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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Glatt wie eine Eidechse am Morgen" | ||||||||||||||||||
| Die Finnen von TRACEDAWN präsentieren mit „Lizard Dusk“ ihr mittlerweile drittes Album, klassischerweise ein neuralgischer Punkt in so mancher Bandbio- bzw. -diskographie. Mit ihrem zweiten Album, „Ego Anthem“, von 2009 konnte die Band aus Helsinki bereits reichlich Lorbeeren einheimsen, musste hernach aber erstmal den Weggang ihres Frontmanns verkraften und sich für den aktuellen Langspieler neu orientieren: nunmehr teilt sich Gitarrist Tuomas Yli-Jaskari [verantwortlich für die cleanen Vocals] den Gesang mit ex-AMORAL-Growler Niko Kalliojärvi. Auch der Sound des Sextetts wurde weiter modernisiert, will heißen: es regiert eine Mischung aus ausgesprochen melodischem, bisweilen fast schon stromlinienförmigem Death Metal, Modern Metal und Pop, alles in allem einem Konglomerat aus SOILWORK, CHILDREN OF BODOM, DEAD BY APRIL, BULLET FOR MY VALENTINE und SONIC SYNDICATE nicht gänzlich unähnlich. Beim Opener „Arabian Nights“ erinnert so manches noch massiv an SOILWORKs „A Predator's Portrait“-Erfolgsscheibe, das speedige - als Video ausgekoppelte - „Breed Insane“ ist eingängig ohne Ende und auch die restlichen Songs schmeicheln sich nur so in die Gehörgänge. Allerdings ist es ein schmaler Grat zwischen "schmeicheln" und "anwanzen" und bedauerlicherweise verlassen sich TRACEDAWN über die gesamte Spieldauer auf o.g. Erfolgsformel, d.h. es regiert durchgehend "Schema F": flottes Riffing/Drumming [„Thanks For Asking...“, „Machine“], dominantes Keyboardgeplucker/-gefiepe [„Sick Fire“, „The Crawl“], einprägsame Hooks und Refrains, aufgelockert bzw. „aufgehärtet“ durch eingestreute Growls [„You're Fired!“, „Taught My Eyes To Lie“]. Etwas übertrieben wird der Pop-Appeal vielleicht bei „Nothing And Nowhere“, aber man kann ja ruhig mal versuchen, mit Barjazz-Klaviersynthies und seichten MeloDeath-Riffs die skandinavischen Charts zu knacken, haben DEAD BY APRIL ja schon erfolgreich vorgemacht. Zweifelsohne haben TRACEDAWN ein Händchen für Melodien bzw. Ohrwürmer, beherrschen ihre Instrumente, haben sämtliche genannten Zutaten sorgsam abgewogen und verbraten und auch die Produktion ist über jeglichen Zweifel erhaben [im „Studio Fredman“ in Schweden gemixt und einmal mehr in den „Finnvox Studios“ gemastert]. Für „klassischen“ Melodic Death Metal ist „Lizard Dusk“ längst nicht mehr „hart“ genug, dazu mengen TRACEDAWN deutlich zuviel Melodic Metal, Modern Metal und zuckrigen Pop in ihren Sound, könnten aber just auf diese Weise durchaus neue Fans aus obigen Sparten dazugewinnen – Traditionalisten - so wie ich - werden allerdings wahrscheinlich eher bei den „alten“ Originalen bleiben... Geschmacksache. | ||||||||||||||||||
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