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Cover von Toxic Waltz -- From A Distant View
Band: Toxic Waltz bei Facebook Metalnews nach 'Toxic Waltz' durchsuchenToxic Waltz
Album:From A Distant View
Genre:Thrash Metal
Label:Violent Creek
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.03.16
CD kaufen:'Toxic Waltz - From A Distant View' bei amazon.de kaufen
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"Absolut konkurrenzfähig"

Violent Creek Records entwickeln sich zunehmend zur besten Anlaufstelle für Thrash Metal aus Süddeutschland – nach den Urgesteinen HATEFUL AGONY hat das Label zunächst die schwäbischen Newcomer TRAITOR und jetzt auch TOXIC WALTZ abgegriffen. Die Landsberger debütierten vor etwa zwei Jahren mit ihrem ersten Langspieler „Decades Of Pain“ und schieben nun mit „From A Distant View“ das nächste Album nach.

Auf ihrem neuen Album spielen die Jungspunde nun einmal mehr gradlinigen Thrash Metal direkt aus dem Lehrbuch, wobei sich die Truppe ganz offenkundig vornehmlich die klassische Bay Area zum Vorbild genommen hat. Das Prinzip Old School Thrash scheinen die Jungens dabei voll und ganz verstanden zu haben, weshalb TOXIC WALTZ auf „From A Distant View“ durchgehend eine 1+ in Sachen Riffing abräumen können. Zwar haben sich die Burschen nach einem der vermutlich bekanntesten EXODUS-Songs benannt, beschränken sich die Landsberger bei der Suche nach Inspiration kaum auf Gary Holt und seine Mitstreiter. Vielmehr bieten TOXIC WALTZ mit „From A Distant View“ einen ziemlich gelungenen Querschnitt durch ihre liebsten Thrash Metal-Bands, weshalb sich hier Einflüsse von Formationen wie FORBIDDEN, DARK ANGEL und anderen bekannten Vertretern des Bay Area-Sounds zu einem ziemlich gelungenen Thrash Metal-Album. Nun ist der Genre-Rahmen hier natürlich von vornherein recht eng gesteckt und da verwundert es kaum, dass die Bayern mit ihrem neuen Album nicht unbedingt das schwermetallene Rad neu erfinden. Wie eingangs erwähnt bieten TOXIC WALTZ nun mal astreinen Thrash Metal nach allen Regeln der Kunst und das obendrein mit überaus stimmigem Songwriting, allerdings sorgt das auch dafür, dass sich die Band nicht sonderlich von anderen Vertretern des Genres abhebt. Kurz: Weiß man nicht, dass gerade TOXIC WALTZ laufen, man käme wahrscheinlich nicht von alleine darauf. Stichwort „Wiedererkennungswert“. Das macht aber nichts, denn innerhalb der selbst gesteckten Grenzen machen die Burschen so ziemlich alles richtig. Verpackt in eine knochentrockene, druckvolle Produktion wird hier intelligentes Riffing mit grantige variablen Vocals und der ein oder anderen Überraschung geboten. Während TOXIC WALTZ hier vornehmlich reichlich wütend agieren, vernachlässigt die Band selten die Melodie und sorgt hier teilweise für durchaus eingängige Momente, was ein schönes Gegengewicht zu den bratenden Riffs auf „From A Distant View“ bildet. Abgerundet wird das ganze von ziemlich gelungenen und Teilweise recht groß angelegten Leadgitarren-Parts – man höre dazu vor allem das Instrumentalstück „Eternal Aftermath – und fertig ist ein frisches und authentisches Thrash-Album, das auch den Vergleich mit etablierten Bands nicht zu scheuen braucht.

TOXIC WALTZ wissen, wie Thrash Metal geht. Mit ihrem zweiten Album legen die Landsberger ein in jeder Hinsicht amtliches Stück Metal vor, wobei die Truppe zu keiner Zeit auch nur den geringsten Hehl aus ihren zahlreichen Vorbildern macht. „From A Distant View“ erinnert auf angenehme Weise an die goldenen Zeiten des Thrash, wobei sich TOXIC WALTZ vielleicht nicht durch ein Höchstmaß an Individualität, aber dafür durch hörbaren Spaß an der Sache und durch die Bank hochprofessionelles Songwriting auszeichnen. Taugt.

Trackliste:
01. Deify
02. Blindness
03. Generosity Exploited
04. From A Distant View
05. Off To The Red
06. Secret War
07. The Gold You Want
08. 13 Days To Live
09. Eternal Aftermath
10. Mass Atrocity
Spielzeit: 00:49:47

Line-Up:
Angelo - Vocals
Jimi - Guitar
Alex - Guitar
Rahman - Bass
Flo - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
23.03.2016 | 15:33
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