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Cover von Trauma -- Rapture And Wrath
Band: Trauma Homepage  Metalnews nach 'Trauma' durchsuchenTrauma
Album:Rapture And Wrath
Genre:US-Metal
Label:Pure Steel
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:27.02.15
CD kaufen:'Trauma - Rapture And Wrath' bei amazon.de kaufen
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"Gelungene, verspätete Rückkehr"

Die U.S. Metaller TRAUMA hatten Glück im Unglück: Zwar wanderte ihr Bassist Cliff Burton bereits 1983 zu den jungen Wilden von METALLICA ab und ist damit nicht einmal auf ihrem Debüt und bisher einzigen Album „Scratch And Scream“ zu hören, allerdings hätte sich ohne den Mann wohl nach ihrem Split im Jahre ’85 niemand mehr für diese Band interessiert. So haben die Herren jedoch fast Legendenstatus und können 2015 nach über 30 Jahren eine zweite Platte veröffentlichen.

Im vergangenen Jahr konnten TRAUMA bereits auf diversen Festivals beweisen, dass sie nach wie vor zu überzeugenden Live-Auftritten imstande sind und auch auf „Rapture And Wrath“ macht die Band eine ziemlich gute Figur: Sänger Donny Hillier ist in stimmlicher Topform und auch in Sachen Songwriting überzeugen die Herren hier durchweg. Das eröffnende „Heart Of Stone“ zeigt sich sogleich als eine U.S. Metal-Hymne aus dem Bilderbuch, die neben knackigem Old School-Riffing vor allem mit mitreißenden Gesangslinien punktet. Die Marschrichtung für die ganze Platte gibt diese Nummer jedoch keineswegs vor. Mit „The Long Way Home“ und „Pain“, das obendrein im Intro eine liebenswerte IRON MAIDEN-Hommage enthält, wird es eher episch und „Under The Lights“ und „Don’t Tread On Me“ bewegen sich in rockigeren Gefilden. Kurz: TRAUMA zeigen mit „Rapture And Wrath“, dass sie auch nach 30 Jahren Stille noch zu vielschichtigem und abwechslungsreichem Songwriting in der Lage sind. Das ungewöhnlich modern daherstampfende „The Walking Dead“ fällt da ein bisschen aus dem Rahmen und steht der Band schlicht nicht ganz so gut zu Gesicht. So eine Nummer darf auch eine Band wie TRAUMA schreiben, nur aufs Album hätte man sie dann doch nicht packen müssen. Neben dem hervorragenden Gesang bestechen die Amis auf ihrem neuen Album noch mit ebenso anspruchs- wie gefühlvoller Leadgitarrenarbeit von Neuzugang Kurz Fry. Die Grenzen des Genres erweitern die Herren mit ihrem neuen Werk natürlich nicht, aber sie sind sich in jeder Hinsicht treu geblieben und klingen auf Album Nummer zwei damit auf jeden Fall zeitlos. Anders sieht es beim Sound von „Rapture And Wrath“ aus, denn der ist eines 2015 erscheinenden Albums einfach nicht würdig. Begriffe wie „analog“ oder „organisch“ liefern freundlich Umschreibungen für den nachgerade rückständigen Sound, den TRAUMA auf ihrem Comeback-Werk pflegen. Da rumpeln Bass und Schlagzeug und das Ganze klingt, als sei es etwa zeitglich mit dem Debüt der Truppe entstanden und müsste dringend mal remastert werden. Wirklich schlimm ist das nicht und es versprüht auch einen gewissen altmodischen Charme, aber dennoch kann man sich des Gedankens nicht erwehren, wie gut „Rapture And Wrath“ erst mit einer zeitgemäßen, hochwertigen Produktion klingen würde.

TRAUMA sind wieder da und sie machen ihrem Namen mit ihrem Comeback-Werk wahrhaftig keine Schande. „Rapture And Wrath“ ist ein in jeder Hinsicht gelungenes wenn auch nicht brillantes U.S. Metal-Album geworden, das eine würdevoll gealterte Band zeigt, die noch einige gute Songs in sich hat. Bahnbrechend Neues gibt es woanders, aber TRAUMA stellen sich mit ihrer zweiten Platte in jedem Fall die Berechtigung zum Fortbestand aus. Bitte bald mehr davon!

Trackliste:
01. Heart Of Stone
02. When I Die
03. The Long Way Home
04. Pain
05. The Walking Dead
06. Kingdome Come
07. Egypt
08. Under The Lights
09. Don't Tread On Me
10. Too Late
Spielzeit: 00:52:24

Line-Up:
Donny Hillier - Vocals
Kurt Fry - Guitar
Steve Robello - Bass
Kris Gustofson - Drum
Thomas Meyns [Metalviech]
04.03.2015 | 11:31
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