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Cover von Totenmond -- Thronräuber
Band: Totenmond Homepage Totenmond bei Facebook Metalnews nach 'Totenmond' durchsuchenTotenmond
Album:Thronräuber
Genre:Deathcore, Doomcore, Noisecore
Label:Massacre Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:25.04.08
CD kaufen:'Totenmond - Thronräuber' bei amazon.de kaufen
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"Wie kannst du in der Hölle sein, wenn du in meinem Herzen bist?"

TOTENMOND sind TOTENMOND, so einfach kann das Leben sein. Seit ihrem Debüt im Jahre 1996 stehen sie für einen kompromisslosen Mix aus Doom, Crustpunk und Metal. Ihre apokalyptischen Klänge waren noch nie jedermanns Sache [und ein weiblicher TOTENMOND-Fan ist mir bisher nicht persönlich begegnet, das aber nur am Rande].

Dies wird sich auch mit „Thronräuber“ nicht ändern, denn das Trio bleibt seinem unverwechselbaren Stil absolut treu. Dennoch darf niemand voreilig Stagnation brüllen und hier etwa Lustlosigkeit und Langeweile vermuten, denn das siebte ist das bisher differenzierteste Werk der Schwaben. Das äußert sich in erster Linie im Songwriting, denn hier haben TOTENMOND weit mehr Aufmerksamkeit darauf verwendet, die einzelnen Stücke interessant zu halten. Mehr Riffs, mehr Tempowechsel – letzlich also einfach TOTENMOND in besser. Ob das zornig knüppelnde „Luzifer stampft“, das groovende „Achtung Panzer“, das rockige „Rausch unser“, das zähe, intensive „Sonnenstrahl“ und das schleppende, mittels Stahlschrottpercussion an Kälte gewinnende „Luzifer stampft 2“ - sie alle gehören zum Besten, was TOTENMOND bisher auf Platte gebannt haben. Die Texte, von Olaf Pazzer mit unverkennbarem Brüllen vorgetragen, sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben und gehören zur besten Lyrik nicht nur im deutschen Metal-Sprachraum. Auch in dieser Hinsicht hat „Thronräuber“ etliche Perlen zu bieten, zumal die Wortgespinste diesmal anscheinend ein wenig „gradliniger“ ausgefallen sind.

Freunde des kontrollierten Krachs werden also aufjubeln, wer jedoch auf aufwendige Orchestrierung, frickelige Soli oder gar Melodien steht, kein Herz für räudigen Crustpunk und zähen Doom hat und allgemein Schönheit zuallererst im Schönen sucht, wird angesichts der wundervollen Lärmkaskaden von „Thronräuber“ vermutlich über stark juckenden Ausschlag klagen. Zu sauberes Leben fördert halt Allergien, hehe!

Trackliste:
01. Luzifer stampft
02. Achtung, Panzer
03. Nihil Novi
04. Dornenschaf
05. Schlachtinfarkt
06. Sonnenstrahl
07. Templum Omnium
08. Rausch unser
09. Schwarz als Zweck
10. Luzifer stampft 2
Spielzeit: 00:48:42

Line-Up:
Olaf Pazzer - Gitarre, Gesang
S.P. Senz - Schlagzeug
Senf - Bass
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
26.04.2008 | 13:20
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