.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Transatlantic
Reviews von Transatlantic
CD Review: Transatlantic - More Never Is Enough [live]

Transatlantic
More Never Is Enough [live]


Prog Rock
Keine Wertung
"Der Prog-Kanal ist niemals voll!"
DVD: Review: Transatlantic - The Whirld Tour 2010 [2DVD]

Transatlantic
The Whirld Tour 2010 [2DVD]


6.5 von 7 Punkten
DVD "Die Superfreunde besorgen es dir richtig!"
CD Review: Transatlantic - The Whirlwind

Transatlantic
The Whirlwind


Prog Rock
6.5 von 7 Punkten
"Hattrick!"
Mehr aus den Genres
CD Review: The Crimson ProjeKCt - Live In Tokyo

The Crimson ProjeKCt
Live In Tokyo


Experimental, Prog Rock
Keine Wertung
"Der Hofstaat des purpurnen Königs gibt sich die Ehre"
CD Review: Sole Remedy - Apoptosis

Sole Remedy
Apoptosis


Alternative, Prog Rock, Prog-Metal
6 von 7 Punkten
"Kleines Juwel – schwer zu bekommen"
CD Review: Knight Area - Hyperdrive

Knight Area
Hyperdrive


Prog Rock, Prog-Metal
4 von 7 Punkten
"Abschlussschwäche"
CD Review: One Inch Giant - The Great White Beyond

One Inch Giant
The Great White Beyond


Prog Rock, Stoner Rock
4.5 von 7 Punkten
"Man muss ja nicht immer das Rad neu erfinden"
CD Review: Yes - Fly From Here

Yes
Fly From Here


Prog Rock
5 von 7 Punkten
"Mehr als solide, trotz Beigeschmack"
CD Review: Shrapnel - Raised On Decay

Shrapnel
Raised On Decay


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Ein Schritt nach vorne"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Transatlantic -- Kaleidoscope
Band: Transatlantic Homepage Transatlantic bei Facebook Metalnews nach 'Transatlantic' durchsuchenTransatlantic
Album:Kaleidoscope
Genre:Prog Rock
Label:InsideOut
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.01.14
CD kaufen:'Transatlantic - Kaleidoscope' bei amazon.de kaufen
Share:

"Kleine Enttäuschung"

Die ultimative Supergroup der Prog-Szene gibt sich mal wieder die Ehre: Etwas mehr als vier Jahre nach ihrem letzten Streich veröffentlichen TRANSATLANTIC mit „Kaleidoscope“ ihr viertes Studioalbum – womit diese rein zahlenmäßig wieder mit den Live-Alben gleichziehen.

Nachdem „The Whirlwind“ nur aus einem – in mehrere Tracks unterteilte - 78-minütigen Longtrack bestand, haben sich die Herren Morse, Portnoy, Stolt und Trewavas dieses mal vom Aufbau her wieder ihrem Debüt oder dem 2001er „Bridge Across Forever“ angenähert. Soll heißen: Es gibt sowohl Stücke mit einer Länge von mehr als zwanzig Minuten, als auch ein paar kürzere. Los geht es mit dem 25-minütigen „Into The Blue“ und einem kleinen Schock, denn bislang gab es noch kein Album der Prog-Großmeister, bei dem mir nicht von Sekunde Eins an ein wohliger Schauer über den Rücken lief. Dies ist bei „Kaleidoscope“ aber der Fall und schon mal ein schlechtes Vorzeichen für das, was da noch kommen mag. Und tatsächlich will sich diese Magie, die den bisherigen Studioalben allesamt zu eigen war, hier nicht so richtig einstellen – weder in den verbleibenden Minuten von „Into The Blue“, noch in den handzahmen bis schon fast langweiligen Akustiknummern „Shine“ und „Beyond The Sun“. Am ehesten kommen noch das etwas furiosere und mit tollen Keyboards versehene „Black As The Sky“ und der fast 32-minütige Titelsong an die hohen Standards heran, die diese Band mit ihren früheren Werken definiert hat, aber auch sie können letztendlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass TRANSATLANTIC jetzt erstmalig ein Album in ihrer Diskographie stehen haben, dass kein Instant-Klassiker ist. Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass den vier Herren ein bißchen die Ideen ausgegangen zu sein scheinen. Wo sind sie hin, die ganzen süchtig machenden Melodien, die bislang die große Stärke dieser Band waren? Keine Ahnung. Hier sind sie jedenfalls nicht – oder zumindest nicht sehr häufig!

Es ist natürlich mitnichten so, dass TRANSATLANTIC plötzlich das Spielen verlernt hätten oder dass sich „Kaleidoscope“ irgendwie stümperhaft oder gar schlecht anhört, es ist nur eben ein Album, dass dem Druck nicht standhalten kann, den sich die Band mit den drei Vorgängern und der langen Wartezeit selbst aufgebaut hat. Erstmalig schaffen es die Herren nicht, einen von der ersten bis zur letzten Sekunde zu fesseln und sie erlauben sich dabei sogar ein paar qualitative Durchhänger. Es hätte zwar durchaus schlimmer kommen können, aber eben auch eine ganze Ecke besser. Wie üblich, erscheint übrigens auch „Kaleidoscope“ mit einer Bonus-CD, auf der TRANSATLANTIC wieder ein paar ihrer Lieblingsstücke covern – dieses Mal sogar ausschließlich. Zwar lag die CD dem Rezensenten nicht vor, aber alleine die Songauswahl spricht einmal mehr für sich. Namen wie YES, KING CRIMSON, THE MOODY BLUES, einmal mehr PROCOL HARUM oder auch Elton John lassen Großes erahnen und trösten vielleicht etwas über diese kleine Enttäuschung hinweg.

Trackliste:
01. Into The Blue
02. Shine
03. Black As The Sky
04. Beyond The Sun
05. Kaleidoscope


Bonus-CD:
01. And You And I [YES-Cover]
02. Can't Get It Out Of My Head [ELO-Cover]
03. Conquistador [PROCOL HARUM-Cover]
04. Goodbye Yellow Brick Road [Elton John-Cover]
05. Tin Soldier [SMALL FACES-Cover]
06. Sylvia [FOCUS-Cover]
07. Indiscipline [KING CRIMSON-Cover]
08. Nights In White Satin [THE MOODY BLUES-Cover]
Spielzeit: 01:15:51

Line-Up:
Roine Stolt - Guitars, Vocals, Keyboards
Pete Trewavas - Bass
Neal Morse - Keyboards, Vocals
Mike Portnoy - Drums, Vocals
Timo Beisel [kaamos]
19.01.2014 | 23:05
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin