.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von U.D.O.
CD Review: U.D.O. - Steelhammer

U.D.O.
Steelhammer


Heavy Metal, Teutonic Metal
6 von 7 Punkten
"Stahlhammer trifft Nagel"
CD Review: U.D.O. - Live In Sofia

U.D.O.
Live In Sofia


Heavy Metal, Teutonic Metal
Keine Wertung
"Mal wieder live. Und mal wieder gut."
CD Review: U.D.O. - Celebrator

U.D.O.
Celebrator


Heavy Metal
Keine Wertung
"Zwei mal Glückwunsch !"
CD Review: U.D.O. - Rev-Raptor

U.D.O.
Rev-Raptor


Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Und schon wieder richtig gut..."
CD Review: U.D.O. - Leatherhead [EP]

U.D.O.
Leatherhead [EP]


Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Nachschlag, bitte!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Flotsam And Jetsam - No Place For Disgrace 2014

Flotsam And Jetsam
No Place For Disgrace 2014


Heavy Metal, Thrash Metal
Keine Wertung
"Nette Neueinspielung"
CD Review: Whitesnake - The Purple Album

Whitesnake
The Purple Album


Hard Rock, Heavy Metal
Keine Wertung
"Wo sind die Zeiten dahin?"
CD Review: Helloween - Keeper Of The Seven Keys: The Legacy World Tour 2005/2006 Live In Sao Paulo [Live - 2CD]

Helloween
Keeper Of The Seven Keys: The Legacy World Tour 2005/2006 Live In Sao Paulo [Live - 2CD]


Power Metal, Teutonic Metal
Keine Wertung
"So soll Live sein!"
CD Review: Jorn - Heavy Rock Radio

Jorn
Heavy Rock Radio


Hard Rock, Heavy Metal
Keine Wertung
"Der Name ist Programm"
CD Review: U.D.O. - Thunderball

U.D.O.
Thunderball


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
7 von 7 Punkten
"Neues aus Solingen! Beim Kauf dieser Scheibe bewegt man sich auf sicherem Terrain, denn wa... [mehr]"
CD Review: Mantar - The Spell

Mantar
The Spell


Black Metal, Doom Metal, Punk
Keine Wertung
"Pflichtprogramm"
CD Review: Goath - Luciferian Goath Ritual

Goath
Luciferian Goath Ritual


Black/Death Metal
6 von 7 Punkten
"Dreckig, räudig, gut!"
CD Review: Warbringer - Woe To The Vanquished

Warbringer
Woe To The Vanquished


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Krieg ist die Hölle"
CD Review: Sinner - Tequila Suicide

Sinner
Tequila Suicide


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Der Tod trinkt Tequila"
CD Review: Bonfire - Byte The Bullet

Bonfire
Byte The Bullet


Hard Rock, Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Gewohnte Qualität mit neuer Mannschaft"
Cover von U.D.O. -- Decadent
Band: U.D.O. Homepage U.D.O. bei Facebook Metalnews nach 'U.D.O.' durchsuchenU.D.O.
Album:Decadent
Genre:Heavy Metal, Teutonic Metal
Label:AFM Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:23.01.15
CD kaufen:'U.D.O. - Decadent' bei amazon.de kaufen
Share:

"Dekadente Hymnen des Stahls"

Es ist nicht allzu lange her, da verließen mit den Gitarristen Stefan Kaufmann und Igor Gianola gleich zwei langjährige Mitglieder auf Dauer ihren Posten beim Teutonenstahl-Urgestein U.D.O. Glücklicherweise zeigt schon das 2013 nachfolgende Album „Steelhammer“, dass sich der Mann dadurch in keinster Weise bremsen lässt. Aus eben jenen Gründen dürften Fans des neueste Album der Mannschaft sehnlichst erwartet haben und so viel sei schon verraten: „Decadent“ hält, was sein Vorgänger versprach.

Die durch runderneuerte Besetzung quasi erzwungene Frischzellenkur scheint den Herren U.D.O. in vielerlei Hinsicht gut bekommen zu sein. Wie schon auf dem Vorgänger „Steelhammer“ klingen die Gitarren auf „Decadent“ endlich mal wieder nach echten Verstärkern und haben ihren elektronisch aufgewerteten Industrial-Anstrich abgelegt. Auch die Gitarristen Andrey Smirnov und Kasperi Heikkinen bekommen dem Sound des Teutonenstahl-Urgesteins ganz ausgezeichnet. Wie schon auf dem vorangegangenen Album gibt es auch auf „Decadent“ allerhand technisch anspruchsvolle Leadgitarren und vor allem jede Menge gänsehautverdächtiger Melodien. Das soll die Arbeit der Herren Kaufmann und Gianola gar nicht herabwürdigen, aber schon „Steelhammer“ markierte hier eine Kehrtwende und auf ihrer neuen Platte setzt die Mannschaft diesen Kurs eben konsequent fort. So wurden aus „Speeder“, „House Of Fake“ und vor allem „Pain“ oder „Breathless“ Metal-Hymnen erster Güte, die sich sofort im Gehörgang festsetzen. Natürlich ist sich Herr Dirkschneider auch auf seiner neuesten Platte weitgehend treu geblieben und so ist auch „Decadent“ wieder ein vergleichsweise düsteres Album geworden, das textlich allerhand menschliche Schweinereien verarbeitet - siehe der Titeltrack. Abgesehen von den Neuerungen seitens der Besetzung probieren U.D.O. natürlich auch in Sachen Songwriting hier und da etwas Neues aus - kreativen Stillstand konnte man Udo Dirkschneider und Konsorten aber ohnehin noch nie vorwerfen und so gelingt es der Band mit scheinbarer Leichtigkeit, sich auch nach fast 30 Jahren noch von einer neuen Seite zu präsentieren. In der Ballade „Secrets In Paradise“ klappt das ziemlich gut - so gut klang der Bandkopf stimmlich schon lange nicht mehr - und auch das hymnische „Meaning Of Life” oder das rasend schnelle „Under Your Skin“ bringen angenehm frischen Wind. Es mag in diesem Kontext unglaubwürdig klingen, aber in letzterem Song lassen tatsächlich DRAGONFORCE hörbar grüßen. Nicht so gut läuft es mit der Experimentierfreude allenfalls in Nummern wie dem reichlich vor den Schrank gelaufenen „Mystery“ oder dem im Vergleich zum sonst enorm hohen Niveau etwas banalen Titelsong. Das sind gerade mal zwei Songs von insgesamt zwölf, was eine verdammt gute Quote ist, weshalb „Decadent“ ein uneingeschränkt zu empfehlendes Album geworden ist.

Eigentlich sollte man sich ja inzwischen daran gewöhnt haben, aber es bleibt immer wieder erstaunlich, wozu U.D.O. selbst nach drei Dekaden der Geschäftstüchtigkeit noch fähig sind: Auf „Decadent“ präsentiert sich die Truppe so energiegeladen wie seit sehr langer Zeit nicht mehr und hält nahezu durchgehend ein schwindelerregend hohes Niveau beim Songwriting. „Decadent“ ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das beste U.D.O.-Album der letzten zehn Jahre.

Trackliste:
01. Speeder
02. Decadent
03. House Of Fake
04. Mystery
05. Pain
06. Secrets In Paradise
07. Meaning Of Life
08. Breathless
09. Under Your Skin
10. Untouchable
11. Rebels Of The Night
12. Words In Flame
Spielzeit: 00:59:21

Line-Up:
Udo Dirkschneider - Vocals
Andrey Smirnov - Guitar
Kasperi Heikkinen - Guitar
Fitty Wienhold - Bass
Francesco Jovino - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
23.01.2015 | 13:50
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin