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Cover von Tyr -- The Lay Of Thrym
Band: Tyr bei MySpace.com Metalnews nach 'Tyr' durchsuchenTyr
Album:The Lay Of Thrym
Genre:Heavy Metal, Pagan Metal, Viking Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.05.11
CD kaufen:'Tyr - The Lay Of Thrym' bei amazon.de kaufen
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"Volle Breitseite mit Thors Hammer!"

Der bekanntest Metal-Export der Färöer-Inseln wuchtet mit „The Lay Of Thrym“ nun ihr mittlerweile sechstes Studioalbum in die Plattenläden. Das Artwork stellt Thors Kampf mit dem Riesen Thrym dar, eine Thematik die auch lyrisch in den vielen Stücken des Silberlings aufgegriffen wird.

Selbst wenn TYR ihr neuestes Werk unter Pseudonym veröffentlicht hätten, spätestens nach den ersten fünfzehn Sekunden des Openers „Flames Of The Free“ wäre klar gewesen, wer auf der Platte zu hören ist. Alleine die Gitarrenmelodien sind schon dermaßen signifikant „TYRisch“, ganz zu schweigen von Heri Joensens Gesang. Der Song geht wie viele weitere auf dieser CD gleich ins Ohr und bleibt auch da. Im Vergleich zum 2009er Vorgänger „By the Light Of The Northern Star“ oder gar den älteren Werken wirken die Songs entschlackt und weniger progressiv, ohne auf die vertrauten TYR-Trademarks zu verzichten. Ebenso ist es geglückt, tonnenweise eingängige Melodien auf das Album zu packen, sodass meiner Meinung nach die Ohrwurmquote im Vergleich zu den Vorgängern wieder deutlich größer ist. Die Rhythmusfraktion, bestehend aus Kári und Gunnar, versteht es ebenso, dies durch ihr ausgewogenes Zusammenspiel zu unterstützen und die Songs nicht mit „zuviel des Guten“ zuzumatschen.
Der Gesamtmix, für den sich an den Reglern erneut Jakob Hansen verantwortlich zeigte, ist erfrischend transparent und gibt auch hier keinerlei Grund zur Klage. Da könnten sich manche der „großen“ Produktionen eine gehörige Scheibe abschneiden. Der ein oder andere wird natürlich wieder meckern, „Hey, die zählen ja wieder nur die positiven Sachen auf und heben die Platte in den Himmel!“, doch auch nach etlichen Durchläufen will mir einfach kein wirklicher Kritikpunkt einfallen, der den Hörgenuss trübt. Sicher, wer TYR noch nie mochte, wird diese Scheibe gewiss auch nicht als Offenbarung betrachten. Dennoch, ein gutes Album bleibt ein gutes Album bleibt ein gutes Album…

Trotz erhöhter Eingängigkeit auf „The Lay Of Thrym“ werden TYR wohl [hoffentlich] nie ihren Exotenstatus unter den Metalbands verlieren. Schließlich war es auch genau das, was Fans und Kritiker im Jahre 2002 bei der Veröffenlichung des Debüts „How Far To Asgaard“ in gleichem Maße aufhorchen ließ. „The Lay Of Thrym“ knüpft trotz einer geringfügigen Straffung in der Songstruktur und einer zusätzlichen Schippe Melodien lückenlos an die Vorgängeralben an. Wer also generell mit der Musik von TYR etwas anfangen kann, dem sei dieser Silberling wärmstens empfohlen. Meine persönlichen Anspieltipps: „Flames Of The Free“, “Hall Of Freedom”, „Fields Of The Fallen“ und der Titelsong “The Lay Of Thrym”.

Trackliste:
01. Flames Of The Free
02. Shadow Of The Swastika
03. Take Your Tyrant
04. Evening Star
05. Hall Of Freedom
06. FIields Of The Fallen
07. Konning Hans
08. Ellindur Bondi A Jadri
09. Nine Words Of Lore
10. The Lay Of Thyrm
Spielzeit: 00:46:00

Line-Up:
Heri Joensen – Gitarre, Gesang
Kári Streymoy - Schlagzeug
Gunnar H. Thomsen - Bass
Terji Skibenæs - Gitarre
Manuel Roth [M] | 26.05.2011 | 13:36

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