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Cover von Twilight Force -- Heroes Of Mighty Magic
Band: Twilight Force bei Facebook Metalnews nach 'Twilight Force' durchsuchenTwilight Force
Album:Heroes Of Mighty Magic
Genre:Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:26.08.16
CD kaufen:'Twilight Force - Heroes Of Mighty Magic' bei amazon.de kaufen
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"Die Metaller der Kokosnuss"

Kurios kommt oft: Wer sich ein Bandfoto von TWILIGHT FORCE ansieht, würde kaum damit rechnen, dass die Band irgendwo einen Vertrag bekommen würde und schon gar nicht mit dem schwermetallenen Global Player Nuclear Blast. So allerdings geschehen, weshalb die Donzdorfer Plattenschmiede mit „Heroes Of Mighty Magic“ gerade das zweite Album der Schweden veröffentlicht hat.

Wer sich „Heroes Of Mighty Magic“ anhört, ist dann gleich nochmal überrascht, denn nach Ende der 90er hätte vermutlich auch niemand mehr damit gerechnet, dass außer RHAPSODY OF FIRE sich noch irgendjemand trauen würde, solche Musik zu machen. TWILIGHT FORCE - die sich ganz offensichtlich selbst nicht ernst nehmen - liefern auf ihrem Zweitwerk kitschtriefenden, Synthie-schwangeren Power Metal ab, der selbst FREEDOM CALL wie eine Thrash Metal-Band aussehen lässt und tun das mit einer Spielfreude, die sämtliche Kritiker augenblicklich Mundtot macht. Klar, auf Songs wie „Powerwind“ oder „Guardian Of The Seas“ bzw. das zehnminütige Epos „There And Back Again“ mitsamt der dazugehörigen Soundeffekte und Keyboards, die klingen, als würde hier ein Point And Klick-Adventure aus seligen MS-DOS-Zeiten in Dauerschleife laufen, muss man Bock haben, aber das hat rein gar nichts mit den musikalischen Fähigkeiten von TWILIGHT FORCE zu tun. Die haben sich ganz offensichtlich vorgenommen, hier ein vollkommen überladenes Power Metal-Album, das ebenso authentisch wie parodistisch ausfällt, aufzunehmen und das hat geklappt. Irgendwo in der Schnittmenge aus DRAGONFORCE, RHAPSODY und FREEDOM CALL liefern die Schweden hier rasanten, teils klassisch angehauchten und stets zuckersüßen Power Metal ab, den es heutzutage eigentlich gar nicht mehr geben dürfte. Obendrein sind die Herren auch technisch mit sämtlichen Wassern gewaschen und punkten hier mit irrwitziger Leadgitarren-Arbeit, die auch ein Luca Turilli nicht besser hinbekommen würde. Somit spielen TWILIGHT FORCE in der gleichen Liga wie STEEL PANTHER, die ebenfalls ein ganzes Gerne persiflieren, aber dem ganzen gleichzeitig auch irgendwie respektvoll begegnen, weil die Musik für bloßen Klamauk einfach zu gut ist. Und so verhält es sich eben auch mit „Heroes Of Mighty Magic“: Jeder der enthaltenen Songs kann als Paradebeispiel dafür angesehen werden, wie derart schwülstiger Power Metal auf niveauvolle Art und Weise umgesetzt werden kann, jedoch gibt die Band dem Affen hier derart viel Zucker - wie gesagt sind da ja auch noch die Kostüme - dass man der Truppe für ihren Eigenhumor zusätzlichen Respekt zollen muss. Dass das Schlagzeug hier verflucht nach Drumcomputer klingt, ist da vermutlich auch reines Kalkül.

„Heroes Of Mighty Magic“ ist beinahe schon ein Kunstwerk: TWILIGHT FORCE treiben hier sämtliche Klischees des Genres bewusst auf die Spitze und ziehen dabei über Bands wie RHAPSODY OF FIRE ebenso sehr her, wie sie ihnen huldigen. Wer mit kitschigem Power Metal absolut gar nichts anfangen kann, lässt die Finger von „Heroes Of Mighty Magic“, ansonsten sollten jedoch auch genrefremde Headbanger den Schweden mal ein Ohr leihen, denn ihr zweites Album hat neben gut gemachtem Kitsch auch etliche Lacher zu bieten. Grandios.

Trackliste:
01. Battle Of Arcane Might
02. Powerwind
03. Guardian Of The Seas
04. Flight Of The Sapphire Dragon
05. There And Back Again
06. Riders Of The Dawn
07. Keepers Of Fate
08. Rise Of A Hero
09. To The Stars
10. Heroes Of Mighty Magic
11. Epilogue
12. Knights Of Twilight's Might
Spielzeit: 01:10:16

Line-Up:
Chrileon - Vocals, Guitar
Lynd - Guitar, Lute
Aerendir - Guitar
Born - Bass
Blackwald - Keyboard, Piano, Strings
De'Azsh - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
13.09.2016 | 14:38
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