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U.D.O.
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Cover von U.D.O. -- Live In Sofia
Band: U.D.O. Homepage U.D.O. bei Facebook Metalnews nach 'U.D.O.' durchsuchenU.D.O.
Album:Live In Sofia
Genre:Heavy Metal, Teutonic Metal
Label:AFM Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:09.11.12
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"Mal wieder live. Und mal wieder gut."

Live-CDs sind bei den Teutonenstahl-Urgesteinen Urgesteinen U.D.O. inzwischen fast so selbstverständlich wie neue Studioalben und so erscheint mit „Live In Sofia“ ein weiteres Live-Dokument der Truppe um den ehemaligen ACCEPT-Sänger. Mitgeschnitten wurde diesmal am 16. November 2011 in der „Hristo Botev Hall“ welche sich, wie der Name des Pakets schon erahnen lässt, in der bulgarischen Hauptstadt Sofia befindet.

Wenngleich Live-Mitschnitte der Solinger nicht gerade eine Seltenheit sind, so wird sich doch jeder Fan der Truppe stets darüber freuen können, sind U.D.O. doch schlicht eine saustarke Live-Band – ein Ruf, dem die Herren auch auf „Live In Sofia“ wieder voll und ganz gerecht werden sollen. Selbiges Live-Dokument besticht dabei von Anfang an durch fetten Sound, der insbesondere durch die bratende Gitarrenwand, die den teutonischen Riffs aus dem Hause U.D.O. natürlich bestens bekommt, erzeugt wird. Trotz muskulöser Instrumentierung gibt es auf „Live In Sofia“ allerdings genug Live-Atmosphäre und so ist auch das dem Geräuschpegel nach zu urteilen ziemlich zahlreich erschienene Publikum stets lautstark zu hören und sorgt so für das nötige Konzert-Feeling. Die Band selbst präsentierte sich am aufgezeichneten Abend ebenfalls in Topform und so hört man Herrn Dirkschneider und seiner Mannschaft die Spielfreude mit jedem Ton an, was sich insbesondere in den herrlichen Leadgitarren der Herren Igor Gianola und Stefan Kaufmann manifestiert. Bei knapp zweieinhalb Stunden Spielzeit ist natürlich Platz für einiges an Material und so lärmen sich U.D.O. munter durch ihre gesamte Bandgeschichte: Neue Songs gibt’s beispielsweise in Form von „Rev-Raptor“, „Thunderball“ oder „I Give As Good As I Get“, ältere Nummern finden sich mit „Independence Day“ vom 1997er Album „Solid“ oder auch „Heart Of Gold“ von 1990 und weil die Fans es so gerne hören werden selbstverständlich auch noch ein paar ACCEPT-Klassiker oben drauf gepackt. Das macht natürlich Spaß und wird sich wohl nie ändern, allerdings könnte man hier argumentiert, dass ebenso gut Nummern wie „Holy“ oder „Metal Eater“ gepasst hätten, die es leider nicht in die Setlist geschafft haben. So oder so bieten die Herren auf „Live In Sofia“ aber eine umfassende Werkschau. Hinzu kommen noch die gewohnt spektakulären wenn auch auf CD bisweilen etwas langatmigen Drum- und Gitarrensoli und fertig ist ein Live-Mitschnitt in bestechender Audioqualität, der die Solinger von ihrer besten Seite zeigt. Übrigens gibt es „Live In Sofia“ auch als DVD bzw. Blu-Ray, allerdings lag uns leider keine dieser Fassungen zur Rezension vor.

U.D.O. sind und bleiben eine der stärksten Live-Bands aus dem traditionellen Metal-Sektor und sind somit zu Recht einer der beliebtesten deutschen Export-Artikel in der harten Musikszene. Wie viele Live-Alben der Truppe der Mensch letztendlich braucht, muss natürlich jeder selbst entscheiden, für sich genommen ist „Live In Sofia“ allerdings ein verdammt starker Mitschnitt, mit dem neue wie langjährige Fans der Band kaum etwas falsch machen können.

Trackliste:
CD 1:

01. Rev-Raptor
02. Dominator
03. Thunderball
04. Leatherhead
05. Independence Day
06. Screaming For A Love-Bite
07. Heart Of Gold
08. Vendetta
09. Princess Of The Dawn
10. I Give As Good As I Get
11. Kokopelli [Guitar Solo]

CD 2:

01. Neon Nights
02. Break The Rules
03. Man And Machine
04. Drum Solo
05. Living On A Frontline
06. Up To The Limit
07. Two Faced Woman
08. Metal Heart
09. The Bogeyman
10. I'm A Rebel
11. Balls To The Wall
12. Burning
Spielzeit: 02:23:30

Line-Up:
Udo Dirkschneider - Vocals
Stefan Kaufmann – Guitar
Igor Gianola – Guitar
Fitty Wienhold – Bass
Francesco Jovino - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
06.11.2012 | 12:18
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