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Cover von Trivium -- In Waves
Band: Trivium Homepage Trivium bei MySpace.com Metalnews nach 'Trivium' durchsuchenTrivium
Album:In Waves
Genre:Metalcore, Thrash Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:05.08.11
CD kaufen:'Trivium - In Waves' bei amazon.de kaufen
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"Modern Thrash-Metal-Core-Art"

Der neue Look des jüngsten TRIVIUM-Sprösslings „In Waves“ bildet mit seiner düsteren und mysteriösen Facette einen kontrastreichen Gegenpol zur sonnigen Bandheimat Florida. Als stimmiges Gesamtbild präsentieren sich Artwork, Songstrukturen sowie der Videoclip zur ersten Singleauskopplung, die ebenfalls den Albumtitel „In Waves“ trägt: bedrohlich, finster und von einprägsamen Überraschungen gespickt, zeigt das Album die Band [nach der Neubesetzung mit Nick Augusto an den Drum] von einer erwachseneren, nachdenklicheren Seite, die sich weitab von typischen Klischees des Metalcore bewegt.

Der Prozess, dem sich die Band unterzogen hat, wird bereits im melancholisch angehauchten Intro „Capsizing The Sea“ deutlich, das eine beklemmende Spannung bis hin zu den ersten packenden Schreien von „In Waves“ aufbaut. Treffend das Album nach der Single zu benennen und grad diesen knackigen Track vorab zu veröffentlichen, spiegelt er doch die gesamte Dynamik und Power des Albums wider und ist definitiv einer der stärksten Songs der Platte – angenehmer Clean-Gesang (kein Geweine!), abwechslungsreiche Songstruktur mit clever gesetzten Breaks und schöne melodische Parts, die sofort ins Ohr gehen. Man ist fast geneigt an diesem Song hängen zu bleiben und auf Repeat zu schalten, dann jedoch würde man ein temporeiches, gleichzeitig nachdenklich stimmendes Gesamtwerk verpassen, das alle Türen für Interpretationen offen lässt.
Von flotten Stücken wie „Inception of the Ende“ und „Chaos Reigns“ bis hin zu brachial daher kommenden Tracks wie „Dusk Dismantled“ mit seinen abgrundtiefen Shout-Parts, bietet die Platte eine ausgewogene Mischung an Härte und Tempo. Durch interessanten Songaufbau punkten zur Halbzeit des Silberlings besonders „Black" sowie „Built To Fall", wobei gerade „Black" die Dynamik und den Spielspaß vom krachenden Titeltrack „In Waves“ wieder aufnimmt und für ein durchweg stimmiges Hörgefühl sorgt. Abschließend gibt es noch ein Sahnebonbon mit der besonders durch den emotionalen Gesang von Matt Heafy aufblühenden Ballade „Of All These Yesterdays“; vielleicht nicht Jedermanns Geschmack, aber von der Band ein nettes Abschiedsgeschenk zum Durchatmen und Reflektieren nach ihrem vorherigen Dauerbeschuss mit nachdenklich stimmenden Texten und Trommelfell attackierenden Melodien.

Mag es nun am Drummerwechsel liegen, oder an der persönlichen Weiterentwicklung der vier Jungspunde aus den Staaten - „In Waves“ sticht aus dem Pool der herkömmlichen Metalcore-Schoten aus den vergangenen Jahren durch Intelligenz und Ideenreichtum hervor. Man wünscht sich bei der Platte zwar an mancher Stelle, die Herren wären noch ein wenig mutiger zu Tage gegangen und hätten sich selbst noch härter an ihr Limit getrieben, aber dafür bleibt den Mittzwanzigern in Zukunft noch genug Spielraum nach oben offen. Der jungen Band sei es vergönnt, dass sie auf ihrer anstehenden Europatournee sowohl mit altbekannten, als auch mit den neuen Songs die Gehörgange ihrer Fans zu erobern.

Trackliste:
01. Capsizing The Sea
02. In Waves
03. Inception Of The End
04. Watch The World Burn
05. Dusk Dismantled
06. Black
07. Built To Fall
08. Caustic Are The Ties That Bind
09. A Skyline´s Severance
10. Forsake Not The Dream
11. Chaos Reigns
12. Of All These Yesterdays
13. Leaving This World Behind
Spielzeit: 00:51:21

Line-Up:
Matt Heafy – Lead Vocals, Rhythm & Lead Guitar
Corey Beaulieu – Lead & Rhythm Guitar
Paolo Gregoletto – Bass
Nick Augusto – Drums
Kristina Flieger [Mini-Mensch] | 29.07.2011 | 12:59

Durchschnittliche Leserwertung: 7.0 / 7 Punkten

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Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 7/7 | 06.08.2011 -- 10:34
Hammer geiles Album!!!
Kommentar von: Stefan
Wertung: 7/7 | 02.08.2011 -- 22:22
Für mich bereits jetzt das beste Metal-Album des Jahres!
Jedes Lied ist ein Kracher. Die Songs sind unglaublich abwechslungsreich und strotzen nur so vor Ideenreichtum.

Gutes Review der Autorin, nur ein Kritikpunkt:
Trivium ist keine Metalcore Band und sie sieht sich auch selber nicht als solche. Überhaupt, was soll dieses ganze kategorisieren. Für mich sind sie einfach eine Metalband die geniale Musik produziert.


Beste Grüße
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