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Cover von Tourniquet -- Where Moth And Rust Destroy
Band: Tourniquet Homepage  Metalnews nach 'Tourniquet' durchsuchenTourniquet
Album:Where Moth And Rust Destroy
Genre:Thrash Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:24.03.03
CD kaufen:'Tourniquet - Where Moth And Rust Destroy' bei amazon.de kaufen
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Um die 1990 in Los Angeles gegründeten TOURNIQUET ist es nach dem letzten Longplayer „Microscopic View Of A Telescopic Realm“ (2000), der in der Fachpresse durchweg gute Kritiken einheimsen konnte, verdächtig ruhig geworden. Nun kommen sie mit einem neuen Longplayer über den großen Teich, der sich nicht gerade gewinnbringend mit einem recht grottigen Coverartwork präsentiert.

Der einleitende Titelsong wird einige Hörer schon gleich wieder vertreiben, denn der recht eigenwilligen, aber soliden Mischung aus technischem Thrashmetal mit Elementen wie Hardcore, Progressive, Death, Punk, Doom und Hardrock, die die Band hier zelebriert, fehlt irgendwie die nötige Konsequenz um vom Fleck weg zu begeistern. Zunächst hat man das Gefühl sich durchgängig über ausgetretene Pfade zu begeben, was leicht dazu verleiten kann das Album früh als belanglos und wirr abzutun; eine Einschätzung die diese Platte jedoch nicht verdient hat. Wenn man mit der Musik erst mal warm wird, eröffnen sich einem nämlich die Stärken des Albums, die durchaus ihren eigenen Charme besitzen – da wäre zunächst die zum einen wuchtige und auf der anderen Seite filigrane Gitarrenarbeit zu nennen, dann der stellenweise glänzende Frontgesang und das auf den zweiten Blick doch recht smarte Songwriting. Die Texte, die von christlichen Thematiken, klassischer Mythologie und Geistergeschichten erzählen, können zudem eine gewisse Atmosphäre in der Musik aufbauen. Die Hinzunahme von exotischen und auch klassischen Instrumenten in manchen Songs haut zwar nicht vom Hocker, wirkt aber auch nicht aufgesetzt. Am interessantesten auf „Where Moth And Rust Destroy“ ist aber zweifelsohne das metallische Element, das in Songs wie „A Ghost At The Wheel“, „Convoluted Absolutes“ und den herausragenden „Architeuthis“ und „Healing Waters Of The Tigris“ begeistern kann.

Insgesamt ist der neue TOURNIQUET Longplayer ein nettes Stück Musik geworden, das mit schrägen Ideen, musikalischer Finesse und ein paar guten Songs aufwartet, nicht übermäßig beeindrucken kann, aber durchaus zu gefallen weiß. Eine durchwachsene Geschichte also, die man vielleicht mittels einem der genannten Anspieltips erstmal beschnuppern sollte, bevor man eine Enttäuschung riskiert.

Trackliste:
1. Where Moth And Rust Destroy
2. Restoring The Locust Years
3. Drawn And Quartered
4. A Ghost At The Wheel
5. Architeuthis
6. Melting The Golden Calf
7. Convoluted Absolutes
8. Healing Waters Of The Tigris
9. In Death We Rise


Werner Heinz [sOULiON]
25.03.2003 | 20:30
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