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Cover von Tribulation -- The Horror
Band: Tribulation Homepage Tribulation bei Facebook Metalnews nach 'Tribulation' durchsuchenTribulation
Album:The Horror
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal
Label:Pulverised Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.02.09
CD kaufen:'Tribulation - The Horror' bei amazon.de kaufen
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"Horror mit Methode"

Der Name TRIBULATION ist mir vor längerer Zeit schon mal begegnet, allerdings handelte es sich dabei um eine finnische Kapelle gleichen Namens auf Black Market Records, die sich damals an einer etwas obskuren Thrash-/Crossover-Mischung versuchte und von daher mit vorliegender Debüt-Platte von vier Herren aus Arvika in Schweden so gar nichts gemein hat.

Vielmehr bietet „The Horror“, abzüglich des minimalen Horror-Intros, achtmal tiefschwarzen, ruppigen Death Metal mit maximaler 80er-Thrash-Schlagseite, den Kollegen von DEATHCHAIN nicht unähnlich. Man zeigt durchaus deutlich Flagge und versucht sympathischerweise auch gar nicht erst, die Einflüsse von SLAYER zu "Show No Mercy"- und „Haunting The Chapel“-Zeiten, alten EXODUS, Landsmännern wie ENTOMBED, DISMEMBER oder gar von Old School-Death Metal-Veteranen wie MORBID ANGEL oder AUTOPSY zu verhehlen, allzu offenkundig standen da ohnehin die o.g. großen Namen Pate für den einen oder anderen Part oder diverse Riffs.
Hätte auch gar nichts ausgemacht, denn was TRIBULATION daraus durchaus ehrerbietig zu brauen wissen, macht einfach Laune, so dass man eigentlich gar nicht richtig erbost werden kann.
Schon bei „Crypt Of Thanatophilia“ erinnert so einiges an SLAYER anno 1983 oder EXODUS zu „Bonded By Blood“-Zeiten, nur eben vermengt mit einem gerüttelt Maß MORBID ANGEL wie auf „Altars Of Madness“. Bollernde Drums und die eigentlich gleichen Zutaten machen auch „Curse Of Resurrection“ zu einem echten Schmankerl, verzerrter ENTOMBED-Basspart und PARADISE LOST-Riff à la „Gothic“ inklusive. Auf „Beyond The Horror“ klingen TRIBULATION noch mehr nach MORBID ANGEL als die Originale aus Tampa und lassen den vertonten Schrecken mit einem schaurig-schönen Akustik-Outro ausklingen. Bei „The Vampyre“ meint man dann, es mit einer lange in den Archiven verschollenen Kooperation von DISMEMBER [wohl noch aus den Aufnahmesessions ihres „Like An Everflowing Stream“-Albums] und MORBID ANGEL zu tun zu haben. Der Break und folgende Moshpart in der Mitte von „Sacrilegious Darkness“ scheint in der gleichen Schnittmenge zu liegen und kommt einfach richtig gut.
So geht das munter bzw. vielmehr sinister weiter, bis die Raserei der „Graveyard Ghouls“ den Totentanz nach einer guten halben Stunde mit einem waschechten SLAYER-Tribute-Schlussriff eigentlich viel zu früh enden lässt und zum großen Finale [Na was? Genau!] prasselnder, zweifellos blutiger Regen von einem zerrissenen Himmel herabstürzt...

Klanglich kompetent in Szene gesetzt von den "Necromorbus Studios" [u.a. THE UGLY] und gekrönt von einem geschmackvoll morbiden Artwork [für das übrigens die beiden Gitarristen höchstselbst verantwortlich zeichnen], kann man „The Horror“ tatsächlich nur allen Genrebegeisterten und Freunden o.g. Kapellen ans dunkle Herz legen.

Trackliste:
01. Into The Jaws Of Hell
02. Crypt Of Thanatophilia
03. Curse Of Resurrection
04. Beyond The Horror
05. The Vampyre
06. Sacrilegious Darkness
07. Spawn Of The Jackal
08. Seduced By The Smell Of Rotten Flesh
09. Graveyard Ghouls
Spielzeit: 00:32:47

Line-Up:
Johannes „Jonka“ Andersson - Vocals, Bass
Jonathan „Evil Kid Joe“ Hultén - Guitar
Adam „D.D. Sars“ Zaars - Guitar
Jakob Johansson - Drums
Dirk Konz [dkay]
01.03.2009 | 22:01
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