.: SUCHE
    Erweiterte Suche
CD Review: Grand Magus - The Hunt

Grand Magus
The Hunt


Heavy Metal
6 von 7 Punkten
:: CD-Tipp :: 
(Diese CD hat eine höhere Bewertung als 5.5 erhalten) "Led Zeppelin im Winter"
CD Review: Ewigheim - Bereue Nichts

Ewigheim
Bereue Nichts


Dark Metal, Gothic Rock
5 von 7 Punkten
"Was lange währt..."
CD Review: Coogans Bluff - Poncho Express

Coogans Bluff
Poncho Express


Indie, Rock
6 von 7 Punkten
:: CD-Tipp :: 
(Diese CD hat eine höhere Bewertung als 5.5 erhalten) "Born To Be Vinyl"
CD Review: Earthlimb - Origin

Earthlimb
Origin


Experimental, Progressive, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Intelligent, ambitioniert, schön"
CD Review: Philm - Harmonic

Philm
Harmonic


Experimental, Progressive, Rock
5.5 von 7 Punkten
"Nestler, Tomaselli & Lombardo"
CD Review: Affector - Harmagedon

Affector
Harmagedon


Prog-Metal
4.5 von 7 Punkten
"Supergroup-Alarm"
CD Review: Oddland - The Treachery Of Senses

Oddland
The Treachery Of Senses


Power Metal, Prog-Metal
5 von 7 Punkten
"Frei von Durchhängern"
CD Review: Trioscapes - Separate Realities

Trioscapes
Separate Realities


Instrumental, Prog Rock
6 von 7 Punkten
:: CD-Tipp :: 
(Diese CD hat eine höhere Bewertung als 5.5 erhalten) "Nicht von dieser Welt"
CD Review: The Pirate Ship Quintet - Rope For No-Hopers

The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers


Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
CD Review: Sabaton - Carolus Rex

Sabaton
Carolus Rex


Melodic Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
:: CD-Tipp :: 
(Diese CD hat eine höhere Bewertung als 5.5 erhalten) "Die Geschichte vom alten Schweden"
CD Review: King Fear - King Fear [ EP ]

King Fear
King Fear [ EP ]


Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
CD Review: Havok - Point Of No Return [EP]

Havok
Point Of No Return [EP]


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Für den Thrasher, der alles hat"
CD Review: Marduk - Serpent Sermon

Marduk
Serpent Sermon


Black Metal
5.5 von 7 Punkten
"Keine Panzer"
CD Review: The Murder Of My Sweet - Bye Bye Lullabye

The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye


Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
CD Review: Kill Devil Hill - Kill Devil Hill+/- Review+/- Review

Kill Devil Hill
Kill Devil Hill


Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
CD Review: Engel - Blood Of Saints

Engel
Blood Of Saints


Melodic Death Metal, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Ein Hit nach dem Anderen"
METALNEWS - Login
.: LOGIN :.
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen:
Das Login ist mit dem Forenlogin identisch. Aufgrund technischer Umstellungen, kann es sein,
dass Dein Passwort nicht mehr funktioniert. Wenn das der Fall sein sollte, benutze bitte diesen Link.

 .: NICHT EINGELOGGT
Cover von Trollfest -- En Kvest for Den Hellige Gral
Band: Trollfest Homepage Trollfest bei MySpace.com Metalnews nach 'Trollfest' durchsuchenTrollfest
Album:En Kvest for Den Hellige Gral
Genre:Folk Metal
Label:Noise Art Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:22.04.11
CD kaufen:'Trollfest - En Kvest for Den Hellige Gral' bei amazon.de kaufen
Share:

"Wahrer nordischer Balkan Black Metal!"

Nachdem ich mich kürzlich an anderer Stelle schon einmal ausdrücklich zum Schwachsinn im Metal bekannt habe, muss das folgende Bekenntnis nur logisch erscheinen: Ich halte TROLLFEST für eine geile Band! Und das meine ich ganz ehrlich! Nicht nur spielen sie hyperaktiven Folk/Black Metal mit beknackten, sinnlosen Texten über saufende Trolle in einem wüsten Deutsch/Norwegisch-Gemisch, sondern sie sind an ihren Instrumenten auch eine Klasse für sich. Das sie in ihren "Making Of"-Videos mehr Zeit darauf verwenden, leere Bierdosen nach Kuhglocken oder Bandmitgliedern zu werfen als mit ihrem Studioaufwand zu protzen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass TROLLFEST Vollblutmusiker sind, die bei aller Blödelei ihre Musik selbst ernst nehmen.

Das war zwar auch auf der letzten Veröffentlichung zu hören, aber die Ep "Uraltes Elemente" war aus veröffentlichungstechnischer Sicht einfach überflüssig und wirkte wie lieblos aus verkatertem Halse auf den Ladentisch gehustet – kein würdiger Nachfolger für "Villanden". Mit "En Kvest for den Hellige Gral" haben die Osloer Chaoten also auch bei mir eine Scharte auszuwetzen. Was TROLLFEST auf ihren ersten Alben "Willkommen Folk Till Drekka Fest" und "Brakebein" noch in erster Linie mit FINNTROLL und deren diversen Epigonen in Verbindung brachte, hat sich mit "Villanden" und seinen dezenten Balkan-Einflüssen ein Stück selbstständiger gemacht. Diesen Weg verfolgt die Band auf "En Kvest for den Hellige Gral" weiter. "Die Verdammte Hungersnot" eröffnet den Reigen, bringt aber zu Beginn gleich eine Ernüchterung. Überwiegend rasend schnell und wie immer blitzsauber gezockt, krankt das Stück doch an der generischen Natur seiner Black Metal Riffs mit ein paar modernen Thrasheinlagen. Der "Folk-Faktor" kommt zwar ab der Mitte zum Tragen, doch letztlich hetzen sich die Trolle derart ab, dass keine rechte Stimmung aufkommt.. Da macht "Karve" schon mehr her. Die Mischung aus Black Metal, aufgelockert durch überbeschleunigte Polka-Beats und gesprenkelt sowohl mit schönen, wenngleich etwas gefälscht anmutenden "Klischee-Trompeten" mexikanischen Stils [möglicherweise mithilfe eines Saxofons gefälscht, auch wenn mir das spanisch vorkommt] als auch mit orientalischen Skalen geht schon um einiges besser ins Ohr und kommt ausgewogener daher. Was die Stilmittel angeht, kann er übrigens als stellvertretend für den Großteil von "En Kvest for den Hellige Gral" gelten, auch wenn Männerchöre und unvermittelte Percussion-Einlagen ebenfalls Teil der Mischung sind.

Zum Glück erweisen sich denn auch die meisten Songs auf "En Kvest for den Hellige Gral" als mitreißender als der erste, wenngleich die absoluten Hits leider Raritäten bleiben. Aber vor allem die zweite Hälfte hat mit "Korstog", "Undermålere", und "Jevnes Med Jorden" ein paar richtig schöne Kracher zu bieten. Unerreicht auf "En Kvest for den Hellige Gral" bleibt jedoch das kurios betitelte und weitgehend akustisch gehaltene "Der Sündenbock Gegalte", welches sich nach einer "Spanish Caravan"-Hommage in wunderbarem Irrsinn aus Flamenco, Trompetensalven und tanzbaren Rhythmen ergeht. Insgesamt können TROLLFEST hier leider nicht ganz an "Villanden" anschließen. Andererseits eröffnen die verstärkt eingesetzten orientalischen Melodien und Trompeteneinsätze neue Möglichkeiten für die Norweger - so kann man sich etliche Stücke auf diesem Album gut als einen Zusammenstoß von FINNTROLL, MELECHESH und DIABLO SWING ORCHESTRA mit einem Jägermeister-Promotion-Fahrzeug vorstellen. Und auch wenn Kollege Border das wieder furchtbar findet, werde ich auch diesmal stehenbleiben, um zu gaffen. Denn TROLLFEST sind genau die Art von Blödsinn, die das Genre Folk Metal braucht.

Trackliste:
01. Die Verdammte Hungersnot
02. Karve
03. Die Berüchtiges Bande
04. Gjetord
05. Der Sündenbock Gegalte
06. Korstog
07. Undermålere
08. Jevnes med Jorden
09. En gammel Trollsti
10. Epilog [BONUS TRACK Digi Pak]
Spielzeit: 00:40:19

Line-Up:
Trollmannen – Gesang
Mr Seidel – Gitarre
Per Spelemann – Gitarre
Psycho Troll – Bass
Manskow – Akkordeon, Banjo
TrollBANK – Schlagzeug
Dag Stiberg - Saxofon
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper] | 15.04.2011 | 14:39

Selbst eine Wertung abgeben / Kommentar verfassen? Siehe unten!

Weiteres zu Trollfest bei Metalnews
Weitere CD-Reviews aus den Genres: Folk Metal
20.07.08Waylander
Honour Among Chaos

5 von 7 Punkten
30.05.09Nachtgeschrei
Am Rande der Welt

4.5 von 7 Punkten
20.10.06Borknagar
Origin

7 von 7 Punkten
26.09.10Elvenking
Red Silent Tides

6.5 von 7 Punkten
02.11.08Arkona
Vo Slavu Velikim [Re-Issue]

6.5 von 7 Punkten
15.02.05Nomansland
Hammerfrost

4 von 7 Punkten
01.02.08Svartby
Kom I Min Kittel

3 von 7 Punkten
13.02.09Suidakra
Crógacht

7 von 7 Punkten
06.06.04Elvenking
Wyrd

6 von 7 Punkten
02.11.07Hardingrock
Grimen

4.5 von 7 Punkten
Kommentar abgeben
Du musst Dich Einloggen oder Registrieren, um einen Kommentar abzugeben.
HOME |  FORUM |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin