.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Megadeth - Th1rt3en

Megadeth
Th1rt3en


Heavy Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Jetzt schlägt's 13!"
CD Review: Rainspawn - No Escape

Rainspawn
No Escape


Thrash Metal
2.5 von 7 Punkten
"Einmal Pizza mit Thrash, aber bitte ohne Power"
CD Review: Ringworm - The Venomous Grand Design

Ringworm
The Venomous Grand Design


Hardcore, Thrash Metal
3 von 7 Punkten
"Der Wurm hängt am Haken..."
CD Review: Holy Moses - Disorder Of The Order

Holy Moses
Disorder Of The Order


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Hier ist es also, das neue Album der deutschen Kult-Thrasher, von denen ich nur von Erzähl... [mehr]"
CD Review: Exarsis - The Human Project

Exarsis
The Human Project


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Stark durch den Wandel"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Cover von Trash Amigos -- Hijos De La Chingada
Band:  Metalnews nach 'Trash Amigos' durchsuchenTrash Amigos
Album:Hijos De La Chingada
Genre:Thrash Metal
Label:War Anthem Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:25.11.11
CD kaufen:'Trash Amigos - Hijos De La Chingada' bei amazon.de kaufen
Share:

"Freunde des Mülls"

Nein, die TRASH AMIGOS stammen nicht aus Mexiko, auch wenn ihr Album auf den klangvollen Namen „Hijos De La Chingada“ hört, sondern sind in Schweden beheimatet. Von ehemaligen HARMS WAY-Mitgliedern mit vermeintlich mexikanischen Pseudonymen unter dem Namen TRES AMIGOS gegründet, änderte die Truppe bald ihren Namen und hat sich – oh Wunder – dem klassischen Thrash Metal der 80er verschrieben.

Angesichts des Openers „Hateful“ möchte man beim Schaffen der TRASH AMIGOS zunächst an MUNICIPAL WASTE denken, denn die Nummer kommt mit ca. zwei Minuten Spielzeit recht kompakt daher und obendrein erinnert Frontmann Pedro Pico ähnlich wie Tony Foresta stark an einen etwas punkigeren Tom Arya. Im folgenden „Last Sky“ erinnern die Schweden dank treibendem Groove dann allerdings eher an die Spanier ANGELUS APATRIDA – so auch in „Mind Castration“, was durchaus spaßig sein kann, allerdings wirft die Truppe wenig später jegliche Eigenständigkeit über Bord: Zwar können die angeblichen Mexikaner durchaus präzise Spielen und „Hijos De La Chingada“ ist auch schön fett und organisch Produziert, allerdings bietet die Truppe auf ihrem Debüt über weite Strecken recht nichts sagenden Thrash Metal nach Schema F, der jegliches Profil vermissen lässt. E-Saiten-Galopp und nette Wah-Soli sind zwar eine feine Sache, allerdings lässt sich damit alleine kaum der Innovationspreis gewinnen und die TRASH AMIGOS lassen im Laufe von „Hijos De La Chingada“ recht schnell durchblicken, dass sie sich hauptsächlich an den mächtigen SLAYER orientieren und sich der Einfachheit halber schlicht ihre Lieblingsriffs abgeguckt haben, um sie in ihren eigenen Nummern zu verwursten - das kann im Falle des stark an „Seasons In The Abyss“ erinnernden „Out Of Place“ ja durchaus ganz nett sein und darf wohlwollend auch als Hommage hingenommen werden, aber anders als bei ihren griechischen Kollegen SUICIDAL ANGELS, die ebenfalls stark von Kerry King und Co. beeinflusst werden, lassen die TRASH AMIGOS wenig bis nichts Eigenes in ihre Musik einfließen, weshalb hier leider tatsächlich von bloßem Abkupfern die Rede sein muss.

Spielen können sie und Spaß an der Sachen haben sie mit Sicherheit auch, allerdings merkt man „Hijos De La Chingada“ deutlich an, dass es sich bei den TRASH AMIGOS um ein SLAYER-begeistertes Nebenprojekt durchaus fähiger Musiker handelt. Live ist das sicherlich unterhaltsam, angesichts des hohen Aufkommens an wirklich fähigen Thrash-Bands aller Altersklassen ist das Debüt der Möchtegern-Mexikaner jedoch nur eingeschränkt empfehlenswert.

Trackliste:
01. Hatefuel
02. Last Sky
03. Non Omnis Moriar
04. New Evil
05. Divided
06. Mind Castration
07. Nightmare
08. Out Of Place
09. Never Last Forever
10. Plata O Plomo
Spielzeit: 00:37:18

Line-Up:
Pedro Pico - Vocals, Bass
Pedro Tacon - Guitar
Pedro el Guero - Guitar
Pedro Serdito - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
28.12.2011 | 23:24
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin