.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Tusmørke
CD Review: Tusmørke - Riset Bak Speilet

Tusmørke
Riset Bak Speilet


Folk, Progressive, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Über weite Strecken sehr hörenswert"
Mehr aus den Genres
CD Review: Steak Number Eight - The Hutch

Steak Number Eight
The Hutch


Melodic Metal, Progressive, Sludge
4 von 7 Punkten
"Ein bisschen zu weich gespült"
CD Review: Borknagar - Winter Thrice

Borknagar
Winter Thrice


Black Metal, Progressive
6 von 7 Punkten
"Ein wenig zu perfekt"
CD Review: Amorphis - Silent Waters

Amorphis
Silent Waters


Death Metal, Folk, Melodic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Die stillen Wasser sind nicht nur tief sondern nahezu perfekt!"
CD Review: October Falls - Kaarna [Doppel-CD]

October Falls
Kaarna [Doppel-CD]


Akustik, Folk
Keine Wertung
"Die [be]ruhige[nde] Seite der Band"
CD Review: Destrage - Are You Kidding me? No!

Destrage
Are You Kidding me? No!


Heavy Metal, Melodic Death Metal, Progressive
4.5 von 7 Punkten
"Mailänder Allerlei"
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Cover von Tusmørke -- Fort Bak Lyset
Band: Tusmørke bei Facebook Metalnews nach 'Tusmørke' durchsuchenTusmørke
Album:Fort Bak Lyset
Genre:Folk, Prog Rock, Psychedelic
Label:Svart Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:18.03.16
CD kaufen:'Tusmørke - Fort Bak Lyset' bei amazon.de kaufen
Share:

"Psychadelic Folk aus Norwegen"

TUSMØRKE nennt sich eine Truppe aus Norwegen, dem Land der Fjorde und Trolle. Deren drittes Album „Ført Bak Lyset“ liegt nun vor. Konsequenterweise singen sie in ihrer Landessprache, was die Sache für den hiesigen Markt nicht gerade einfacher gestaltet. Aber gerade das macht dann auf der anderen Seite irgendwie auch den Charme dieser geheimnisvollen Truppe aus.

Die ersten Takte von „Ekebergkongen“ ertönen und richtig, es handelt sich um den berühmten "König in der Berghalle" des ebenfalls aus Norwegen stammenden Komponisten Edvard Grieg. Die Melodie klingt vertraut, was den Einstieg in diese doch recht gewöhnungsbedürftige Darbietung etwas erleichtert. Ich gebe zu, dass mich die Einflüsse aus der Pionierzeit der Rockmusik durchaus imponieren. Da wären als Ideengeber sicherlich JETHRO TULL, URIAH HEEP und natürlich aufgrund des markanten Flötenspiels auch GENESIS [Peter Gabriel] zu nennen. Der eine oder andere mag sich noch an die Gründerväter des Folkrocks erinnern, nämlich OUGENWEIDE. Das war die Band, die bereits „Totus Floreo“ vertont hat, als IN EXTREMO noch im Vorschulalter gewesen sein dürften, wenn überhaupt. Sieht man einmal von dem kleinen „Makel“ ab, dass hier eben in Norwegisch gesungen wird, ist die Gesangsstimme als sehr angenehm zu werten. Dem Mann mag man gern zuhören, egal in welcher Sprache er singt. Mit „Et Djevelsk Mareritt“ kann die Band dann noch locker einen draufsetzen. Zu Beginn eine Melodie aus dem Grundschulunterricht mit Blockflöte, sogleich setzt eine bestimmte Art der Instrumentierung ein, die man exakt so von den Frühwerken eines MIKE OLDFIELD kennt, dann gewinnt die Nummer plötzlich an Fahrt und mutiert zu einer gefühlt mit ordentlich Funk geschmierten Tanznummer. Damit hätten wir bereits die Highlights abgearbeitet. Der Rest der Platte folgt diesem Pfad mal mehr, mal weniger spannend, der da eben Folk meets Psychadelic meets Progressive heißt.

Auf jeden Fall haben wir es hier mit einer sympathischen Truppe zu tun, die sich einen Scheißdreck um irgendwelche musikalischen Trends schert. Dazu noch ein mehr als amüsantes Plattencover, da sollte eigentlich die eine oder andere Neugier geweckt worden sein. Zwar kann TUSMØRKE die Erwartungen nach den ersten beiden Stücken nicht über die ganze Spielzeit erfüllen, aber im Kampf gegen den täglichen Einheitsbrei geht „Fort Bak Lyset“ schon absolut in Ordnung.

Trackliste:
01. Ekebergkongen
02. Et Djevelsk Mareritt
03. De Reiser Fra Oss
04. Ført Bak Lyset
05. Spurvehauken
06. Nordmarka
07. Vinterblot
Spielzeit: 00:44:14

Line-Up:
Benediktator
Krizla
HlewagastiR
The phenomenon Marxo Solinas
DreymimaðR
Dauinghorn of Jordsjø
Frank Wilkens [Fränky]
05.04.2016 | 17:45
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin