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Album:Ego Anthem
Genre:Melodic Death Metal
Label:Drakkar
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:25.09.09
CD kaufen:'Tracedawn - Ego Anthem' bei amazon.de kaufen
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"Kompakte Komplexität"

Vor gut einem Jahr brachten die Finnen von TRACEDAWN ihr Debüt „Tracedawn“ auf den Markt. Als totaler Melo-Death-Fan überraschte mich das Debüt der Jungs sehr. Für mich stellte das erste Werk der Mannen nicht nur das beste Album 2008, sondern auch das beste Melo-Death-Debüt in diesem Jahrtausend dar – allgemein reiht es sich in meine Reihe der besten MD-Alben aller Zeiten. Natürlich war ich somit gespannt, wie die zweite Platte „Ego Anthem“ klingen wird, nachdem mir so ein Hammer präsentiert wurde.

Schon die Tracklist und die Spielzeit lässt mich aufhorchen. Diesmal gibt es ein Lied mehr und trotzdem ist die Platte gute drei Minuten länger als das Debüt, da scheint sich was getan zu haben und genau das bestätigt der Opener „Make Amends“ Mit großer Brutalität geht der Opener von der ersten Sekunde zu Werke und präsentiert TRACEDAWN überraschend in einem neuen Licht. Wo vorher noch Atmosphäre zum Aufbau gehörte, findet man nun Brutalität und Hau-drauf-Aktionen, wie ich sie nicht verstehe. Nicht nur der Opener, sondern alle Lieder bis auf „Brain Attack“ funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Unglaublich komplexe Songs, bei denen pro Lied ungefähr 1000 Ideen verbraucht wurden. Genau so klingt das ganze – wie eine Verschachtelung von vielen Ideen, die man alle noch schnell in einem Song, der durchschnittlich vier Minuten geht, unterbringen will. Wie angesprochen gibt es Aufbau und Atmosphäre wie bei dem Debüt gar nicht mehr. Dazu kommt, dass auch die Vocals sich verändert haben. Die Clean-Vocals, die schon auf dem Debüt einen einzigartigen Touch hatten, sind ganz schön zurückgeschraubt worden und der härtere Gesang hat sich durchgesetzt. Hierbei hat auch die Stimme sich leicht verändert und geht nun mehr in die Core-Richtung. „Brain Attack“ ist der einzig wirklich eingängige Song, erinnert dabei auch nicht im Geringsten ans Debüt. Eine Ballade sparen sich die Finnen diesmal auch und zeigen lieber ihre Wildheit.

Fazit: Es ist schon erschreckend, wie weit man sich von einem zum anderen Album verändern kann. TRACEDAWN zeigen einmal mehr, dass sie auf „Ego Anthem“ in ihren jungen Jahren Meister ihrer Instrumente sind und an Ideenreichtum kaum einer sich mit ihnen messen kann. Trotzdem entsteht das Problem, dass die Songs zwar kompakter von der Länge und dem Aufbau her gehalten sind, jedoch eine so komplexe Masse bilden, dass es manchmal schwer ist, zu verfolgen, warum gerade diese Melodie oder dieser Break in die vier Minuten eingefügt werden mussten. Irgendwie wirkt das Album am Ende, als hätte man sein ganzes Können in ganz wenig Zeit gepresst – in zu wenig Zeit für das enorme Talent, dass sich eigentlich hinter der Musik verbirgt…

Trackliste:
01. Make Amends
02. Part Of The Wounded
03. Scum
04. In Your Name
05. Your Way Is Not For Me
06. Dirt Track Speedball
07. Repeating Mistakes
08. Brain Attack
09. The Forsaken
Spielzeit: 00:38:44

Line-Up:
Tuomas Yli-Jaskari - Guitar
Antti Lappalainen - Vocals
Jeremy Qvick - Guitar
Henkka Vahtere - Bass
Vili Itäpelto - Keyboard
Perttu Kurttila - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
22.09.2009 | 17:05
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