debütalbum und klingt meistens wie eine angepisste, völlig mit Acid zugedröhnte Inkarnation von HELMET. Verwaschen produziert, recht noisig, aber das große Ausdemfensterlehnen wie auf dem Debüt bleibt aus. Trotzdem ist das, was TOMBS hier so verzapfen keineswegs simpel, eingängig oder gewöhnlich. Freunde des Debüts sollten auch an diesen Songs ihre Freude haben. Die Stücke von der PLANKS-Split sind hingegen sehr Black Metal-lastig [gerade das siebenminütige „Cypress” ist eine schwarze LoFi-Attacke] oder flirten wenig schüchtern mit Post Rock und Frauengesang [„Cheval Noir”]. Auch bei den Demoversionen machen TOMBS eine gute Figur. Normalerweise die Demoversionen entbehrlich, aber hier sind teilweise andere Lyrics und somit andere Gesangslinien zu vernehmen, so dass der Vergleich der Demo- und der finalen Versionen richtig Spaß machst. Die Veröffentlichung dieser Stücke macht also durchaus Sinn.

„Fear Is The Weapon” kommt qualitativ nicht ganz an „Winter Hours” heran, ist aber eine gute Rückschau geworden, die für Fans sicherlich sehr interessant ist – auch wenn man die Debüt-EP bereits im Schrank stehen hat. Man darf gespannt sein, was TOMBS auf ihrem nächsten Album zu bieten haben werden.

Trackliste:
01. Fountain Of The World 666
02. Course Of Empire
03. Calvaire
04. Marina
05. Monuments
06. Darker Than Your Nights
07. Hallways Of The Always
08. Cypress
09. Gods of Love And Suicide
10. Cheval Noir
11. Gossamer [Demo]
12. Merrimack [Demo]
13. Beneath The Toxic Jungle [Demo]
14. Filled With Secrets [Demo]
Spielzeit: 00:58:09

Line-Up:
Mike Hill – Vocals, Guitar
Carson Daniel James – Bass
Andrew Hernandez – Drums
Michael Siegl [nnnon]
05.01.2011 | 16:17
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