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Cover von Tracer -- L.A.?
Band: Tracer Homepage Tracer bei Facebook Metalnews nach 'Tracer' durchsuchenTracer
Album:L.A.?
Genre:Classic Rock, Grunge, Stoner Rock
Label:Tracer Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:03.09.10
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"Außen pfui, innen hui!"

Was für ein dämlicher Bandname! Was für ein haarsträubend miserables und klischeebeladenes Artwork! Es riecht schon verdächtig nach schlechtem 80er Jahre-Hair Metal und automatisch sinken die Erwartungen an „L.A.?“, dem ersten Longplayer der australischen Combo TRACER nahezu ins Bodenlose. Letztendlich bewährt sich aber einmal mehr das alte Sprichwort, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen soll, denn – siehe da – hier gibt es fein was auf die Ohren.

Es sind auch gar nicht die 80er, die es TRACER angetan haben, sondern vielmehr die Dekaden „drumherum“. Das Fundament ist herrlich eingängiger Hard Rock klassischer Prägung, so wie er in den 70er Jahren von unzähligen Formationen zu hören war. Dazu gesellen sich mal mehr, mal minder deutliche Spuren populärer Spielarten der 90er und 00er Jahre, wie Grunge und Stoner Rock, die die Band gekonnt in ihren Soundteppich einwebt. NIRVANA sind hier und da präsent, die QUEENS OF THE STONE AGE gleich mehrmals und auch zu AUDIOSLAVE ist es kein allzu weiter Weg. In erster Linie sind es aber Gruppen wie ihre Landsleute WOLFMOTHER [DAS ist übrigens ein Bandname, von deren geilen Plattencovern ganz zu schweigen!], die BLACK CROWES oder deren beider Vorbilder LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH und DEEP PURPLE, die man als Einflüsse für TRACER ausmachen kann. Natürlich ist das nicht gerade originell, zumal es auch gerade in den letzten Jahren an Bands nicht mangelte, die sich auf jene Musik berufen, trotzdem verfügt „L.A.?“ einfach über das gewisse Etwas, was die Scheibe von einer bloßen, langweiligen Kopie unterscheidet. Man höre sich großartige Nummern, wie „Don't Forget My Name“, „Wrecking Ball“ oder „All Look The Same“ an und staune über so viel songschreiberisches Talent. Es gibt massig - in dieser Art lange nicht mehr gehörte - fantastische Soli, wunderbar eingängige Refrains, die man spätestens nach dem dritten Durchlauf mitsingen kann und jede Menge erstklassiger Riffs.

Manch einer wird sicherlich die kurze Spielzeit von „L.A.?“ bemängeln, die mit etwas mehr als einer halben Stunde auch wirklich nicht allzu großzügig bemessen ist, andererseits können TRACER dadurch eine enorme Hitdichte aufweisen und Füllmaterial gänzlich außen vor lassen. „L.A.?“ rockt zwar recht simpel aber wirklich amtlich, ist äußerst eingängig und mitreißend und macht einfach einen Heidenspaß. Und auch wenn das Drumherum noch nicht so ganz stimmt, könnten diese Jungs doch ganz groß werden.

Trackliste:
01. End Of The Samurai
02. Don't Forget My Name
03. Wrecking Ball
04. Get Free
05. All Look The Same
06. Such A Waste
07. Sleep By The Fire
Spielzeit: 00:31:59

Line-Up:
Michael Brown - Guitars, Vocals
Leigh Brown - Bass, Vocals
Andre Wise - Drums
Timo Beisel [kaamos]
27.08.2010 | 01:15
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