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Cover von Toxpack -- Friss
Band: Toxpack Homepage Toxpack bei Facebook Metalnews nach 'Toxpack' durchsuchenToxpack
Album:Friss
Genre:Punkrock, Rock
Label:Better Than Hell
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:12.09.14
CD kaufen:'Toxpack - Friss' bei amazon.de kaufen
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"Macht Appetit auf mehr"

TOXPACK ist eine dieser Bands die, wie ein Whiskey, von Jahr zu Jahr immer mehr reift und an Aroma gewinnt. Während viele ähnlich gelagerte Bands ihr hartes Pflaster Südtirol besingen, ohne die Ironie darin zu erkennen, wirkten TOXPACK schon immer glaubwürdiger als besagte Konkurrenz. Die Band schüttelt sich alle paar Jahre einmal kräftig durch, wechselt das Label und bringt wieder ein neues Album auf den Markt. „Bastarde Von Morgen“ Stellte dabei sowohl musikalisch als auch erfolgstechnisch das bisherige Bandhighlight dar. TOXPACK neues Album „Friss“, tritt also in große Fußstapfen.

TOXPACK typisch beginnt das Album dann auch mit einem sehr besinnlichen Intro, was Erfahrungsgemäß die Ruhe vor dem Sturm ist. Ein wenig „Stillstand“ herrscht zumindest textlich bei den fünf Jungs, da die mittlerweile sehr ausgelutschten szenetypischen Wir-sind-zurück Nummer doch wirklich keiner mehr hören möchte. Mit dem Titeltrack „Friss“ haben die Jungs dafür direkt einen der besten Songs der Bandgeschichte am Start. „Niemand“ treibt ordentlich nach vorne und versöhnt noch einmal mit dem schwachen Einstieg. Auch etwas nachdenklichere Songs wie „Vergangen Vergessen“ oder „Alles Lüge“ dürfen natürlich nicht fehlen. „Nichts Hören Nichts Sehen“ ist eine klare Absage an Rechts und überrascht vor allem durch seinen Gastauftritt durch Stephan Weidner. Starker Song und starker Gastauftritt. Mit einem RAMMSTEIN artigen Sprechgesang beginnt „Transatlantik Rendezvous“ und thematisiert die aktuellen Abhörskandale. Auch die restlichen Songs des Albums wissen zu überzeugen. Als Produzenten des Albums konnte dieses Mal Michael Mainx gewonnen werden, welcher sich schon in der Vergangenheit durch seine Arbeite mit D-A-D, TANKARD oder den BÖHSEN ONKELZ ausgezeichnet hat. „Friss“ hat somit einen dreckig druckvollen Streetrock Sound, welcher auf ganzer Länge zu überzeugen weiß.

Nach diesem ganzen Lob ist es schwer wirklich negative Punkte aufzuzählen, denn eigentlich wird hier alles richtig gemacht. Nichts desto trotz bot „Bastarde Von Morgen“ ein paar mehr überragende Songs als „Friss“. Einen wirklich gravierenden Unterschied macht das allerdings nicht und somit stellt dieses Album einen absoluten Pflichtkauf für Szenegänger und Metalfans, welche sich für Streetrock begeistern können.

Trackliste:
01. Gustatio
02. Stillstand
03. Friss!
04. Niemand
05. Vergangen, Vergessen
06. Nichts hören, sehen, sagen
07. Transatlantik Rendezvous
08. Nichts bleibt wie es ist
09. Alles Lüge
10. Freiheit
11. La Vida Loca
12. Gute Reise
13. Bellaria
Spielzeit: 00:41:40

Line-Up:
Schulle - Vocals
Tommi - Leadguitar
Erik - Guitar
Stephan - Bass Guitar
Hinni - Drums
Dominic Kappelhoff [Dom]
11.09.2014 | 21:34
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