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Cover von Trivium -- Silence In The Snow
Band: Trivium Homepage  Metalnews nach 'Trivium' durchsuchenTrivium
Album:Silence In The Snow
Genre:Heavy Metal, Metalcore, Modern Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:02.10.15
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"Es hätte besser kommen können"

Sie sind ja schon eine Hausnummer im metallischen Zirkus, die Jungs von TRIVIUM. Über ihren Katalog brauche ich nicht viele Worte verlieren, „The Crusade“ dürfte in keiner gut sortierten Plattensammlung fehlen und auch sämtliche Nachfolger konnten ausnahmslos gute Noten einheimsen. Fast exakt zwei Jahre nach „Vengeance Falls“ steht also nun „Silence In The Snow“ bereit, den mittlerweile [zurecht] eingefahrenen Ruhm zu mehren.

Zwar war der Vorgänger ein gutes Album, aber dennoch schien erkennbar, dass TRIVIUM zumindest Gefahr liefen, auf eine Art Mauer der Stagnation zu treffen. Eine Kurskorrektur, wenn auch in kleinen Schritten, wäre also ein sinnvoller Ansatz. Die Band wurde dereinst mit METALLICA verglichen, auch weil sie ähnlich wie Hetfield & Co. mit jedem Album ein Stück reifer und abgeklärter wirken. Daher passt die Behauptung, „Silence In The Snow“ könnte das „Black Album“ von TRIVIUM darstellen, einigermaßen. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, die Jungs haben mit dieser Vollbremsung das schwarze Album komplett gespart und sind gleich zur „Load/Reload“-Phase übergegangen. Es fängt eigentlich so gut an. Das Doppel Intro + Auftakthit [„Snofall“ / “Silence In The Snow“] prescht durch die Ohren und ich stelle mich auf ein weiteres geiles Album einer Band ein, die sich anschickt, irgendwann einmal die Mächtigen dieses Genres von den Thronen zu stürzen. Doch leider Gottes war es das dann auch schon so ziemlich mit der Herrlichkeit. Sicher ist es nicht verwerflich, wenn man melodiöse Songs schreibt und die alten Strickmuster Thrash-Metal oder die ganz alten Metalcore-Einflüsse sowie sämtliche Screams über Bord wirft. Das Problem bei diesem Album ist, dass Matt Heafy und seine Gesellen schlicht und einfach verpasst haben, diesen Schritt mit den dafür notwendigen Klassikern zu spicken und / oder wenigstens ein paar Eier behalten hätten. Und so plätschert „Silence In The Snow“ mit seiner hochmodernen poppigen Produktion genau so vor sich hin, wie es der Albumtitel erahnen lässt. Möglicherweise bildet der Abschlusstrack „Breathe In The Flames“ die berühmte Ausnahme von der Regel. Nicht auszudenken, was dieser Song mit einer gescheiten Arschtritt-Produktion alles hätte wegballern können.

Weiterentwicklung ist immer der richtige Weg und der Grundgedanke stimmt definitiv. Es geht mir auch nicht darum, den Weg, den TRIVIUM hier einschlagen, grundsätzlich zu verdammen. Doch bitte, meine Herren, ein wenig mehr Abwechslung und die eine oder andere Schippe Heavyness hätte es schon sein dürfen. Zwei bis drei halbwegs gute Songs haben noch nie ein Spitzenalbum ausgemacht und so ist es auch in diesem Falle. Diese Band hat moderne Metal-Klassiker fabriziert, ohne Frage. „Silence In The Snow“ gehört allerdings nicht dazu, sondern gräbt sich mit dem Prädikat "bestenfalls nett und gefällig" im Mittelmaß fest.

Trackliste:
01. Snofall
02. Silence In The Snow
03. Blind Leading The Blind
04. Dead And Gone
05. The Ghost That’s Haunting You
06. Pull Me From The Void
07. Until The World Goes Cold
08. Rise Above The Tides
09. The Thing That’s Killing Me
10. Beneath The Sun [Don’t Fade Away]
11. Breathe In The Flames

Spielzeit: 00:42:30

Line-Up:
Matt Heafy – Gesang, Gitarre
Corey Beaulieu – Gitarre
Paolo Gregoletto – Bass
Mat Madiro – Schlagzeug
Frank Wilkens [Fränky]
07.10.2015 | 14:19
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