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Cover von Toxic Holocaust -- Conjure And Command
Band: Toxic Holocaust bei Facebook Metalnews nach 'Toxic Holocaust' durchsuchenToxic Holocaust
Album:Conjure And Command
Genre:Black/Thrash Metal, Punk, Thrash Metal
Label:Relapse Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.07.11
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"Eingeschworenes Thrash-Kommando"

TOXIC HOLOCAUST aus Portland um Mastermind Joel Grind - sein ehemaliges Ein-Mann-Projekt ist mittlerweile zum Trio erstarkt - treiben nun schon seit 1999 ihr Unwesen im Thrash-Untergrund, haben der Metalwelt mit „Hell On Earth“ und „An Overdose Of Death“ bereits zwei bemerkenswerte Alben beschert und zementieren ihren Status mit dem aktuellen Opus „Conjure And Command“ - erneut via Relapse Records – nachhaltig.

Geboten wird weiterhin schierer, urwüchsiger Thrash Metal, nach wie vor fein abgeschmeckt mit Punk, Crust/D-Beat, Black Metal [nota bene: wir unterhalten uns hier im VENOM-Kontext], grob gehackt und in kurzweiligen, abwechslungsreichen Weisen kondensiert.
Von den allerersten Galopp-Riffs von „Judgment Awaits You“ [alte SLAYER vs. DESTRUCTION] über „Bitch“ [mit Bückling gen SODOMs „Ausgebombt“], das schleppende „I Am Disease“ bis zum finalen „Sound The Charge“ ist hier doch tatsächlich kein wirklicher Ausfall zu entdecken.
Nur selten fies im Midtempo [„Red Winter“, „I Am Disease“] unterwegs, gibt einem „Command And Conjure“ meist voll auf den Schnuller [„Nowhere To Run“, „In The Depths“] und das ist auch verdammt gut so. Klar, straightes Thrash-Geriffe und altschulisches Uffta-Uffta-Drumming [„The Liars Are Burning“] muss man schon zu schätzen wissen, aber hat man sich auf das nukleare Endzeit-Szenario von Meister Grind und sein knurrig-fieses Organ [ca. Mille-meets-Cronos] erst mal eingeschossen, dann läßt einen „Command And Conjure“ so schnell nicht mehr los. Auch wenn bzw. gerade weil das Thrash-Genre ja gemeinhin nicht allzu viel Spielraum läßt, ist es umso bemerkenswerter, wie souverän TOXIC HOLOCAUST sich innerhalb der engen Grenzen bewegen und dabei so konstant eingängige und mitreißende Songs [„Agony Of The Damned“ mit feinen SEPULTURA-Referenzen] zu kreieren wissen.
Die Moshparts [z.B. das grandios SLAYEReske „Revelations“] sind einfach nur zwingend und wessen Nackenmuskulatur dabei nicht automatisch kontrahiert, der ist alles, nur kein Metal und erst recht kein Thrash...!

Der Sound ist knackig und auch, wenn Bandlogo und Cover-Artwork [ich hatte eigentlich wieder einen Ed Repka-Zombie-Aufguss erwartet] diesmal überarbeitet, reduziert und beinahe in Demo-Tape-Manier bzw. schlichter Schwarz-Weiß-Ästhetik gehalten sind: TOXIC HOLOCAUST sind in diesem Sommer für alle Old School-Thrasher Pflicht...!

Trackliste:
01. Judgment Awaits You
02. Agony Of The Damned
03. Bitch
04. Red Winter
05. Nowhere To Run
06. I Am Disease
07. In The Depths [Of Your Mind]
08. The Liars Are Burning
09. Revelations
10. Sound The Charge
Spielzeit: 00:32:10

Line-Up:
Joel Grind - Guitar, Vocals
Phil Gnaast - Bass
Nikki "Rage" Bellmore - Drums
Dirk Konz [dkay]
13.07.2011 | 22:27
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