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Album:Fire on the Mountain
Genre:Heavy Metal
Label:Season Of Mist
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:27.09.13
CD kaufen:'Twilight Of The Gods - Fire on the Mountain' bei amazon.de kaufen
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"Macht Laune auf Bier!"

Was passiert, wenn sich Alan [PRIMORDIAL], Frode [EINHERJER], Nick Barker [Ex-DIMMU BORGIR und viele mehr], Patrik Lindgren [THYRFING] und Rune [AURA NOIR, Ex-MAYHEM] zusammensitzen und Bierkisten vernichten? Richtig, sie gründen eine so genannte "Supergroup"! Bevor jetzt alle aufschreien und sich in diversen Höhlen verkriechen, weil "Supergroups“ in der Regel doch eher Mist als tolle Musik produzieren, sollte man TWILIGHT OF THE GODS eine Chance geben. Was als Cover-Band von BATHORY-Klassikern angefangen hat und wohl hauptsächlich dadurch entstanden ist, dass die guten Herren etwas Spaß zusammen haben wollten, ist nun etwas ernsthafter geworden und das erste Album namens „Fire on the Mountain“ ist entstanden und kürzlich veröffentlicht worden.

Klingt „Fire on the Mountain“ also so ähnlich wie die Viking Metal Alben des Großmeisters Quorthon? Nein! Zwar haben TWILIGHT OF THE GODS epische Momente und erinnern hin und wieder an Viking Metal, aber eigentlich ist „Fire on the Mountain“ ein reines Heavy Metal Album geworden, das MANOWAR wesentlich näher steht als BATHORY. Gerade auf dem vorab veröffentlichten Song und Titeltrack „Fire on the Mountain“ erwartet man manchmal fast, dass jetzt Eric Adams zu singen beginnt [wieso hat man den eigentlich nicht als Gast ins Boot geholt?]. Dabei macht Alan seinen Job als Sänger wieder einmal mehr als ordentlich, auch wenn auf dem Album nicht seine beste Gesangsleistung findet. Die Instrumentalfraktion haut dabei einige Riffs raus, die teilweise an JUDAS PRIEST [„Preacher Man“], ICED EARTH oder die eben schon erwähnten MANOWAR erinnern. Dabei geht man mit ordentlichem Bombast zur Sache und die druckvolle Produktion und die wie immer solide eingespielten Drums von Nick Barker wissen zu überzeugen. Trotz der ganzen Professionalität der Musiker und der Einzelleistungen kann nicht geleugnet werden, dass Einzelkämpfer nicht immer ein großartiges Ergebnis produzieren. Und tatsächlich hat „Fire on the Mountain“ seine Längen, seine Ecken und Kanten und seine langweiligen Momente. Während "Destiny Forged In Blood“ ordentlich mitreißt, „Fire on the Mountain“ über den nötigen Bombast verfügt und „At Dawn We Ride“ ein wunderschöner epischer Song geworden ist, der es fast auf ein BATHORY-Album schaffen könnte, gibt es auch Songs, die eher abfallen. Speziell „Children of Cain“ will mir überhaupt nicht ins Ohr gehen und bleibt unspektakulär. Dazu kommt noch, dass die Herren sich in einem Genre bewegen, in dem sie sich mit zahlreichen Klassikern messen müssen und das geht nicht immer gut für die Jungs aus, die in ihren Genres teilweise ebenfalls solche Klassiker erschaffen haben. Während sich andere Bands immer mit PRIMORDIAL, MAYHEM, EINHERJER et cetera messen müssen, müssen sich nun TWILIGHT OF THE GODS vor [alten] MANOWAR, JUDAS PRIEST, RAINBOW et cetera beweisen. Dabei schlagen sie sich gar nicht mal schlecht, aber es reicht noch nicht für die Speerspitze.

Was bleibt, ist ein schickes Album, das ordentlich Spaß macht und dem man auch anmerkt, dass es mit viel Spielfreude aufgenommen wurde. Ich nehme an, dass die Herren es sehr genossen haben, diese Songs zu schreiben und im Studio zu performen. Kauft euch also lieber „Fire on the Mountain“ von TWILIGHT OF THE GODS als neuere MANOWAR-Scheiben, setzt auch mit ein paar Freunden zusammen und vernichtet einige Bierdosen!

Trackliste:
01. Destiny Forged in Blood
02. Children of Cain
03. Fire on the Mountain [1683]
04. Preacher Man
05. Sword of Damocles
06. The End of History
07. At Dawn We Ride
Spielzeit: 00:42:31

Line-Up:
Alan Averill - Gesang
Patrik Lindgren - Gitarre
Rune Eriksen - Gitarre
Frode Glesnes - Bass
Nick Barker - Drums
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
05.11.2013 | 16:57
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