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Album:Eve
Genre:Doom Metal, Psychedelic, Stoner Rock
Label:Supernatural Cat
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:05.05.10
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"BESTES Doom-Album des Jahres?!?"

Ganz richtig, werte Leserschaft: Was wir hier vor uns liegen haben, dürfte mit Abstand einer der intensivsten Langläufer dieses Jahres sein - auch wenn wir gerade mal die Hälfte dessen in Sichtweite haben. Jedenfalls aber ist es das bislang beste, abwechslungsreichste sowie einfach ergreifendste Stück der Geschichte UFOMAMMUTs - egal, wie man es drehen und wenden will.

"Eve" - zu Deutsch Vorabend oder Vortag - vereint binnen einer knappen Dreiviertelstunde das, was mir an dieser Band schon so gut gefallen hat: Ausufernd schöne, ruhige Passagen, deren Psychedelic-Pegel konstant auf demselben hohen Niveau schwebt. Allumfassende Dröhnorgien, die sämtliche Gedankenflüsse kurzzeitig ebben und stattdessen mit Bassblitzen in Superzeitlupe fluten. Fantastisch aufeinander abgestimmte, synthetische Klangteppiche mit einer Menge obskurer Samples. Ein scheinbar ewig währender Flow, der sowohl absolute Spitzen wie auch niederschmetternd tolle Tiefen offenbart, der einen körperlich vereinnahmt, durch den audiovisuellen Fleischwolf dreht und als verschwitztes, glücklich grinsendes Etwas wieder ausspuckt. Das Gefühl, das Tor zur Ewigkeit/Universum so weit wie nur irgendmöglich aufzureißen. Die scheinbar stoische Ruhe, mit welcher die Italiener hier ihre Songstrukturen weiterführen. Sprich: Alles wie gehabt, nur in einem Song, um das Tausendfache potenziert. Dieses Album gleicht einem Lavastrom, den die Dorfbewohner, auf welche er zurast, mit offenen Armen begrüßen.

Vergleiche sind an dieser Stelle nicht von großer Bedeutung. Es sei allerdings anzumerken, dass für jene, denen NEUROSIS schon seit jeher zu wenig Doom-lastig waren, UFOMAMMUT den Geschmacksnerv treffen sollte. "Eve" hat es nicht nötig, beschrieben zu werden, da jeder, der diesem Genre nur ein klitzekleines bisschen abgewinnen kann, wahrscheinlich sofort Zugang findet und alles andere beiseite räumt. Ich wage sogar soweit zu gehen, zu sagen, "Eve" hat das Potenzial dazu, mit eines der wenn nicht gleich besten, dann aber sicherlich kohärentesten, spannendsten sowie langlebigsten Doom-Alben überhaupt zu sein. Die Zeit wie auch viele weitere Durchläufe werden zeigen, ob sich meine These bewahrheiten wird.

Trackliste:
01 - I
02 - II
03 - III
04 - IV
05 - V
Spielzeit: 00:44:41

Line-Up:
Poia - Gitarre
Urlo - Bass, Gesang, Synthesizer
Vita - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
27.04.2010 | 9:20
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