.: SUCHE
News zu Tracedawn
Tracedawn - Bassist weg, Ersatz
20.12.12
20.12.12
Tracedawn - Neues Album kommt
04.01.12
04.01.12
Tracedawn - Jungspunde mit Video
18.08.09
18.08.09
Tracedawn - Cover-Artwork ist da
13.07.09
13.07.09
Interviews mit Tracedawn
Reviews von Tracedawn
Mehr aus den Genres
One Man Army And The Undead Quartet
Grim Tales
Death/Thrash Metal, Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"Die Ein-Mann-Armee reitet wieder"
3HM
Three Headed Monster
Melodic Metal, Power Metal, Thrash Metal, US-Metal
5 von 7 Punkten
"Monsterstark; nicht nur für ambitionierte Luftgitarristen"
Fuck Your Shadow From Behind
Freigeist
Black Metal, Death Metal, Deathcore, Melodic Death Metal
6 von 7 Punkten
"SO klingt die neue Generation!"
I Spit Ashes
Inhaling Blackness... Reflecting Light
Melodic Death Metal, Modern Metal
2 von 7 Punkten
"Cybertitteninferno"
Scorpion Child
Scorpion Child
Retro Rock, Rock'n'Roll
6 von 7 Punkten
"Spinnennetz oder Skorpionstachel"
The Pete Flesh Deathtrip
Mortui Vivos Docent
Black/Death Metal
5 von 7 Punkten
"Schwarzer Todestrip der alten Schule"
![]() |
| |||||||||||||||||
"Glatt wie eine Eidechse am Morgen" | ||||||||||||||||||
| Die Finnen von TRACEDAWN präsentieren mit „Lizard Dusk“ ihr mittlerweile drittes Album, klassischerweise ein neuralgischer Punkt in so mancher Bandbio- bzw. -diskographie. Mit ihrem zweiten Album, „Ego Anthem“, von 2009 konnte die Band aus Helsinki bereits reichlich Lorbeeren einheimsen, musste hernach aber erstmal den Weggang ihres Frontmanns verkraften und sich für den aktuellen Langspieler neu orientieren: nunmehr teilt sich Gitarrist Tuomas Yli-Jaskari [verantwortlich für die cleanen Vocals] den Gesang mit ex-AMORAL-Growler Niko Kalliojärvi. Auch der Sound des Sextetts wurde weiter modernisiert, will heißen: es regiert eine Mischung aus ausgesprochen melodischem, bisweilen fast schon stromlinienförmigem Death Metal, Modern Metal und Pop, alles in allem einem Konglomerat aus SOILWORK, CHILDREN OF BODOM, DEAD BY APRIL, BULLET FOR MY VALENTINE und SONIC SYNDICATE nicht gänzlich unähnlich. Beim Opener „Arabian Nights“ erinnert so manches noch massiv an SOILWORKs „A Predator's Portrait“-Erfolgsscheibe, das speedige - als Video ausgekoppelte - „Breed Insane“ ist eingängig ohne Ende und auch die restlichen Songs schmeicheln sich nur so in die Gehörgänge. Allerdings ist es ein schmaler Grat zwischen "schmeicheln" und "anwanzen" und bedauerlicherweise verlassen sich TRACEDAWN über die gesamte Spieldauer auf o.g. Erfolgsformel, d.h. es regiert durchgehend "Schema F": flottes Riffing/Drumming [„Thanks For Asking...“, „Machine“], dominantes Keyboardgeplucker/-gefiepe [„Sick Fire“, „The Crawl“], einprägsame Hooks und Refrains, aufgelockert bzw. „aufgehärtet“ durch eingestreute Growls [„You're Fired!“, „Taught My Eyes To Lie“]. Etwas übertrieben wird der Pop-Appeal vielleicht bei „Nothing And Nowhere“, aber man kann ja ruhig mal versuchen, mit Barjazz-Klaviersynthies und seichten MeloDeath-Riffs die skandinavischen Charts zu knacken, haben DEAD BY APRIL ja schon erfolgreich vorgemacht. Zweifelsohne haben TRACEDAWN ein Händchen für Melodien bzw. Ohrwürmer, beherrschen ihre Instrumente, haben sämtliche genannten Zutaten sorgsam abgewogen und verbraten und auch die Produktion ist über jeglichen Zweifel erhaben [im „Studio Fredman“ in Schweden gemixt und einmal mehr in den „Finnvox Studios“ gemastert]. Für „klassischen“ Melodic Death Metal ist „Lizard Dusk“ längst nicht mehr „hart“ genug, dazu mengen TRACEDAWN deutlich zuviel Melodic Metal, Modern Metal und zuckrigen Pop in ihren Sound, könnten aber just auf diese Weise durchaus neue Fans aus obigen Sparten dazugewinnen. Traditionalisten - so wie ich - werden allerdings wahrscheinlich eher bei den „alten“ Originalen bleiben... Geschmacksache. | ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
Kommentare





















